ich bin neu hier und stelle unter Umständen komplett doofe Fragen:
Vor wenigen Tagen wurde unsere Anlage montiert und wir haben noch keine Batterie zu unsererm Fronius Wechselrichter. Meine Idee war, für den Winterbetrieb entweder von Fronius oder von BYD entsprechende Batteriestacks zu kaufen (geht laut Datenblatt). Für den Sommer würde ich mir gerne noch eine 16 kWh DIY Batterie an den Stack anschließen, so dass diese Batterie von der Fronius-oder BYD-Software mitgesteuert wird.
Geht das überhaupt?
Ist für diesen Anschluss das Fronius- oder BYD-System einfacher?
Vielen Dank für eure Hilfe!
Edit: ich dachte, der Footer wird angezeigt. Es ist ein Fronius Symo GEN24 3.0 10 kW Plus.
Ich habe den Gen24 10Plus mit dem BYD HVM der Anschluss ist denkbar einfach.
Vom WR gehen die DC Leitungen Batterie + und - Modbus Kabel und optional Netzwerkkabel.
HVM Akku, da man damit maximal 3 x 19,3 kW anschließen kann.
Ich habe noch einen Symo mit Solarwatt MyReserve 7,2 kWh und einen Venus E 3.0 5,12 kWh.
Die werden zwar nicht direkt über den Gen24 angesprochen, aber der Gen24 kan das verarbeiten.
Der Gen24 ist ein Hochvolt System, egal ob BYD oder Fronius Akku-
Niedervolt Systeme liegen i.d.R. bei 48-51V
Die Fragezeichen in meinem Kopf werden immer größer.
Ich kann sinnvollerweise nicht einen Teil der Paneele auf einen anderen WR schalten. Dementsprechend müsste ich mich dann wohl nach einem System umsehen, dass den Wechselstrom aus dem Hybrid-WR in Niedrigvolt-Gleichstrom für die DIY-Batterie umwandelt. Die Gesamteffizienz von Solarzelle bis Wechselstrom wieder aus der DIY-Batterie ist dann vermutlich unter 70%, aber immer noch besser als “nur” 7 Cent Einspeisevergütung.
Noch eine Frage; Meines Wissens nach müssen sich LFP-Systeme zumindest wöchentlich bei 100% SoC kalibrieren. Wenn ich mich jetzt für ein Hochvolt-System mit 15,8 kWh entscheiden würde, im Winter aber nur max. 9 kWh über die PV “ernte”, macht es dann Sinn, zwei Module bei ca. 60% SoC über den Winter abzuhängen und mir damit das wöchentliche Vollladen der ca. 6 kWh zu sparen?
Ich würde da nichts abhängen. Mit meinem 14 kWh LV System mache ich es einfach so, daß ich die Entnahme aus dem Akku stoppe, wenn er kaum mehr was bekommt und wenn er so dann doch mal voll wird, entnehme ich einen Teil. Kann man sicherlich eleganter lösen, zumal mit einem Victron- und HA System, aber hab auch noch andere Hobbys und schaue auch zumindest einmal am Tag auf das System. Und ich sehe ja auch die Spannung, ob die sich kritisch dem unteren Limit nähern würde.
Mir kam aber gerade auch der Gedanke, dass mit einem (zukünftigen) dynamischen Stromtarif sowieso das ganze Jahr über Be- und Entladung stattfindet und daher das Kalibrieren kein “unnützer” Zyklus ist.
Frag mich nicht, wer kalibriert, mein Seplos BMS oder das Victron System ... So lange ich den Akku nicht nutzen kann mangels PV Strom (und dyn Tarif macht bei mir keinen Sinn, kein §14a, nur zwei Splitklima+BWWP, kein Auto) kann mir auch der SOC egal sein. Wenn ein paar Stunden Strom für einen eventuellen Baustellenschaden zur Not verfügbar sind für die Kühlgeräte reicht mir das.
Nur Fronius- oder BYD-Batterien allein zu nutzen: funktioniert einwandfrei
DIY-Batterie direkt parallel zu den Original-Batterien schalten und über deren Software steuern lassen: technisch nicht möglich + Sicherheitsrisiko + Garantieverlust
Empfehlung: Entweder weitere Original-Batterien nachrüsten, oder DIY-Batterie mit eigenem BMS separat betreiben.