ich plane, 2 Strings mit je 16 AIKO-A475-MCE54Db mit je 40,80 Kurzschlusspannung (Uoc) an einen SUN-12K -SG04LP3-EU anzuschließen.
Die Gesamte Kurzschlussspannung läge dann bei 652,8 Volt.
Laut Deye-Datenblatt liegt die “Max. PV Input Voltage” bei 800 Volt, hier ist alles gut.
Jedoch überschreite ich die “MPPT Voltage Range” von “200-650 V”. Knapp, aber immerhin.
Mir ist schon klar, dass ich diese Spannung nur an kalten Tagen erreiche, die meist nicht sehr viel Ertrag bringen. Aber es ist durchaus möglich, diese Spannung bei sehr klaren Tagen mit sehr niedrigen Tempoeraturen sogar zu überschreiten.
Meine Frage lautet: Geht die Anlage dann aus, oder hat der MPPT noch Toleranzen?
Wenn der MPPT nicht mehr “Arbeitet”, gibt es trotzdem noch Ertrag?
Ich freue mich auf spannende und erhellende Antworten.
Vielen Dank.
ich glaube, hier werden einige Paneeldaten verwechselt:
Wichtig ist die Leerlaufspannung der Module (ist die hier gemeint?)
sowie der Kurzschlussstrom der Module (in Ampere).
Bei der Leerlaufspannung ist nichts am Modul angeschlossen außer einem Voltmeter. Diese Spannung sollte bei dem verwendeten String nicht über der angegebenen maximalen Eingangsspannung des WR liegen, Wenn der WR einmal läuft, geht die Spannung runter.
Eine "Kurzschlussspannung " gibt es eigentlich nicht: Der Kurzschluss einer Spannungsquelle ergibt Spannung von 0 Volt! Bei den Modulen wird nur angegeben, welchen Kurzschlussstrom sie liefern können (was aber in der Praxis nichts nützt, da der MPPT das Produkt aus U*I zu maximieren versucht.
Das was ich mit Kurzschlussspannung meine ist die Spannung, die an einem eiskalten Wintertag bei voller Sonne anliegt. Je kälter es ist, desto höher die Spannung.
Sorry, falls ich es falsch umschrieben habe.
Naja die MPPT Range ist bis 650V. Er kommt auf 653V. Das ist schon fast Schwund, also Messtolleranz. Und max. können 800V anliegen. Da ist man mit 653V weit von entfernt. Zudem muss es auch optimale oder in dem Falle völlig suboptimale Bedingungen herrschen.