Hast du zu diesen Preisen mal nen Link?
@jay Auf eBay stellt der Verkäufer täglich Geräte zur Auktion frei (unter "Neu eingestellt" und "Bald endende Auktionen"). Wenn man da dranbleibt, kann man die 3,5kW Geräte für 300€ bis 400€ schießen.
Gute Kategorie ![]()
Bei Auktionen schau ich normal nicht mehr.
Wird sich nach deinem Link in nächster Zeit wohl auch nicht mehr lohnen...
Es gehen dort täglich um die 5 Anlagen (gefühlt) per Auktion weg ... 230,- habe ich (selten) gesehen, meistens um 300-340,- einige gehene auch hoch auf 380 ....
So die Richtung, halt aufpassen dass wifi und die gewünschte Zuleitungslänge dabei sind.
Clatu, Ferata, Nectu!
nur zur Sicherheit wenn ich Kommentar-Necromancy betreibe.
Aber genau das mit dem Kälteschein hatte ich mir auch gedacht. Es wird immer heißer, immer mehr Leute wollen eine Klimaanlage, mal zum kühlen, mal zum heizen, und die Kosten für eine Montage sind jenseits von gut und böse, das wäre ein schönes Standbein für einen arbeitslosen Ingenieur. Energieberater dazu und los geht's.
Aber R32 wird immer mehr verboten, für R290 braucht es keinen Kälteschein, wieviel Sinn macht ein Kälteschein heute noch?
Es wird recht sicher dazu kommen, dass man auch für die Installation von R290 Anlagen irgendwelche Befähigungsnachweise brauchen wird. Ich vermute, da wird nichts Neues erfunden, sondern da bleibt es beim Kälteschein, den man braucht, um seine Grundbefähigung nachzuweisen, Kälteanlagen installieren zu können. Da wird dann auch noch der Umgang mit R290 eingebaut oder oben drauf gesetzt als Zusatzschulung.
Prinzipiell halte ich es für wichtig, dass nicht jeder mit besonderen Materialien hantieren kann. Andererseits macht es, so wie es ist, in meinen Augen keinen Sinn. Wenn ich von meiner kürzlichen Erfahrung ausgehe, gehe ich davon aus, dass nur der Chef den Kälteschein hatte, der war aber so gut wie nicht da. Ich hatte ins Auge gefasst, noch dieses Jahr meine Gas-Therme mit einer LWWP zu ersetzten, die noch dazu mit R290 laufen sollte. Ich gebe zu, dass ich schon länger Zweifel hatte, dass ich damit zufrieden werden würde. Es liegt weniger an die WP an sich, sondern eher daran, dass ich mich ein wenig damit beschäftigt habe und nicht ganz sicher bin, dass Dimensionierung und Konfiguration problemlos gehen würden.
Ich habe also mit zwei Singlesplitgeräte angefangen, weil die IG und AG perfekt aufeinander abgestimmt sind und wenig falsch gemacht werden kann. Nun habe ich aber gesehen, dass die Geräte nicht das Problem sind, sondern die Menschen, die sie anschließen.
Der Gedanke, dass die gleichen Hände und Köpfe Propanleitungen verlegen, macht mir schon Angst. R32 ist ein Problem für die Umwelt, was schlimm genug ist, vor R290 habe ich aber mehr Respekt. Ob das Hantieren mit R290 im Kälteschein aufgenommen wird, so wie es dann in der Praxis gehandhabt wird, beruhigt mich keinesfalls.
Durchführungsverordnung (EU) 2024/2215: Ohne eine Sachkunde A1 oder A2 darf man nicht an Anlagen mit A3-Kältemitteln arbeiten. Bis März 2029 müssen alle bisherigen Zertifikate erneuert werden. Also die "Idee", dass jeder mit brennbaren Kältemitteln (A3) ohne Schein hantieren kann, ist schlicht falsch! Es reicht nicht mehr Kat I/II, sondern braucht noch eine Zusatzqualifikation (hab ich gerade gemacht), die im Übrigen auch gelernte Kälteanlagenbauer durchführen müssen.
In der neuen EU-F-Gase-Verordnung 2024/573 ist geregelt, dass Personen auch dann zertifiziert werden müssen, wenn sie mit „relevanten Alternativen zu fluorierten Treibhausgasen einschließlich gegebenenfalls natürlicher Kältemittel“ umgehen. Das heißt, dass künftig auch beim Einsatz natürlicher Kältemitteln (Kohlenwasserstoffe, Kohlenstoffdioxid und Ammoniak) eine Zertifizierung erforderlich ist.
Ich hoffe, das trägt nun ein wenig zur Klarstellung bei.
Womit wir wieder bei der erfolgreichen Lobbyarbeit wären... ![]()
Das kommt mir komisch vor. Klimarelevante Kältemittel wie R32, ok. Brennbare Kältemittel wie R290 oder R32, gut. Giftige Kältemittel wie Ammoniak, sicher. Aber CO²? Nicht brennbar, nicht klimarelevant (also nicht in kältemittelüblichen Mengen, und schon gleich dreimal nicht wenn sie bei der Gelegenheit die 1000-fache Menge durch Öl- oder Gasverbrennung einsparen), da glaube ich auch sehr an Lobbyarbeit.
Das klingt vernünftig, danke. Da frage ich doch direkt mal beim Arbeitsamt nach, ob die mir eine Weiterbildung zum dena-Energieeffizienzexperten plus Kälteschein finanzieren. Besser als "Ach, Sie sind Ingenieur... da hätte ich was im Callcenter für Sie..", Gott möge ihnen die Haut in Streifen vom Leib.. ach, ist ja auch egal. Vielleicht gibt es ja inzwischen schon was mit R290 inkludiert.
Sehr guter Ansatz! Selbstständig machen und etwas für die Energiewende tun!
Wenn man sich um irgendeinen Job bewirbt und dem Personaler der Lebenslauf nicht gefällt, bekommt man eine Absage. Macht man sich dagegen selbstständig, fragt keiner nach dem Lebenslauf.
Energieberater für Wohngebäude ist schon mal eine gute Idee. Am besten zusätzlich auch gleich noch Balkonkraftwerke verkaufen. Idealerweise bei Kundenbesuchen immer eins im Auto haben und bei Interesse gleich mal anstecken und dem Kunden für ein paar Tage leihen. Das weckt dann meistens den "Appetit" auf PV.
Kälteschein: R32 darf in Luft-Luft-Wärmepumpen (=Split-Klimas) noch bis 31.12.2028 eingesetzt werden. Den Rest dieses Jahres, plus weitere 3 Jahre wird es die noch geben. Und auch in der folgenden R290-Ära wird der formal weiterhin gefordert sein.
So oder so gehe ich aber davon aus, dass die meisten DIYer, die über Split-Klima-Installationen nachdenken, sich nicht wirklich um den Kälteschein scheren, sondern die wahren Hinderungsgründe, es selbst zu machen, eher in fehlender Vakuumpumpe, Bördelgerät, Monteurhilfe, Stickstoff zum Abdrücken und v.a. mangelnder Erfahrung liegen. Der Herr Dipl.Ing. mit Kälteschein, der die Arbeiten macht, wird auch in R290-Zeiten sicher weiterhin seine Kunden finden.
Also - auf geht's! Kunden brauchs't nicht lange suchen, die findest Du hier im Forum zur Genüge.
Bist Du eigentlich Maschinenbauer, E-Techniker oder Bauingenieur? Als E-Techniker hättest Du in der PV noch ein großes Betätigungsfeld. Vgl. Jo Huebners Thread über den TREI-Schein. Dann kanns't uns gleich unsere PV-Anlagen auch noch anmelden ![]()
Das sollte ja hoffentlich drin sein. Als Ingenieur solltest Du mit 120 Unterrichtseinheiten auskommen:
Du kannst da sogar in eine Nische gehen, wo du gar nicht so viel handwerklich selbst arbeiten musst: DIY Leute unterstützen. Also die bauen alles selber und du schließt nur noch die Kälteleitungen an und machst die Inbetriebnahme. Und bei Start des Projektes machst du eine gute Beratung Vorort und gibst Infos, was bei der Installation alles zu beachten ist. Da reicht ja ein einmal erstelltes Handbuch für Selbermacher. 99% dafür findest du schon fertig hier im Forum. ![]()
Da gibts noch die gefährliche Situation hoher Drücke. Ob man da alles Kritische technisch so lösen kann, dass jeder DAU da keine gefährlichen Sachen mehr mit anstellen kann, kann ich nicht einschätzen.
Ob CO2 bei Split-Klima jemals kommen wird? Ökologisch interessant wäre es auf jeden Fall.
Höchstwahrscheinlich nicht, weil zu aufwändig. CO2 hat eine kritische Temperatur von etwa 31°C, oberhalb dieser wird es nicht flüssig. Wenn an einem heißen Sommertag alles (innen und außen) bei 35°C ist, muss man durch adiabatisches Verdichten/Expandieren von Gasphase erst mal unter 31°C kühlen, ehe man das CO2 (R744) überhaupt mal flüssig bekommt. Es geht schon, war im Automotive-Bereich auch mal für ein paar Jahre in Gebrauch, wurde aber weitgehend wieder verworfen. Man braucht u.a. einen internen Wärmetauscher (koaxiale Rohrkonstruktion) zum Vorkühlen der Gasphase. Hier gibt's ein Video, wie das in Autoklimaanlagen aussah.
Bei Split-Klimas könnte evtl. mal noch eine Weile R454C kommen (GWP < 150), aber dann dürfte es Richtung Propan gehen. bei R744 würde ich dagegen wetten, dass das jemals kommt.
Wenn die Dame vom Arbeitsamt beim Kälteschein Zicken macht, kanns't den für kleines Geld notfalls in Polen machen:
Erfahrungsbericht gibt's hier .
Guter Punkt, Andererseits... wir leben in einem Land, in dem sich jeder DAU ans Steuer eines 2,7t SUV mit 450PS setzen und dann mit 270km/h über die Autobahn brettern darf. Da kann man dann schlecht einen Heißwasserschein verlangen um sich legal nen Tee aufbrühen zu dürfen.
puh.. sorry für die späte Antwort, wenn ich meine Mutter besuche habe ich regelmäßig Arbeitstage wie im victorianischen England.
Das ist eine tolle Idee. Eventuell lege ich mir noch anständiges Werkzeug zum Verleihen zu, dann muss ich erstmal niemanden einstellen der mir bei der Montage hilft, was mir finanziell erstmal sehr schwer fallen würde, und meine Kunden könnten alles legal machen und trotzdem viel Geld sparen.
Der Elektroanschluss wäre vielleicht das Problem. Kann eigentlich jeder, darf aber fast keiner. Und die Weiterbildung ist umfangreicher als der Kälteschein und eventuell(?) auch nur für Ingenieure der E-Technik.
(Andererseits... ich kenne kaum jemanden, der nicht seine Steckdosen selber verlegen würde)
Das wäre natürlich ein cooles Projekt. Aber wäre das auch ok? Ich meine, selbst wenn ich das Buch dann hier kostenlos verlinke würde ich ja trotzdem euer Wissen nutzen um für mich Werbung zu machen.
@ Alexx
Danke. Ja, das wären exakt die beiden Vorteile: Etwas sinnvolles tun statt durch Automatisierung und Optimierung Arbeitsplätze zu vernichten oder die Enshittification von Produkten voranzutreiben, und keinen Frust mehr mit Personalern, die erst laut "Fachkräftemangel" krähen und dann jeden Bewerber ablehnen weil er zu alt ist, mal selbstständig war, jung, weiblich verheiratet ist und 'sicher bald Kinder kriegt' oder einen komisch klingenden Namen hat.
Was würde denn mehr Sinn machen? Das Arbeitsamt dürfte mir wohl eher nur eine Weiterbildung bezahlen.
Erst den Kälteschein, oder erst den EEE?
EEEs gibt es scheint's recht viele, fast jeder Schornsteinfeger hat das als Zusatzqualifikation.
Da ist vielleicht der Kälteschein erstmal sinnvoller?
Andererseits... langfristig würde ich den EEE eh machen, da kann ich mir auch gleich die teuerste Weiterbildung bezahlen lassen. EEE geht ja erst ab 2500€ aufwärts los, der Kälteschein eher um die 2000€.
Maschinenbauer. Und leider mit jetzt nicht so ideal in die Selbstständigkeit passenden Vertiefungsrichtungen Produktentwicklung und Prozessentwicklung.
E-Technik wäre natürlich super. Ob ich als Maschbauer den TREI-Schein machen kann ist mir nicht so klar. Manche Bildungsträger sprechen von "für Elektrotechnik-Ingenieure", andere von "Ingenieuren mit E-Technik-Bezug.". Ob damit unsere 4SWS E-Technik gemeint sind?
Spezifisch für Maschinenbauer finde ich nur den "Elektriker für festgelegte Aufgaben", aber da lese ich dann oft "..unter Aufsicht", das dürfte eher für größere Betriebe sein, die einen Elektrikermeister auf der Gehaltsliste haben der dann offiziell "die Aufsicht" übernimmt, während der Ingenieur seine eigenen Maschinen anschließen darf.
Sonst würde ich den sofort mitmachen, allein damit ich die Klimaanlagen auch ans Stromnetz anschließen darf.
Ich habe bis heute nicht herausgefunden, ob und welche Scheine ich machen dürfte. Vielleicht mache ich mir mal die Arbeit, das herauszufinden.
