Man könnte auch sagen sie betreiben ein sehr erfolgreiches Marketing und der Kunde ist nach wie vor gewillt die Preise zu zahlen ![]()
kommt drauf an ob man noch einen netzanschluss hat
ich habe keinen und habe den auch nicht vermisst
mit 12kwp und 80kwh speicher hatte ich letzten dezember im schnitt 12kwh pro tag ertrag
bin auch im süden deutschlands auf 400m höhe
pv wude auf winter optimiert geplant und dann das haus gebaut
südrichtung ohne verschattung ohne dachfenster so steil wie es der bebauungsplan hergab mit 42° dn
@voltmeter Bin immer wieder erstaunt welche Erträge du im Dezember einfährst ![]()
Der Dezemberertrag ist auch sehr stark abhängig vom Schwachlichtverhalten der PV-Module.
Ich habe eine Anlage mit 12,7kWp und eine mit 5,4kWp. Bei Tagen mit Streulicht (Nebel, Wolken, etc) ohne direkte Sonne sollten die Analgen ungefähr den gleichen Ertrag pro kWp bringen.
Die kleine Anlage bringt an solchen Streulichttagen jedoch fast 60% des Ertrages der großen Anlage. Heute zum Beispiel sind es 2kWh auf der kleinen und 3,5kWh auf der großen.
Wenn die Panels der großen Anlage vergleichbar effizient wären, dann müsste sie heute schon 4,7kWh geliefert haben.
Auch der Wechselrichter hat einen Einfluß, mein SMA STP10 SE hat am Anfang bei Schwachlicht Tagen so bis um 9:00Uhr fast gar keinen Ertrag gebracht. Nach einem Software Update fängt er mit der Produktion immerhin schon gegen 8:15Uhr an zu arbeiten, aber bisher nur auf dem ersten String, der zweite wird immer noch erst deutlich später in Produktion genommen.
Diese Ungereimtheiten und Schwächen der jeweiligen PV-Anlagen sind vielen nicht bewusst, da ihnen die Vergleichsmöglichkeiten fehlen.
Noch was zum Ausbau:
Solange man Platz hat, geht PV-Panel Ausbau immer vor Batterievergrößerung, gerade wegen der winterlichen Ertragsschwäche. Ab einer gewissen Grundleistung (so 20-30kWp) kann man den Eigenverbrauch noch erhöhen, indem man die Batterie vergrößert und auch das kann sich in ca. 10Jahren amortisieren.
Auch der ausschließliche Bezug von Strom im Nebentarif (so 7-9ct/kWh weniger für die Füllung der Batterie) kann die Erweiterung der Batterie gegenfinanzieren.
Und dann ist da noch die Frage, will man auch im Falle eines Stromausfalls noch für einige Stunden/Tage eine warme Hütte haben. Das ist dann keine Frage der Amortisation sondern eine Investition in Sicherheit bzw. Sicherheitsgefühl.
Herzliche Grüße
Eclipse
Ich nehme an die kleine Anlage hat auch schlechtere! Module.
Dann stimmt meine Weltanschauung daß die Top Module Schwachlicht im Verhältnis zu Wp nicht umsetzen können.
Gäbe eine simple Erklärung. Die Top Module wurden großteils auf maximal Strom optimiert. Schwachlicht arbeitet bei 1/10 davon, also zählt hauptsächlich die aktive Fläche.
Es ist genau andersherum, die große Anlage hat die älteren Module in der kleinen, die ich selbst gebaut habe, sind die neueren, bzw. moderneren Module drin.
Herzliche Grüße
Eclipse
Jetzt hast mein Weltbild zerstört ![]()
Das wurde in dem Zusammenhang wohl auch mal Zeit ![]()
Oliver
Warum sollte E3DC auch die Preisentwicklung der LFP-Speicher berücksichtigen, wenn sie m.E. überhaupt keine LFPs verbauen?
Einer der Gründe E3DC nicht auszuwählen (hatte mir der Solatuer angeboten) war insbesondere, dass diese zumindest damals keine LFP-Akkus angeboten haben. Scheint sich aber geändert zu haben……
Zum Thema Ertrag:
Habe das mal bei PVGIS probiert. Im Sommer würde ich in Bayern nicht viel mehr Ertrag haben. Aber im Winter hat man bei PVGIS in Bayern ca. dreifachen Ertrag vergleichen mit meinem Standort im Köln/Bonner Raum bei Berücksichtigung der Ausrichtung.
Brauche mich also nicht zu wundern. Es sind nicht die Module (Schwachlichtverhalten, etc.), sondern der Standort macht es.
Muss ansonsten für die schlechten Tage wohl meinen Wohnsitz nach Bayern verlegen.
Da scheint es zu der Zeit weniger Wolken als im Köln/Bonner-Raum zu geben und die Sonne scheint auch kräftiger zu scheinen. Die Höhenlage ist bei der tiefstehenden Sonne auch eine gute Sache.
Dein Solateur hat dich verarscht.
Die S10X Serie seit 2022 (?) ist LFP. Und laut einem Artikel von pv-magazine aus 2019 gabs die Vorgänger auch schon auf Wunsch mit LFP. Nur stand das nicht so direkt leicht ersichtlich im Datenblatt. Da stand nur Li-Ionen eigensicher oder ähnlich mit Verweis aufs Kleingedruckte.
Etwas schlecht gewählt, weil umgangsprachlich damit eher NMC oder NCA und nicht LFP gemeint ist.
Die verkaufen noch in großem Stil an uniformierte Kunden die sich kein Vergleichsangebot einholen und sich auf den guten Ruf der Marke sowie des Solateurs verlassen.
Die Ernüchterung kommt sobald der Kunde die viel beworbene Erweiterbarkeit nutzen will und sich mit dem Angebot in der Hand online informiert ob das überhaupt sinvoll ist. Da fällt dann vielen erst die Abhängigkeit und das Preisniveau auf.
Der damals in der Auswahl befindliche Solateur hat mich nicht verarscht. Hatte wohl nicht mehr Ahnung als ich. Die Seite von E3DC ist auch maximal unübersichtlich. Und es gibt fast keine unabhängigen Tests. Wenig Fakten, sondern eher Werbung, dass sie die tollsten sind. Bei der damaligen Recherche habe ich keine Angaben gefunden, die LFP angeben.
Bin froh, dass ich nicht den damaligen Solateur, sondern einen anderen ausgewählt habe.
Aber ich hätte so und so E3DC nicht ausgewählt. Zu wenig flexibel wegen der festen Kombination Wechselrichter und Akku. Und keine Unterstützung von Akkus von Fremdherstellern.
Selbst bei unabhängigen Tests wie https://solar.htw-berlin.de/studien/stromspeicher-inspektion-2025/ beteiligt man sich nicht.
Was war dir da zu unflexibel?
Gibt eine Einheit mit Wechselrichter die in der Front hinter der Türe eine Verteilung mit Zwischenzähler, Netzuumschaltung, Absicherungen für interne+externe WR sowie rechts neben der Tür das Display enthält.
Und dann gibts noch Batterieschränke. Ein Einschub oben der BMS samt Absicherung enhält und 8 Einschübe für die Speichermodule (je 3kWh, 2024 nur 7 genutzt). Batterieschränke (auch mehrere) kannst du seperat (auch in anderen Räumen solange Leitung nicht zu lang) aufstellen oder eben mit der WR-Einheit verschrauben. Du musst nur passend bestellen.
Das wäre die normale Variante des S10X oder S20X. Gibt dann noch die Compact Variante in der die Speichermodule in einem Sockel verbaut werden auf den dann die WR-Einheit gesetzt wird.
Und wenn noch Fremd-WR´s, BHKW´s oder Wärmepumpen in einer Zählerkaskade vorhanden sind können die per Zwischenzähler als externe Quelle bzw. externer Verbraucher ebenfalls miteingebunden und bei Ladung/Entladung berrücksichtigt werden.
Grundsätzlich ein verdammt flexibles und einfach händelbares System. Der Solateur braucht eigentlich nur eine Leitung vom und zurück zum Zählerschrank, ein Netzwerkkabel zum Router und die Kabel von den Strings. Der Rest ist Lego für Erwachsene.
Mittlerweile (2025) scheint das S10X endlich mal ein Upgrade erhalten zu haben. Von 12 auf 15kW Ausgangsleistung AC, von 2 auf 3 MPPT´s und zumindestens in der flex Variante von 11 auf 15kW Lade/Entladeleistung. Hört sich recht brauchbar, nur preislich …
Das wird eh noch intressant.
