China im Verdacht: Funkmodule in US-Solaranlagen entdeckt

Ich weiß nicht, ob ihr schon wusstet...
Aber kann da was dran sein ???

guckst du hier:
https://akkudoktor.net/t/undokumentiert-funkgeraete-in-chinesischen-wechselrichtern/29610

sje sje - wie der Chinese sagt.

Ich halte den oben verlinkten Bericht für naiven, grob reißerischen Unfug. Natürlich hat eine Vielzahl heutiger Geräte WLAN- und Bluetooth-Module an Bord und längst nicht immer weiß die darauf zumindest anfangs laufende Software damit etwas anzufangen.

Jeder Staatshacker, der seine Beamtenpension nur ansatzweise wert ist, würde statt über Funk einfach eine IP-basierte Backdoor einbauen. Der Anlagenbetreiber wird aus Bequemlichkeitsgründen schon dafür sorgen, dass die Kiste ins Netz kommt...

Prinzipiell hast Du recht. Vermute, dass der überwiegende Anteil der Wechselrichter mit LAN und WLAN am Internet ist, um Backup zu erlauben und die tollen Cloud-Funktionalitäten zu nutzen. Da jetzt extra SIM-Karten in Wechselrichter mit den Funkmodulen einzubauen, ist grober Unfug. Sehr aufwändige Logistik. Ziemlich reißerisch. Die Gefahr liegt eher in den Clouds der Wechselrichter. Wer die Clouds der Wechselrichterhersteller übernimmt, kann auch den Großteil der Wechselrichter des Herstellers steuern.

Der seine Beamtenpension wert ist baut keine Backdoor ein, sondern nur eine Schwachstelle, die wie ein Programmierfehler aussieht (z.B. Buffer-Overflow-Schwachstelle). Bei einer Backdoor könnte man dem Hersteller Vorsatz nachweisen. Fehler machen aber alle, sogar die Chinesen :wink: