Bungalow Splitklima [abgetrennt]

Die Außenabmessungen der Geräte 2,0 bis 3,5 kW sind identisch. Gewicht 2,0 ist 31,5 kg, von der 2,5 ist 31,0 kg und von der 3,5 ist 34 kg. Das wird vermutlich mit dem größeren Wärmetauscher zu tun haben. Aber warum die 2,5 dann leichter ist als die 2,0?

Die 2,0 kW-Anlage war lt Angebot nur 500 Euro preiswerter. Der Aufpreis ist wahrscheinlich gut abgelegtes Geld.

Die Abwärme von 2 Wechselrichter ist im beim Sommer ganz schön hoch, denn beide zusammen bringen bei Sonnenschein im Sommer 140 bis 160 kWh Energie ins Netz. Dann mit dem Akku und dem WW-Speicher erhöht sich die Anforderung an die Klimanlage. Ich bin jedenfalls zufrieden, dass der Fachmann sehr konsequent war und eine Installation 2,0 kW abgelehnt hat. Wahrscheinlich hat er in der Vergangenheit auch schlechte Erfahrungen gemacht, wo die Bauherren aus Kostengründen eine falsche Entscheidung getroffen haben.

Gibt es für die Klimanlage Leistungsdiagramme? Ich kenne sowas von den Herstellern der Wärmepumpen.

Wie berechnen man bei Klimanlagen die Entfeuchtungsleistungen? Was kann eine 3,5 kW Anlage bezüglich Entfeuchtung leisten?

Fehler im Datenblatt. Ich hab die 2kW und 2,5KW, sind identisch. Wenn das 3,5 kW AG schwerer ist, könnte auch ein größerer Kompressor drin sein. Wie kommst auf größeren Wärmetauscher? Beide AGs sind doch genauso groß. Unwahrscheinlich, dass die da noch mehr Wärmetauscher reinbekommen.

Minimal Heiz- und Kühlleistung ist ja auch identisch zwischen 2,5 und 3,5 kW, SCOP nahezu auch.

Es war ja eine Vermutung. Als weitere Möglichkeit könnte ein größerer Kompressor UND ein größerer Wärmetauscher vorhanden sein? Vielleicht wollte man aus Kostengründen nur ein Gehäuse für die Leistungsklasse 2,0 bis 3,5 kW haben? Aber alles nur Vermutung.

Hast du noch Antworten für meine letzten Frage zu Leistungsdiagrammen und Entfeuchtung?

Ich ergänze noch mit einer Frage zu den Ventilatoren in den Innengeräten. Sind diese Ventilatoren trotz identischer Außenabmessungen der IG gleich groß? Wird die notwendige Luftmenge bei ausschließlich über die Lüfterdrehzahlen bei den 4 verschiedenen Ventilatorstufen erzeugt?

Für die SRK hab ich leider noch nichts gefunden. Toshiba und MEL sind da offener. Ich häng dir mal was von denen an. Daran kann man sich durchaus orientieren.

Schwer zu sagen, kann man schwer messen und hängt von zahlreichen Parametern ab. Aber ich bin öfters erstaunt, wie schnell die Anlage die Feuchte runter bringt. Deutlich schneller, als unser Luftentfeuchter, der etwa 1 Liter in 12 Stunden aus der Luft holt.

Ja, die IGs sind identisch aufgebaut, würde zu viel Geld kosten, da unterschiedliche IGs zu bauen. Die Stufen werden bei den unterschiedlichen Leistungsklassen woanders hingelegt. Der Motor selbst ist ja stufenlos, ist alles eine Frage der Ansteuerung. Bei den kleineren IGs dreht der Motor nie auf seiner maximal möglichen Drehzahl. Und ja, die Luftmenge wird über die 4 Stufen reguliert. Ich glaube ganz unten gibts noch eine ultraleise Stufe.

Wichtig auch und das ist ein Nachteil: Man kann die Stufen nicht direkt anwählen. Wenn man 3 einstellt, heißt das nur, das die Anlage zwischen 1-3 wählen darf. Die Automatik sucht sich dann immer was aus, wo sie denkt, dass das sinnvoll wäre. Und das ist leider nicht das, was effizient ist. Immerhin kann man die Anlage aber zur Maximaldrehzahl über Stufe 4 + Silent bekommen. In diesem Modus nutze ich die Anlage fast ausschließlich.

Das ist dann aber eine Besonderheit von MHI. Bei MEL läuft die Anlage selbstverständlich mit der Lüfterstufe die man eingestellt hat! Nur im Automatikbetrieb wählt das Innengerät die Drehzahl die es für richtig hält.

Soweit ich weiß arbeiten @win seine Innengeräte ohne WLAN. Zum Anfang des Themas hatte ich die Thematik schon angesprochen, dass es über WLAN Adapter und App einige Funktionalitäten gegenüber der Fernbedienung fehlen. Über WLAN soll wohl Silent und ECO nicht funktionieren. Kann das jemand bestätigen? In der Bedienungsanleitung der Smart M-Air-App sehe ich auch keine Erklärung zu Silent und ECO.

