Defekte BMZ Hyperion: Betriebs- und Reparaturanleitung vor und nach Ausfall

Hallo Carlos,

bezüglich des ersten Punktes bin ich (auch ohne KI) der Meinung, dass der Zusammenhang folgendermaßen ist:
(Akku)Ladung wird "vernichtet", wenn ein Strom zwischen Plus und Minuspol des Akkus fließt.
Das macht (je nach Schaltung, aber bei dieser ist es so) ein Balancer-Widerstand.
Ladung wird nicht "vernichtet", wenn sie durch einen Ausgleichsstrom entlang eines Pol-Verbinders zwischen unterschiedlichen Einzelzellen des Akkus hin- und hergeschoben wird.
In diesem Fall wird natürlich Energie "vernichtet". Diese musste zuvor beim Laden hineingesteckt werden, weil ein asymmetrisch angeschlossener Akku einen leicht höheren Gesamtwiderstand aufweist und deshalb bei gleichem Strom zwar gleich viel Ladung, aber etwas mehr Energie aufnimmt. Wenn aber das Gesamtsystem nach dem Ladevorgang und Ausgleichsvorgang zur Ruhe gekommen ist, kommt auch bei asymmetrischem Anschluß bei der gleichen Anzahl an zugeführten Ah derselbe Ladungsinhalt (und damit bei unveränderter Zellchemie auch Energieinhalt) zustande.

Viele Grüße,
Georg

Nachsatz: Natürlich gilt Ladungserhaltung und Energieerhaltung - wenn ich also von "Energievernichtung" spreche, meine ich aus Perspektive des Akkus an die Umgebung abgegebene Energie.

Nachsatz 2: Grob würde ich sagen, dass bei asymmetrischem Anschluß der Strom einen längeren Weg nehmen muss (Ohm'sche Verluste, Erhöhung des Innenwiderstands), zusätzlich aber auch durch die Anpassung der Zellen während des Ladens eine höhere Spannungslage entsteht (faktisch eine weitere Erhöhung des Innenwiderstands). Dieser zweite Effekt sorgt dafür, das so viel zusätzliche Energie aufgenommen wird, dass die späteren Ohm'schen Verluste beim Ausgleich in die Ruhelage wettgemacht werden und die Gesamtenergiebilanz somit stimmt.

Zum einen ist das Widerstandsmodell real und erzeugt immer Verluste, auch dann wenn das Stromungleichgewicht sich aufgelöst hat.

Zum anderen:
Bin aber dabei, meine Meinung zu ändern: die Verluste des Widerstandsmodel während Stromfluss verringern nicht die Ladung der Stufe oder den SOC.

Die KI hat da wohl recht. Der Verlust an Ladung in Stufe 1, und in Stufe 14 , geschieht (also) ausschließlich nur durch die Umladeverluste nach Abfall des Stromflusses, wenn die Ladungen sich wieder ausgleichen. Und das nicht nur durch die 2 % Ladeverluste, sondern AUCH durch die Verluste über die Streifen.

Der Gag dabei ist: das erklärt ein Phänomen, für welches ich bisher keine Erklärung hatte.

Nur bei Stufe 1 und 14 der Widerstände vom Balancer ist die Platine weniger/garnicht geschwärzt. Bei 7 und 8 nicht.

Jetzt gibt es die Erklärung, (weil der Verbinder nicht am Ende sitzt) dass der "Ungleiche Effekt" für 7 und 8 deutlich geringer ist als bei Speisung am Ende. Das wird auch gestützt dadurch, dass die KI für die erste Zelle ein unproportional hohen Strom ausgerechnet hat als für die Anderen.

Wenn DAS soweit richtig ist, gibt es ein ganz neues Verhalten: nicht hoher Strom löst die Balancerarbeit aus, sondern der Wechsel von hohem Strom zum niedrigen Strom.

Das wiederum erklärt, warum auch leute, die nicht so hohe Maximalstrom fahren, auch den Ausfall haben können.....

Puh.

Kommentare?

Was wäre, das von der KI mal checken zu lassen?
: