nach diversem Lesen und Lernen taucht bei mir im Kopf folgende Frage auf:
Ich bin dabei, einen SunnyIsland 6.0H-11 mit 3xEEL Boxen mit 280Ah EVE auszustatten, habe eine PV mit 2,1kWp, alles auf der Insel. Die erste Box ist live und funktioniert bis jetzt mit dem SI.
Da die kleine PV für das dicke Batteriepaket nur relativ geringe Ströme leifert, kommen bei mir jetzt Bedenken auf, daß die Zellen über kurz oder lang immer wieder in den Bereich der Überladung landen, wenn ich die Grafik von nordkyndesign zugrunde lege.
Gibt es eine Idee oder einen Tipp, auf welche Spannungswerte ich das Seplos einstelle, damit das nicht passiert?
schonmal nen Danke für die Antwort - hilft nur nicht wirklich.
Der SI 6.0H-11 stellt sich nach Einstellung auf Lithium/Ext BMS auf blöde. Er scheint sich komplett auf das BMS zu verlassen, keinerlei Einstellmöglichkeiten mehr für irgendwelche Spannungen oder Verhaltensweisen. Das ist der Grund, warum ich nach den Ideen/Tipps gefragt habe.
Die Kommunikation des SI mit Seplos funktioniert bis jetzt fehlerfrei.
Ich glaube, du muss Batterietyp User... auswählen, damit du korrekte Einstellungen im SI vornehmen kannst.
Der User @Voltmeter hat eine ähnliche Hardwarezusammenstellung, evtl liest er hier mal drüber oder du schreibst ihm eine PN (oder schaust in seinen Links in seiner Signatur)
den Beitrag von @voltmeter habe ich gelesen. Ich habe kein Problem mit der Kommunikation BMS - CAN - SI.
In meinen Augen macht der SI alles richtig, im System gibt es nur einen Spieler, der genau weiss, wie es den Zellen geht. Und das ist halt das BMS, der SI horcht auf das, was das BMS ihm erzählt, folgend dem offenen SMA CANbus Protokoll.
Ich kann den SI rechts und links am BMS vorbei konfigurieren, kein Problem, ich hab den mittlerweile seit acht Jahren in Betrieb. Aber imho ist das nicht der richtige Weg. Das Seplos soll dem SI einfach nur sagen, was es braucht, er wird darauf reagieren. Das geht aber nur mit der entsprechenden Konfiguration im BMS.
Mit dem Verhalten des SI bin ich absolut einverstanden. Wenn LFP doch um einiges sicherer ist, so sind die Zellen doch immerrnoch empfindlich, wenn ich alles richtig verstanden habe. Und in dem Spiel muß es einen Master of Things geben. Meine Erfahrungen mit dem SI noch mit Blei geben mir das Vertrauen, daß er auf entsprechende Meldungen des BMS gehörig reagieren wird. Nur eben meine kleine PV.....
Was mich etwas nervös macht sind die Werte bei "charging relative" mit 63V und 61V, ich kann die Punkte aber nicht zuordnen. Vllt. sind das Werte, die dem WR als maximale übermittelt werden? Und er wird dann durch OVP eingebremst?
[edit]
Ich hatte bis jetzt keinerlei Probleme oder Fehlermeldungen mit SMA CAN Protokoll. Nur ganz zu Anfang beim ersten Start eine Fehlermeldung und Startverweigerung am SI .......... weil ich vergessen hatte, das CAN-Kabel nun auch tatsächlich ins BMS zu stöpseln .......
Werde jetzt, der Empfehlung von @slade folgend, Zell-Spannungswarnung auf 3,5V, Pack-Spannungswarnung auf 54,4V und Pack-Überspannung auf 56V setzen. Und dann schauen, was passiert und berichten.
Meine ursprüngliche Frage ist damit zwar nicht direkt beantwortet, aber ich fühle mich zumindest ein wenig besser.