ich hab ein Grundstück ohne Stromversorgung auf dem ich Strom brauche. Dazu wollte ich mir einen Deye Sun 12K SG05LP3-EU-SM oder ein ähnliches Modell kaufen (genaue PV Leistung überlege ich noch) und entsprechende PV und Batterie Module. Zusätzlich dazu habe ich noch einen Rotek GD4SS-3-6000-5EBZ Dieselgenerator, den ich als Notstromversorgung einsetzen will.
Laut Hersteller müsste der Wechselrichtern mit dem Generator klarkommen, stellt sich für mich nur die Frage ob er das auch tatsächlich tut. Der Generator ist nicht invertierend und ich hatte in der Vergangenheit auch schon Probleme wegen der Schwankungen die er erzeugt.
Hat damit jemand Erfahrung?
Ich habe auch gelesen das eine direkte Einspeisung in die Batterie mit Gleichspannungsladeregler sinnvolle sein kann. Dann bräuchte ich wahrscheinlicher auch kein Hybridwechselrichter. Aber unabhängig davon würde es nicht interessieren, ob der Deye in der Praxis die Schwankungen ausgleichen kann, also gerne Erfahrungsberichte dazu.
ein Grundstück ohne Stromversorgung das aber Drehstromverbraucher hat oder bekommt?... ECHT??
Soll heissen warum willst DU Dir den Drehstrom Quatsch antun? hole Die einen EINPHASIGEN Deye, den gibt es auch bis 18 kW und versorge das Grundstück EINPHASIG so wie es 98% der Menschheit tut, und wenn Du dann einen EINPHASIGEN Generator da dran hängst dann gibt es den auch billig mit einem Inverter.
Wenn der ganze Kram schon vorhanden ist...
Hole Dir z.B. drei regelbare 2000 W Netzteile mit PFC von Aliexpress und hänge die zwischen Generator und Batterie.
Problem ist hier eher die Frequenz.
Ein 1-Zylinder Motor hat einen etwas ungleichmäßigeren Lauf als ein 4-Zylinder.
Und wenn ich mich richtig erinnere, muss beim Generatorbetrieb mit dem Deye das Aggregat die Hauslast + Ladung abdecken, ohne dass der Deye Schieflasten ausgleicht. Der holt sich die Ladung einfach sysmetrisch. Da hat Deye leider die Chance verpasst Schieflasten auszugleichen und die Maximallast des Aggregates phasenbezogen zu berücksichtigen.
Nein, warum soll Deye die diversen Fehlkäufe des Kunden ausgleichen?
Wer sich eine Insel baut der überlegt sich als erstes ob es eine Wechselstrom oder eine Drehstrom Insel sein soll, nur weil der Deutsche Elektriker es gewohnt ist Drehstrom zu bauen kann es trotzdem die erste und grösste Fehlentscheidung sein, ein Fehlentscheidung die noch einige Male allen Beiteiligten auf die Füsse fallen wird.
Wer zum überleben ein Aggregat braucht, der findet bei Rotek auch das Aggregat
und dann auch noch relativ frequenzstabil laufen. Die Aggregate mit 1-Zylinder Motoren daher nicht die beste Wahl.
Besser wäre es, wenn die WR-Hersteller direkt ab Werk einen zusätzlichen AC/DC Wandler rein für ein Aggregat integrieren würden.
Was heißt Fehlkauf?
Die Hybridwechselrichter mit Notstromfunktion sind hauptsächlich in Privathaushalten zu finden und die möchten auch bei mehrtägigen Ausfällen im Winter (wie in Berlin) mit einem günstigen Aggregat ihren Speicher nachladen können.
Ich gehe stark davon aus, dass in den nächsten Jahren der ein oder andere WR-Hersteller zusätzliche Ladegeräte für die Speicher (insbesondere bei HV-Systemen) anbietet oder in die WR´s integriert. Bis dahin muss man sich halt mit Hochvoltnetzteilen an den MPPT´s helfen.
Wer sich so ein Aggregat kauft, der kauft auch eher gleich einen 30kVA Hybriden.
Keine Ahnung, was der TE für Drehstromverbraucher hat, aber mein 12kW Hybride ist dafür unbrauchbar, der schafft den Anlaufstrom nicht.
Fehlkauf heisst erst kaufen dann Problem und dann überlegen wie man es eigentlich von vorne herein besser (nicht teurer) hätte machen können.
Und ein Niedervolt Deye ab 12 kW ist definitiv KEIN Fehlkauf für ein Einfamilienhaus im deutschsprachigen Europa, für die Almhütte in Südtirol oder die Finka auf Malle dagegen wäre der dreiphasige ein Fehlkauf.
