Die Gartenhütte

Hoi miteinander,

bei mir im Hoschschwarzwald läuft seit Nov 25 meine eignen PV mit 13kWp und 20kWh Force H3 am Solis ohne Porblme.

Jetzt habe ich meine Eltern angefixt. Problem ist: altes Fachwerkhaus, Dach nicht saniert und nicht in einem Zustand das ich es mit PV überbauen will. Bleibt der Holzschuppen mit 4 Modulen je Ost und West sowie der Freisitz mit 4 Modulen entweder aufgeständert ri. Süden oder ganz flach gen Westen. Später dann noch der Zaun mit fünf oder Sechs Modulen senkrecht nach Süden. Also leider viele kleine Generatorfelder.

Ich bin ein wenig ratlos wie ich das lösen soll. Gewünscht ist ein Akku und Eigenverbrauchsoptimiert. Kein E-Auto, Wärmepumpe ggf in ein paar Jahren, keine sonstigen riesen Verbraucher. Notstrom usw nicht super wichtig.

Bleibt mir doch eigentlich nur die Victron-Schiene mit alles DC über den Akku gekoppelt oder irgendeinen AC-gekoppelten Wechselrichter mit Akku und dann am jeden Feld ein Mikrowechselrichter.

Für die ganzen lustigen Hybrid-Wechselrichter liege ich mit meinen vier Modulen je Feld meist unter der MPPT-Startspannung…. Und AC gekoppelt und Regelung auf Nulleinspeisung ist auch eher schwierig…

Was sind denn eure Meinungen dazu?

Ich würde - gerade bei kleineren Anlagen - einen Mix aus beidem machen.
Was nah am Standort des Akkus ist mit Victron Laderegler direkt an den Akku und einen Multiplus 2 und die weiter entfernten mit Mikrowechselrichter per AC anbinden.
Der Vorteil - aus meiner Sicht - ist dass bei “Direktverbrauch” die Mikrowechselrichter liefern ohne durch den Multiplus zu müssen und die Victron MPPT den Akku laden.
Sind die Mikrowechselrichter am AC-Out 1 angeschlossen, können sie sogar bei Netzausfall weiter produzieren. Dazu sollten / müssen sie aber durch Frequenzshift steuerbar sein (Mein Hoymiles kann genau das und es funktioniert prima).
Damit hätte man einen schwarzstartfähigen Notstrom für die wichtigen Geräte.

Sonnige Grüße vom Nachtwind

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Wie gross sind die Verbraucher? Maximallast die aufgefangen werden soll? Hausverteiler aktuell? Oder 800W-Grenze?

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Hoi,

Renternhaushalt mit zwei Personen, Herd, Backofen, Fernseher, das war es auch schon. Neuen Zähler haben sie schon, Platz im Zählerschrank ist vorhanden. Die LS und den einen RCD dürfte ich bei der Gelegenheit auch gleich mal auf den aktuellen Stand bringen. Hausverkabelung ist aus den 2000er. Ich würde da schon ganz gerne ein wenig mehr als nur 800W einspeisen können.

Danke für Deine Ideen.

Die PV-Feldchen sind alle gleich weit weg, da könnte ich gleich bei Victron MPPT bleiben?

Bleibt die Frage: mache ich es gleich dreiphasig mit drei Multiplus II und mit manuellem Transferschalter? Die Multiplus 5kW sind irgendwie schon ein Sweetspot.

Grüße vom Berg, Slinky

Herd 4kW wenn Oma kocht :slight_smile: 1kW fürn Rest. Wenn WP kommt, noch mal 3-6kW dazu. also echte Nulleinspeisung schon etwas herausfordernd. Vielleicht so: Modulwchselrichter, und in den Keller Batterie und WR entweder erstmal klein und später alles neu, oder gleich gross (14kWh/16s280Ah, 12kW WR) und wenn das Dach endgültig unrettbar wird, PV drauf

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