ist das mit dem Deye verbunden und im Deye entsprechend eingestellt?
Ansonsten lässt sich mein Deye (ist allerdings ein 12k) so einstellen, dass man den Akku NICHT auf Lithium einstellt, sondern auf Spannungssteuerung. Dann kann man die gewünschten Werte selber einstellen.
Ja, der Akku ist mit einem JKBMS versehen. Leider kennt Deye den nicht und auch nicht mit dem Deye verbunden.
Seplos BMS würde, so habe ich gelesen, wohl gehen.
Ich habe das jetzt so gelöst: Spannungsteuerung und
in Batt Einstellungen: Floating, Absorbtion und Equalisation auf die Werte kurz unterhalb meiner gewünscht aktuellen Ladeendspg eingestellt also 57,4/57,5/57,6V
Dann wird er bis zu dieser Spg geladen. Es gibt aber nirgendwo die Möglichkeit die Ladeendspg einzustellen. Sehe ich das richtig so?
So, mit den Einstellungen ist für mich inzwischen soweit alles klar. Problem bleibt das der Deye nur bis max 58,8V lädt. Das entspricht 3,458V/Zelle bei 17S. Deye-Support hat mir bisher nicht helfen können.
Laut Datenbatt müßte er bis 60V=3,53 pro Zelle laden können.
Ich habe mehrere verschiedene Einstellungen probiert ohne Erfolg. Hat jemand eine Idee was helfen könnte oder muß ich damit leben? 58,8/60V sind 2% weniger. Warum das ganze? Jetzt im Winter gibt es immer mal wieder Tage wo ich den Akku gerne so voll wie möglich haben möchte um eine längere Flaute zu überstehen.
Schau dir bitte mal die Ladekurve einer LFP Zelle an. Du wirst merken dass sie bei 3,458V schon im "steilen" Bereich bist. Sollte also nicht so tragisch sein.
Das ist mir klar.
Trotzdem sollte der WR bis 60V laden was ja die Angabe auf'm Datenblatt ist.
Wäre auch wichtig um bei Erstinbetriebnahme ein annäherndes TOP Balancing machen zu können.
Sorry, aber es scheint dir nicht klar zu sein.
Dein Top Balancing könnte und sollte bei 3,45 V bereits abgeschlossen sein.
Dann sind die Zellen voll und haben 3,37 Volt Ruhespannung.
Es ist also ideal wie der Deye lädt und nicht etwas "mit dem man leben müsste"
Ach herrlich. Du weißt es ja alles so viel besser als wir. Warum stellst denn dann fragen in diesem unwissenden Schlauberger Forum?
Auch Andy lädt übrigens nur noch bis 3,45V warum bloß?
Meine Frage war ja eigentlich ob jemand mir helfen kann (also Ladespannung 60 statt nur 58,8V) der sich mit diesen Deye WR auskennt. Das scheint nicht der Fall zu sein. Diese letzte Diskussion werde ich jetzt nicht weiterführen. Da muß jeder selber sehen wie er klar kommt. Ich halte mich an die Vorgaben/Daten des Herstellers der Zellen. Die dürften ja allen hier bekannt sein.
Hättest Du Andys Beiträge richtig verfolgt wäre dir sicher aufgefallen das auch er nur bis irgendwo bei 3,4V lädt. Im Gegensatz zu anderen habe ich eine recht gute Meinung über Andy, welchen ich für seine Arbeit und Engagement sehr zu schätzen weiß. Man sollte aber seine Beiträge gesamt betrachten und nicht nur einzelne heraus picken.
Zur "Charging constant voltage", diese betrifft die gemessene Potentialdifferenz (Volt) am CHARGER und nicht die erreichten Volts der Batterie.
Zu deiner Differenz von 2% (58,8V vs. 60V) - dies mag zwar in Volts richtig sein aber stimmt, was die geladene Energie auf die es im Finale ankommt, nicht. Anhand der besagten Ladekurve der LiFePO4 Chemie befinden wir uns, je Zelle, zwischen 3,45 und 3,52V, im "steilen" Bereich. Die eigentlich geladene Energie ist die Oberfläche unter der Kurve zwischen den beiden Werten und da der Delta auf der Y-Achse (Volt) ein etliches dem Delta auf der X-Achse (Ah) entspricht.... Und genau aus diesem Grund ist es im Endeffekt egal (vernachlässigbar) ob bis 3,45 oder 3,52V, je Zelle, geladen wird.
Als Abschluß meiner Beiträge in diesem Thread:
Deye hat sich nochmal gemeldet und meint es handele sich um eine Deviation (Abweichung). Dann isses nun so mal.
Macht auch nichts; bin bislang mit dem erreichten SOC sehr gut hingekommen. Mit zunehmender Sonne werde ich die Ladespannung sowieso runtersetzen.
Einen neuen Akku würde ich dann aber nur als 16S machen und das JK Inverter BMS verwenden. Der kann ja mit dem Deye kommunizieren.
Vor dem Deye hatte ich ja den Voltronic Axpert 7.2 MAX. Der konnte mit 63V laden weshalb ich den Akku als 17S ausgelegt hatte.
Der Voltonic hat leider die Hitze im Sommer (>40°C)nicht vertragen und ist ausgestiegen. Davor hatte ich den MPP 5048GK der leider kaputt ging.
Auch eine Bekannte in der Nähe ist ihr Voltronic WR hopps gegangen.
Diesen Hersteller kann ich auf jeden Fall nicht empfehlen.
Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr wünsche ich allen hier im Forum.