Hallo,
Ich erprobe gerade eine kleine Notstromversorgung für die Heizung und Kabelmodems. Das soll auch funktionieren, wenn es keinen Netzstrom gibt und normal Solar gespeist werden.
Die Grundlast beträgt ca. 50W, die maximale Leistung wenn der Brenner und alle Pumpen laufen ca. 400W. Über Nacht, im Frühjahr werden ca. 1,5kWh verbraucht. Im Kernwinter, wenn die Heizung allein heizen muss und wenn es sehr kalt ist, wird das mehr werden (wir helfen dann auch mit einem Holzofen, und normal sollen das in Zukunft LLWPen machen, so dass die Heizung nur noch WW machen muss).
Dazu habe ich z.Zt. 1,8kWh 12V Bleiakkus, das muss mehr werden. Diese speisen den 2/4kW Chinawechselrichter, der auch die Anlaufströme leicht liefert.
Wenn der Shelly genug Überschuss im Hausnetz meldet, schaltet er ein 13,8V 20A Netzteil ein, das den Akku bis zur Erhaltungsspannung lädt und so nicht überladen kann.
Wenn nicht genug Sonne scheint um den Energiebedarf der Heizung zu decken, wird bei ca. 11,5V ein 12,8V 600W Netzteil eingeschaltet, das die Heizung versorgt, und den Akku bis 12,7V lädt und dann wieder abgeschaltet wird.
Und jetzt, kommt das Interessante für Dich:
Der Akku hat zusätzlich sein eigenes Solarmodul (25V 300W, Süd 80° an der Wand), dass bei Sonne den Akku mit einem pseudoMPPT Regler auf bis zu 14,4V richtig vollläd.
Das ist nicht 1:1 was Du suchst, aber ein DC Laderegler mit einem zusätzlichen Modul verringer den Netzbezug Deines Hybrid und vermeidet, dass verschiedene Regler AC miteinander kämpfen müssen. Genau das willst Du doch erreichen.
Bisher läuft das System ohne Bedieneingriff und tut was es soll. Es handelt sich nicht um ein Inselnetz, sondern um ein Gerät, das solar- und/oder netzbetrieben wird (So etwas kann man nicht anmelden).
Auf Deinem Schaltbild ist mir aufgefallen, dass der zweite WR ins Netz einspeist, wenn er mehr liefern kann als die Grundlast des Hauses. Willst Du das?
Gruss
OpaLothar