ich habe ein Setup aus SUN-10k mit ESPhome/RS485 Anbindung an Homeassistant. Am SUN-10k hängt ein Akkupack und am Gen-Eingang ein paar Micro-WR mit div. Panels. Das Haus hängt an Grid, am eigentlichen Load-Ausgang hängen nur ein paar Watt für die Garagenbeleuchtung. Die Messung erfolgt über direkt angeschlossene Wandler am Deye. Alle Daten werden im Homeassistant aufgezeichnet und im Energy-Dashboard aggregiert. Mir erscheint allerdings der Hausverbrauchswert definitiv zu hoch.
So sah z.B. der 21.8. aus. Nachdem mir das mit dem doch sehr hohen Hausverbrauch aufgefallen ist, habe ich den Load-Verbrauch als Verbraucher ins Dashboard aufgenommen. Die Werte dort erscheinen mir realistisch. Interessanterweise nimmt der graue Balken zu (ungemessener Verbrauch) sobald die MicroWR am Gen-Eingang loslegen und der Balken hat ca. genau die Länge der Gen-Energie + Verluste. Hat da jemand eine Idee wie das zustande kommt bzw. was ich dagegen tun kann?
habe das nun nochmal ein paar Tage beobachtet und nun einfach die Generatorproduktion aus der PV-Produktion entfernt da der Deye anscheinend einfach beide Werte unter PV schon zusammenfasst und nicht wie gedacht unter PV nur die PV-Eingänge. Mit PV + Gen (auf Mi-Input gesetzt) sind die täglichen Erträge zu hoch für meinen Geschmack. Ohne Gen als weitere PV-Quelle passen die kWh Stundenwerte auch ganz gut zu den summierten Leistungswerten des PV und des Gen-Eingangs und die Homeassistant Prognose ist auch wieder näher an der Realität.
TLRD; Anscheinend summiert der Deye (bei mir mit FW1170) die Gen-Energiedaten bei PV auf (zumindest wenn Gen auf Mi-Input steht).
Du kannst aber vom Deye auch die Leistung jedes einzelnen PV Anschlusses abfragen, von deinem externen µWR auch, und das alles in HA summieren.
Ich bin dazu übergegangen mit InfluxDB extern nur die relevanten Leistungdaten zu erfassen, also Spannung und Stromstärke meiner PV Anlagen. Mehr nicht. Dann werte ich über InfluxDB diese Daten aus und stelle sie Homeassistant dynamisch zur Verfügung. So minimiere bzw. optimiere ich par Flaschenhälse:
geringeste Datenmenge in der Datenbank
korrektere Berechnungen als vom Deye oder Homeassistant
mehr statistische Auswertungen möglich zb. Integrationen über beliebige Zeiträume sind möglich
Die jetzige Methode vom Deye + HA hat nämlich einen Haken. Wenn du den Generator-Port wieder zurückstellst auf Externen Load oder Generator-Eingang dann stimmt diese Berechnung des Deyes nicht mehr im HA. Da dein Energiedashboard aber darauf angewiesen ist habe ich dort die Leistungen der einzelnen PV Anlagen, also PV1 und PV2 vom Deye und PV vom Growatt einzeln hinterlegt. So hast du im Energiedashboard auch eine getrennte Aufschlüsselung nach PV Anlage.
Den GEN-Port schalte ich dynamisch um von MI zu SmartLoad. Im Sommer SmartLoad und im Winter MI. Denn der Deye regelt bei Zero Export + MI sehr schlecht aus. Im Sommer benutze ich also SmartLoad und mein µWR Growatt versorgt das Haus oder exportiert sofort den Überschuß, während der Deye mit seiner großen PV erstmal seine Akkus lädt. Dabei kann er sauber bei zero Export ausregeln. Im Winter stelle ich zurück auf µWR, bzw. genauer gesagt wenn ich alle Energie zum Laden der Akkus benötige. Denn dann müssen die Akkus voll werden und die par Regelüberschwinger am Netzanschluß stören mich dann nicht so sehr.
Dann deaktiviere ich auch meinen kleinen ZigBee Schalter. Dieser wird direkt mit eigenem Draht durch einen der CT's mit Strom versorgt. Dh. ich habe ein ZigBee Relais im Schaltschrank das mit einem dünnen Draht/Kabel mit Strom versorgt wird. Dieser Draht geht mehrfach, ca. 30mal durch einen der CT vom Deye. Der Strom den dieser ZigBee Schaltaktor benötigt wird also 30mal verstärkt und zählt der Deye mit. Wenn dieses Relais eingeschaltet wird dann verbraucht es aus Sicht des Deyes ca. 30 Watt. Der Deye regelt auf ca. -10Watt aus. Ich speise also immer ca. 10Watt in das Netz ein. Im Sommer. Im Winter schalte ich dieses Relais aus. Ich habe also im Sommer echten Zero kWh-Bezug.