Es gibt z.B. Schneckenantrieb von Pelletskessel die wenn man sie in Deutschland kauft einen kleinen Drehstromantrieb haben, früher haben die Heizungspumpen von MFH einen Drehstromantrieb.
eine normale Deutsche Hütte hat allerhöchsten eine dicke Wärmepumpe mit Drehstrombedarf, Wärempumpen die man in dem Kaliber aber problemlos auch einphasig bekommt wenn man in anderen Ländern nachschaut.
Der Deye 12k ist eine gute Wahl für ein EFH, etc. Aber Betrieb mit einem Generator erfordert zwingend ein Drehstromaggregat und das muss auch noch mehr als genügend Leistung haben, weil Hausverbrauch + Ladung inklusive Schieflast abgedeckt werden muss, weil der Deye Schieflast mWn derzeit nicht ausgleicht.
Wenn ein zusätzlicher AC/DC Wandler verbaut wäre, könnte man einfach ein billiges Aggregat verwenden. Muss halt dann vorher im Display oder per DIP-Schalter eingestellt werden ob Drehstrom/Wechselstrom und wieviel Leistung.
Ich habe eine Frage. Ich suche nach einer Möglichkeit, im Notfall – beispielsweise wenn im Winter über einen längeren Zeitraum die Energieversorgung ausfällt – die Energie aus der Autobatterie zu nutzen, um die Hausbatterie zu laden. Es gibt zwei Möglichkeiten, das Netzteil an die Batterie oder den MPPT anzuschließen. Wie sieht es mit der Regelung aus, wenn man das Netzteil, wie von dir vorgeschlagen, an die Batterie anschließt? Während des normalen Ladevorgangs regelt Deye den Ladestrom dynamisch anhand der Vorgaben des BMS. Wenn man ein externes Netzteil parallel schaltet, „sieht” der Deye plötzlich einen unerwarteten Strom- bzw. Spannungsanstieg, den er nicht selbst angefordert hat. Was macht Deye? Selbst wenn Deye nicht auf Störung geht, welche Spannung sollte man bei dem externen Netzteil einstellen, um die Batterie nicht zu überladen? Deye kann doch das externe Netzteil nicht runter regeln, oder?
Es gibt für 51,2V bzw. 16S LiFePO4 Akkus Ladegeräte.
Wenn man nach 58,4V 20A LiFePO4 sucht, findet man diverse Chinavarianten. Alternativ kann ein Victron Multiplus als Ladegerät verwendet werden. Die haben einen Schalter verbaut, mit dem die auf "Charger only" gestellt werden können.
Wenn du aber als V2L Adapter nur Schuko hast, würde ich unter 2300W (10A) Ladeleistung bleiben.
Ja die rEgElunG, keiner versteht sie aber alle wollen sie...
So ein Netzteil hat zwei Trimmer (verstellbare Potis) der eine ist für die maximale Spannung, und der andere für den maximalen Strom den das Netzteil liefert, ohne die Spannungsbegrenzung würde ein 60V Netzteil irgendwann auch 60V liefern was das BMS natürlich schon viel früher über die OVP verhindert, und ohne Strombegrenzung würde das Netzteil seinen Maximalstrom liefern und angehängte BMS wenn die es nicht aushalten in eine OCP zwingen.
Also Du hängst das Netzteil an und dann drehst Du die Spannung runter sagen wir mal auf 16 x 3.4 Volt = 54.4V (wir sind hier im Akkudoc Forum da ist alles über 3.45 V bööööse, wir wissen das besser als alle Hersteller )
und dann hat so ein 2000W @ 60V Netzteil eine theoretische Stromstärke von 33.3 A das ist natürlich eine Lüge, also hängen wir das Netzteil mit der DC Seite an die Batterie und drehen den Strom am Trimmer auf sagen wir mal auf 25A auf.
Jetzt haben wir ein CC/CV Ladegerät...
Wenn das Netzteil an AC (vom Grid, Auto-AC Ausgang oder Generator) hängt dann liefert es ein bisschen mehr Spannung als die Batterie gerade hat (nennt sich laden...) und das mit der vorher eingestellten Stromstärke von 25A.... Und das macht es so lange bis die Batterie die 54.4V erreicht und dann dreht es den Strom runter, bis auf null wenn die Batterie die 54.4 V hat, und der Generator läuft im Leerlauf ohne Last.
Was den Deye angeht:
Dem ist es scheissegal ob die Batteriespannung steigt obwohl er sie gerade entlädt
dem ist es scheissegal ob die Batterie 3 x 25 A aufnimmt obwohl die Sonne nicht scheint.
Er macht einfach sein Ding (LOAD mit AC versorgen)