Habs jetzt auch nochmal versucht, mit einem definierten Vorgehen:
Prompt:
Wie könnte ein Balkonkraft mit vier Modulen und einem Hoymiles HMS 2000 T um eine Akku erweitert werden? Vorzugsweise mit Anbindung an HomeAssistant? Wo finde ich qualifizierte Informationen zu solchen Systemen im Netz?
M365 Copilot, Auto Model, auf Rückfrage GPT-5:
Ich fasse dir das praxisnah für genau dein Setup (4 Module + Hoymiles HMS‑2000‑4T) zusammen und zeige dir typische Architektur‑Optionen + gute Quellen.
1) Grundproblem: Microinverter + Speicher
Der HMS‑2000‑4T ist ein klassischer AC‑Grid‑Tie‑Mikrowechselrichter.
→ Er speist direkt AC ins Hausnetz ein.
Konsequenz:
- Du kannst keinen Akku "einfach davor" hängen (DC‑seitig), wie bei Hybrid‑Wechselrichtern
- Nachrüstung erfolgt praktisch immer über:
- AC‑gekoppelten Speicher
- oder kompletten Systemwechsel
2) Realistische Nachrüst-Architekturen
Option A: AC‑gekoppelter Speicher (empfohlen)
Das ist aktuell der Standard bei Balkonkraftwerken.
Prinzip:
PV → HMS-2000 → Steckdose → Akku (AC-coupled) → Hausnetz
- Speicher hängt zwischen Wechselrichter und Netz oder parallel
- erkennt Überschuss und lädt/entlädt automatisch
Beispiel:
- Hoymiles MS‑A2 / HiBattery
- Zendure Solarflow / Ecoflow / Anker Solarbank
Technisch:
- Plug‑and‑Play möglich
- funktioniert mit bestehenden Mikrowechselrichtern
Vorteile:
- kein Umbau am PV‑Teil
- kompatibel mit deinem HMS‑2000
Nachteile:
- etwas ineffizienter (AC→DC→AC)
- Steuerung braucht Zusatz (Smart Meter!)
Laut Test: solche AC‑Speicher werden einfach “zwischen Steckdose und Netz” eingebunden und regeln dynamisch über Verbrauchsdaten. [heise.de]
Hoymiles selbst setzt bei Balkonlösungen genau auf AC‑Kopplung, weil sie kompatibel mit allen Microinvertern ist und einfach installiert werden kann. [hoymiles.com]
Option B: AC‑Speicher + Smart Meter + Regelung (empfohlen für HA)
Das ist die „smarte“ Variante:
PV → HMS → Hausnetz
↑
Akku (AC)
↑
Smart meter (Shelly 3EM etc.)
Idee:
- Smart Meter misst Netzbezug/Einspeisung
- Akku + Steuerung:
- lädt bei Überschuss
- entlädt bei Verbrauch
Empfehlung:
- Shelly 3EM / Pro 3EM (sehr verbreitet)
- MQTT → Home Assistant
Ohne Smart Meter funktioniert es zwar technisch, aber schlechter geregelt. [heise.de]
Option C: DIY‑Hybrid (Victron / OpenDTU / Batterie direkt)
Das ist die „Bastler‑Variante“ (du bist vermutlich technisch fit dafür):
Beispiel aus Community:
- HMS‑2000 bleibt bestehen
- zusätzlicher MPPT + Batterie (z. B. Victron)
- OpenDTU steuert Einspeisung / Limit
Siehe Diskussion:
Photovoltaikforum Beispiel
maximale Kontrolle
komplex, teilweise unsauber (keine saubere Systemintegration)
Option D: DC‑gekoppelt
→ praktisch nicht sinnvoll mit HMS‑2000
- Du müsstest den Wechselrichter ersetzen
- oder Komplettsystem neu aufbauen
3) Home‑Assistant Integration
Standard-Stack
- Hoymiles Daten via:
- DTU + Cloud API
- oder lokal (OpenDTU / WLAN Models)
Beispiel Add‑on:
Hoymiles HA Add‑on auf GitHub
Alternative Anleitung:
Hoymiles in Home Assistant integrieren
Typisches HA‑Setup
In HA hast du dann:
- PV Leistung (W)
- Energie (kWh)
- Grid Import/Export
- Battery SOC
plus Automationen:
- Boiler/Waschmaschine nur bei Sonne
- Akku gezielt entladen
- Nulleinspeisung
HA bringt genau hier den Mehrwert:
4) Gute Informationsquellen (wirklich relevant)
Du kennst einige schon (dein eigenes Deck
), hier die wichtigsten:
Foren (Bestes Praxiswissen)
Technische Guides
Home Assistant / Integration
- siehe GitHub Add‑on oben
- HA Community:
5) Realistische Bewertung für dein Setup
Für HMS‑2000 + 4 Module:
technisch beste Lösung:
- AC‑Speicher (z. B. Hoymiles / Zendure / Anker)
-
-
wichtig:
- Wirtschaftlichkeit ist oft fraglich
- Speicher erhöht Eigenverbrauch, aber kostet deutlich
bestätigt auch Quellen:
- Speicher lohnt sich nicht immer wirtschaftlich, sondern eher zur Autarkie [n-tv.de]
6) Wenn du tiefer gehen willst
Ich kann dir (konkret für deinen HMS‑2000) z. B. bauen:
- sauberes Architekturdiagramm (inkl. HA + MQTT)
- konkrete Hardwareliste (Smart Meter + Akku)
- Beispiel‑HA Config (YAML/MQTT)
Sag einfach, ob du eher „fertig kaufen“ oder DIY/optimiert“ willst 
Na ja, n-tv als Quelle für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist vielleicht nicht der Brüller ... Und die Option A könnte sicherlich noch etwas mehr auf den Punkt erklärt werden und die Behauptung, daß es die Standardlösung wäre (mit separatem WR) würde ich doch auch sehr in Frage stellen. Aber das Ergebnis ist denke ich doch schon mal etwas besser als das was Keule bekommen hat. Klar den länglichen Inhalt von Copilot jetzt einfach ins Forum zu knallen und dann zu erwarten, daß andere es erklären (statt selber die LLM weiter zu befragen), wäre nicht so toll ...
Zweiter Prompt:
Welche Optionen gibt es mit einem DC-Speicher, an den ich direkt die Module anschließen kann aber dennoch meine WR weiter nutze?
Ergebnis
Gute Frage — genau das ist der „Holy Grail“ bei BKW + HMS‑Wechselrichtern, und leider auch der Bereich mit den meisten Missverständnissen.
Kurzfassung vorab:
„Direkt an die Module + bestehenden Micro‑WR weiter nutzen“ ist nur sehr eingeschränkt sinnvoll möglich.
Aber es gibt 3 echte Architekturen, die näher an dein Ziel kommen.
1) Variante: DC‑gekoppelter Speicher vor dem WR (theoretisch möglich, praktisch problematisch)
Idee
Module → DC‑Speicher (MPPT + Akku) → HMS‑2000
Der Speicher hängt zwischen Modul und WR und puffert Energie.
Problem (entscheidend)
Dein HMS‑2000 erwartet ein ganz bestimmtes PV‑Verhalten:
- MPPT‑Tracking
- typische Kennlinie eines Moduls
Ein DC‑Speicher verhält sich aber:
- wie eine „aktive Quelle“
- nicht wie ein PV‑String
→ der WR:
- fährt MPPT „ins Leere“
- regelt falsch
- kann instabil werden
Realität
- kaum fertige Produkte
- nur DIY (Victron + Dummy‑PV‑Profil etc.)
- nicht normkonform / potentiell kritisch
Deshalb praktisch:
nicht empfehlenswert
2) Variante: DC‑Speicher parallel zu Modulen (echte Hybridisierung)
Idee
┌── HMS‑2000
Module ─────┤
└── DC‑MPPT + Akku
Module speisen zwei Systeme gleichzeitig:
- deinen Micro‑WR
- einen DC‑Batterielader
Umsetzung
- zusätzlicher MPPT (Victron, Deye, etc.)
- Batterie wird separat geladen
- KEIN Einfluss auf WR
Eigenschaften
technisch sauber
WR läuft normal weiter
echter DC‑Ladepfad (effizient)
aber:
- du „klaust“ Leistung vom WR (Leistungsaufteilung)
- keine gemeinsame Regelung
- keine Einspeisesteuerung
Fazit
funktioniert stabil, aber unsmart
→ entspricht eher:
„zwei getrennte Systeme mit gemeinsamen Modulen“
3) Variante: DC‑Speicher + AC‑Einspeise-Wechselrichter (pragmatischer Hybrid)
Das ist die in der Praxis meist sinnvollste DC‑Option.
Aufbau
Module → HMS‑2000 → Hausnetz
↑
Batterie + eigener Wechselrichter
(Victron / Deye / Multiplus)
Batterie lädt:
- entweder DC (eigener MPPT)
- oder AC (vom Netz)
Batterie speist später wieder AC ein
Vorteil
- dein HMS bleibt unangetastet
- volle Batterielogik möglich:
- Zeitsteuerung
- HA Integration
- Nulleinspeisung
Technisch entspricht das:
- AC‑gekoppelter Systemlogik
- aber mit eigenem DC‑Eingang für die Batterie
4) Spezialfall: „Fake‑PV‑Quelle“ (Advanced / Bastelprojekt)
Das ist das, was viele versuchen:
Idee
- Batterie + DC‑DC erzeugt PV‑ähnliche Spannung
- HMS denkt → „das sind Module“
Anforderungen
- PV‑Kennlinie emulieren (I‑V Curve!)
- dynamische Nachbildung von:
- Temperaturabhängigkeit
- MPP‑Verhalten
extrem aufwendig → im Prinzip ein „virtuelles Solarmodul“
Fazit
nicht praktikabel ohne tiefes Power‑Electronics‑Design
5) Warum es keine „saubere DC‑Lösung“ gibt
Das ist der entscheidende Punkt:
Microinverter (HMS) = Ende der DC‑Domäne
- jedes Modul → eigener MPPT im WR
- keine zentrale DC‑Busstruktur mehr
Deshalb:
- DC‑Speicher braucht normalerweise:
→ beides existiert bei dir nicht
6) Realistische Empfehlung für dein Setup
Für deine Konfiguration (HMS‑2000, 4 Module):
Bestes Setup (technisch sauber + HA‑fähig)
Variante B + AC‑Seite kombinieren:
Module → HMS‑2000 → Hausnetz
+ optional DC‑MPPT→ Akku
Hausnetz:
- AC‑gekoppelter Speicher ODER
- Batterie + Victron Multiplus
- Smart Meter (Shelly 3EM)
- Home Assistant
so bekommst du:
- echte Speicherfunktion
- keine Instabilität
- volle Steuerung
7) Fazit (klar formuliert)
| Ansatz |
Bewertung |
| DC direkt vor HMS |
nicht sinnvoll |
| DC parallel zu Modulen |
technisch ok, aber unkoordiniert |
| DC + eigener Inverter (Hybrid) |
 beste DC‑nahe Lösung |
| klassisch AC‑gekoppelt |
  einfachste Lösung |
8) Wenn du willst (macht bei dir wirklich Sinn)
Ich kann dir konkret aufsetzen:
- Victron‑basierter Aufbau mit HA
- konkrete Komponentenliste (MPPT, Akku, BMS)
- Regelstrategie (Eigenverbrauch vs. Nulleinspeisung)
→ das passt ziemlich gut zu deinem eher „engineering‑mäßigen“ Ansatz.
Dem Fazit kann ich zustimmen 