Ich meine da kannst du zufrieden sein. Du brauchst ja nur mal deine Heizkosten mit den Vorjahren ohne Split zum Vergleich heran ziehen. Liegst du drunter, so hat sich die Anschaffung doch gelohnt.
Naja, nur die kosten zu vergleichen, ist es richtig? Was ist mit Komfort? Du sagst, die Anlage läuft die ganze zeit durch, da würde ich bekloppt werden, die ganze Zeit dieses Geräusch, mich nervt schon das Geräusch meines Wisch-Staubsaugers wenn der die Mops trocknet…
Wir heizen mit den Splitklimas nur in der Übergangszeit, da wo genügend PV Strom vorhanden ist, die restliche Zeit läuft die Bodenheizung über die Gastherme.
Ich habe mir den Gasverbrauch für Dezember 2025 im Vergleich zu Dezember 2024 mal genauer angesehen und komme auf ungefähr 22 % weniger Gasverbrauch.
Ich bin allerdings noch gar nicht so lange richtig im Thema drin und taste mich da Schritt für Schritt heran. Die Kinder oben im Dachgeschoss haben sich bisher nicht beschwert, was für mich ein gutes Zeichen ist.
Ursprünglich hatten wir die Anlage eigentlich zum Kühlen angeschafft – dafür sind die Kinder auch sehr dankbar. Dass man damit so gut heizen kann, habe ich tatsächlich erst durch dieses Forum richtig verstanden. Nach und nach haben wir dann alle Räume mit Split-Klimas ausgestattet.
Wenn man das weiterdenkt, könnten wir im Fall der Fälle theoretisch sogar irgendwann die Gasheizung komplett abschalten, vorausgesetzt, die Mietwohnung würde ebenfalls mit Geräten ausgestattet. Unsere Gasheizung ist inzwischen 15 Jahre alt, und man weiß ja nie, was da noch kommt. Perspektivisch wäre dann vielleicht eine Brauchwasser-Wärmepumpe eine Option.
Ich persönlich bin inzwischen wirklich begeistert vom Heizen mit Splitklimas. Demnächst werde ich auch mal einen eigenen Beitrag verfassen, wie wir das hier unten mit der Dimstal handhaben. Bei über 100 m² sind hier zusätzlich noch andere Heizsysteme verbaut. Dimstal plus 3 Haier. Dazu kommt Ende Januar noch was.
Insgesamt finde ich das Thema extrem spannend – vor allem auch wegen der vergleichsweise günstigen Betriebskosten
Wir möchten eben so viel PV, wie es geht selbst verbrauchen, auch wenn das vielleicht eine Milchmädchenrechnung ist aber es kam auch fast 350 im Dezember beispielsweise noch von der PV Anlage
Weil die von @win empfohlene Perfera zb. einen SCOP von 5,2 hat - deine 4,2. Die Perfera ist somit dann A+++ und deine A+. Heizen tun beide, aber die Perfera halt effiezienter.
Ok, dann heizt du die 60m² mit etwa 8000 kWh Wärme im Jahr, wie ich oben schon berechnet hatte. Das wären dann 8000 kWh / 60m² = 133 kWh/a. Das wäre für einen ungedämmten Altbau nicht untypisch. Passt also.
Und 2100 kWh pro Heizsaison wären ungefähr 600 Euro, auch überschaubar.
Optimieren lässt sich natürlich immer was. Beispiel: Wenns draußen >5 Grad sind, braucht man in der Regel nicht mehr nachts durchzuheizen. Man kann das soweit treiben, dass man wirklich nur heizt, wenn man einen Raum auch nutzt. Klar geht da der Komfort mit runter, das muss jeder für sich entscheiden, wo der richtige Kompromiss liegt. Und je kälter es wird, um so weniger Heizpausen kann man sich in ungedämmten Häusern leisten, weils sonst zu sehr auskühlt.
Danke für Deine Einschätzung. Was sagst du zum Takten, ist das normal?
Ja. Kostet halt auch 2K mehr. Bei der Perfera habe ich einen SKOP von 4,6 im Hinterkopf. Wann macht sich das bezahlt?
Da kann man nur was zu sagen, wenn man Minuten Auflösung bei den Messdaten hat. Bei deiner stündlichen Auflösung sieht man es nicht.