Kompatibilität muss auch bei Updates gepflegt werden.
Effizienz würde ich mir keine zu großen Gedanken machen. Kommt immer darauf an, was da alles mit versorgt werden muss (Anzahl BMS, Steuerplatinen, Zwischenzähler, …). Erheblich wichtiger ist die Lebensdauer und im Falle eines Defekts die Möglichkeit zur Reperatur.
Unflexibel, weil:
- Keine unterschiedlich großen Wechselrichter wie das Standard bei den meisten Herstellern Standard ist. Z.B. bei Fronius mit dem GEN 24: 6 KW, 8 KW, 10 KW, 12 KW (GEN24); Verto: 15 KW, 17,5 KW, 20 KW, 25 KW. Oder bei Kostal von 7 KW bis 20 KW.
- Die man auch parallel installieren kann. Mit und ohne Speicher.
- Man kann den Wechselrichter und Speicher nicht getrennt wählen. Das kann man ansonsten bei fast allen Herstellern, die entweder Hochvolt oder Niedervolt anbieten.
- Keine Speicher Typen und Hersteller mit unterschiedlichen Spannungsvarianten wie das z.B. Fronius oder Kostal anbietet: BYD HVS, HMV, HVM, …, Fronius Reserva (dieser natürlich nur bei Fronius), LG FLEX. Oder bei Victron fast beliebige 48V Speicher.
Man ist auf Speicher von E3DC angewiesen. - Abhängig vom gewählten Wechselrichter und Spannungsvariante des Akkus unterschiedliche Ausgangsleistungen in KW.
- Unübersichtliche Homepage. Was es genau in welcher Kombination gibt ist schlecht ersichtlich.
- Wie erweitert man ein E3DC-System, wenn man nachträglich weitere Strings braucht, die nicht mehr an den bestehenden Wechselrichter passen?
- Keine transparenten Preise. Nicht in den normalen Shops der Solargeräteanbieter verfügbar. Daher kaum Konkurrenz.
Wo bei den E3DC Vorteile gegenüber den Konkurrenten sind, ist für mich nicht erkennbar. Die Homepage ist mit Buzzwords wie “einzigartig”, “stark”, “super”, “niemals” überfrachtet.
Wenn das flexibel ist, wundere ich mich. Mein Fazit war. E3DC ist mir zu unflexibel und ich habe keine Vorteile gegenüber den übrigen Herstellern wie BYD, Solaredge, Victron Fronius, Kostal, etc. gesehen.
Bzgl. Flexibilität ist für mich Victron der Vorzeigehersteller. Die haben einen Open-Source und Open-API -Ansatz. Fast alle Sourcen des VenusOS ist bei github zu finden. Und unterstützen viele Hersteller. Weitere werden von der Community z.B. bei github unterstützt.
Habe immer noch nicht verstanden, warum man E3DC wählen sollte.
wieviel kohle muss man für ein e3dc system im vergleich zur konkurenz mehr ausgeben? 50% 90%?
am ende kommt auch nur strom raus ob e3dc victron sma fronius oder deye
es wird das genommen was am günstigsten ist, am besten noch offenes system mit 48v
da bleibt eigentlich nur noch victron oder deye
ja und das sollte eigentlich für die meisten ein nogo sein außer die welche sich nicht auskennen und dann große augen machen wenn sie ihren speicher "erweitern" wollen.
erinnert mich irgendwie an praktiken von enpal...
Jetzt muß der 100kW Speicher nur irgendwie voll geladen werden.
Am Besten ginge das mit nem weiterentwickelten Stirling. Grosse Kraftwerke für Dunkelflauten sind nicht rentabel.
Allerdings kann niemand von den “100% Erneuerbar-Jüngern” dir für den November-Dezember-Januar eine Lösung anbieten!
Strompipeline und ein Acker am in Afrika.
Nee, dann kommen wieder jene, welche dann denken, das sei eine neue Form des Kolonialismus….
…und die anderen beschweren sich dann, dass die wertvollen Ackerböden in der Sahara vernichtet werden, wenn man Solarmodule draufstellt ![]()
Das ist gar nicht so unkompliziert.
Da wachsen auf einmal Pflanzen wenn die PV Module Schatten machen. ![]()
![]()