Hm ok, dann werden die wohl noch nichtmal 300 Zyklen haben?
Genau aus diesem Grund würde ich nie Akkus nutzen an deren BMS Einstellungen ich gar nicht dran komme. Ist ja schön wenn ein Hersteller mir die auf Garantie tauscht wenn sie kaputt sind, aber ich nutze die dann doch lieber mit meinen Einstellungen 20+ Jahre. Und beim kaputtgehen kann ja selbst mit LFP noch so einiges passieren, das Risiko ist es mir einfach nicht wert. Da pfeiff ich dann lieber auf Garantie/Gewährleistung...
BTW, hatte noch etwas vergessen, die Balancing-Einschaltspannung musst du noch auf 3,40V senken.
Kannst auch mal überprüfen wie die Spannungen der einzelnen Zellen sind, wenn die Akkus voll sind. Ich wette da ist auch noch einiges im Argen...
tja und der Off-Grid Garagen Andy sagt 3.45V als Einschaltspannung für den Ballancer..
am besten wäre der Batteriehersteller und Garantiegeber würde SEINE Einstellungen drauf machen für die ER geradesteht und das BMS verriegeln und verrammeln damit der (ich weiss alles besser) User es nicht verschlimmbessern kann.
Bin da absolut bei dir @Auric. Deshalb finde ich es ja so merkwürdig, dass die Akkus mit solchen Einstellungen verkauft werden. Und das ist bei praktisch allen der Fall, es wird eigentlich fast immer bis 3,60V pro Zelle geladen. Wozu? Um ein paar Wattstunden mehr rauszuquetschen? Ist es das Wert die Zellen dafür derart zu stressen?
Wie "gut" das mit der Garantie dann klappt lesen wir u.a. hier ja immer wieder.
Es gibt unzählige Threads mit dem klaren Konsens, auch hier, dass eine LFP Zelle mit niedrigem Ladestrom bei 3.38V voll ist. Wenn man meint die über die volle Distanz mit 0.5C oder gar darüber laden zu müssen, wird man höher gehen müssen. Dann machen auch die 3,45V Startspannung für den Balancer sinn. Nur wieder die Frage: Wozu? Damit der Akku dann mehr als den halben Tag voll herumstehen kann?
@fotograf22, die musst du leider bei allen einzeln schreiben. Nimm einfach die parameter exportieren funktion, und importiere die XML dann auf jedem der Akkus. Kurzen Blick drüberwerfen ob alles passt schadet auch nicht. Deine Parameter passen jetzt auch alle bis auf Balancing-Einschaltspannung, die muss noch auf 3,40V, sonst machen die Balancer gar nichts.
Du kannst am Deye auch im Akkumenü bei BMS Data nachsehen, ob alles korrekt übernommen wurde.
Die Zellspannungen sagen bei den Ladeständen oben leider erstmal gar nichts aus, lade die erstmal voll richtung 3,40V, dann wird es interessant. Der erste mit schon 14mV Differenz bei dem Ladestand lässt allerdings nichts gutes erahnen. Labornetzteil hast du keins da? Würde die erstmal alle schön einzeln bei 3,45V in Einklang bringen. Und ja, das geht auch mit den verbauten Passivbalancern wunderbar, braucht nur ein wenig Geduld.
Ja ich bin ziemlich baff, dass die doch ausgesprochene "Echte 5 Jahre Garantie" jetzt sein soll, dass ich mir für 650$ einen Ersatzspeicher zzgl. VK holen soll. Die sagen halt, dass ich die Aufzeichnungen gelöscht haben soll. Was natürlich nicht der Fall ist. Es ist eben leer. Wahrscheinlich durch den Fastbrand ist da was kaputt gegangen.
Weil der Kunde die letzte Wattstunde an Kapazität will wenn er schon mit dem spitzen Bleistift und diversen Online-Tool seine optimale Batteriegrösse ausrechnet (anstatt da mal mindestens 25% mehr zu nehmen)
Weil der Batteriehersteller in seinem beschränkten BMS nur ein passiven Balancer zur Verfügung hat und wenn er das Laden bei 3.50V auf der höchsten Zelle stoppt weiss er das er nur bis 3.35V balancieren kann und das ist natürlich nicht lange...
Die sind etwas tief, mach mal von oben nach unten: 48,00V, 47,00V, 47,50V
Dann wird der Dehe bei 48V die Entladung stoppen, was - bei guter Balance - dann 3,00V pro Zelle sind, ein guter Wert.
@Auric, ja, das ist wohl leider so. Obwohl das im Endeffekt dann absolut kontraproduktiv ist wenn der Speicher nach nichtmal zwei Jahren die Grätsche macht. Aber im Ausreden finden warum die Garantie nicht greifft sind die Hersteller dann um so kreativer
Andererseits: Ein Speicher der einfach mal 20 Jahre oder mehr läuft ist natürlich auch nicht im Sinne der Hersteller und Händler. Idealerweise geht der kurz nach ende der Garantiezeit hopps...
Ah, hier ein Deye-Typisches Ding. Ab Firmware 3.00 sind die 58V offenbar hardcoded. Du kannst das mal so testen und mit den neuen Einstellungen laufen lassen, beobachte dann ob die Speicher über 55V gehen. Wenn ja, geh mal auf die Firmware 2.05 zurück, das ist meiner Erfahrung nach die beste für Deye und Growatt WR.
dufte hab jetzt erst alle auf die neue version geupdatet. davor hatten mehrere batterien nicht die 200Ah Kapazität. Wo bekomme ich denn die alte Version her?
Jetzt hat er wieder angefangen zu laden und danach zu balancen. Jetzt ist er fertig. Wieso sind denn nun auf einmal die Zyklen von 117 auf 58 gefallen? Und die Zellen laden weiter auf als vorher und die Differenz ist jetzt deutlich größer.
Vorher mit der 3.02 hast du die 55V ja gar nicht erreicht, jetzt aber schon. Rechne mal um, das sind 3,4375V pro Zelle - passt! 51mV Differenz ist da ok, das wird sich jetzt immer weiter angleichen bis es unter 20mV ist durch die Balancer. Und selbst dann wirst du sehen dass sie sich noch weiter angleichen. Ich habe z.B. nur noch 3mV Differenz bei 55V. Dauert natürlich, aber macht ja nichts.
Wichtig ist, dass du die Zellen jetzt nicht mehr mit viel zu hohen Spannungen grillst. So wird der Speicher praktisch ewig leben.
Warum sich auf einmal die Zahl der Zyklen geändert hat, kann ich dir allerdings auch nicht sagen. Hat eventuell mit dem Parallelbetrieb mehrerer Akkus zu tun?