Bezüglich der Entfeuchtungsleistungen wäre ich mal an praktischen Erfahrungen interessiert. Hat schon mal jemand sein Wasser über einen Zeitraum gesammelt und gemessen?

@hvl Ich hatte mal eine 1,5l PET Flasche darunter gestellt, nach 3-4 Stunden war ca. ein Liter drinne, Raum hatte ca. 18°C, Luftfeuchtigkeit war glaube ich bei ~65%. Ich habe ein 2,5kW Daikin ATXD.

1 „Gefällt mir“

Das ist aber eine Besonderheit von MEL. :blush:

Im ernst: Gibt viele Anlagen, die sind wenig hörig und sehen die Lüfterstufe nur als "maximaler Wunsch" und nicht als direkter Befehl. Daikin zum Beispiel verhält sich genauso, wie MHI.

@hvl Bei Daikin ururu werden z.B. nur Standard Funktionen über WLAN unterstützt. Der timer ist ein Horror. Der damals optionale, sauteure WLAN Adapter hängt längst nur mehr sinnlos dran und ich verwende die app, vermutlich von Ferial Praktikanten entwickelt, gar nicht mehr.

Ich lass mich jetzt mal überraschen. Die "Aufmachung" der App sieht ja viel versprechend aus. Und vielleicht kommt noch etwas Weiterentwicklung durch Updates (ich bin schon wieder beim Träumen)?

Die Klimanlage wurde heute innerhalb von knapp 3 Stunden von 2 Leuten installiert. Statt Kondensatpumpe wurde ein zusätzlicher Kondensateinlauf beim Abfluss Waschmaschine und Wäschetrockner eingebaut. Damit sollte der Kondensatabfluss dauerhaft ohne Probleme funktionieren. Von der Lautstärke bin ich zufrieden. Auf Stufe 1 hört man nix, bei 2 ist es noch sehr leise. Wenn die Differenz zwischen tatsächlicher Innentemperatur und Zieltemperatur zu groß wird (heute schon bei 1,5°), dann läuft das Innengerät mit ziemlich viel Power (vermutlich Stufe 3 oder 4) im Automatikmodus. Wer also Lautstärke vermeiden möchte, der muss die Anlage rechtzeitig starten oder vielleicht sogar durchlaufen lassen. Bei größerer Temperaturdifferenz steigt auch der Stromverbrauch stark und teilweise beträgt die Leistung etwa 1 kW. Bei geringer Differenz geht die Leistung bis auf etwa 300 W zurück. Diese Werte habe ich aber nicht laufend beobachtet. In den kommenden Tagen werde ich die Anlage über ein Shelly betreiben, dann sehe ich die Klimanlage auch als Verbraucher im Sunnyportal von SMA.

Wie macht ihr das am Tage mit Frischluft? Einfach mal für paar Minuten die Fenster öffnen?

Bei der Installation der App bin ich nicht am Ende angekommen. Den lokalen Zugriff habe ich einrichten können. Bei der Variante Zugriff Internet bin ich bis zur Registrierung gekommen, leider habe ich keine Bestätigungsmail erhalten und somit komme ich nicht weiter. Kann mir da jemand helfen? Vielen Dank.

Die App mit Zugang Internet ist jetzt eingerichtet. Die Bestätigungsmail lag im Spam-Ordner.

Die Leistung sinkt mit der Zeit stark ab. Am Anfang muss die Anlage noch viel gegen aufgewärmte Wände und Einrichtungsgegenstände ankämpfen. Was man aber auch immer schauen kann: Ob man die Anlage dazu bewegen kann, weniger hohe Leistung zu fahren und ob das hinreichend ist. Wir stellen z.B. die Soll-Temperatur nur immer knapp unter die Ist-Temperatur. So arbeitet die Single-Split am Anfang nur bei 300-350 Watt. Nach 2-3 Stunden geht sie dann auf 120 Watt runter. So läuft sie dann auch über Stunden weiter und mitunter taktet sie dann auch.

Uns reichen in der Regel 24 Grad. Das ist bei uns so die Grenze, 25 Grad empfinden wir schon als unangenehm, 24 Grad noch als recht angenehm. Kommt aber auch immer etwas auf die Tagesform an und auch auf die Luftfeuchte.

Ja, ich würde die Anlage laufen lassen und einfach mal 5 Minuten die Fenster weit auf. Abschalten der Anlage lohnt nicht und sorgt in der Regel dafür, dass die Anlage sich erstmal wieder einschwingen muss. Dann läuft die die nächsten 15-60 min nicht so optimal.

Ich habe heute mal die Anlage laufen lassen bei relativ geringen Außentemperatur von 22 bis 23 Grad. Mein Wochentimer habe ich heute per App programmiert. Man kann wohl je Wochentag 3 verschiedene Einstellungen vornehmen. Meine Anlage soll Stand heute von von 9 bis 20 Uhr laufen. DIe Innentemperatur am Gerät war relativ konstant mit 22,7 bis 22,5. Zieltemperatur war immer 22,5. Damit war also DeltaT zwischen Außentemperatur, Innentemperatur (gemessen fast unter der Decke am Gerät) und der Zieltemperatur äußerst gering. Alle Zimmertüren zum Flur waren geöffnet. Über den gesamten Tag hat die Anlage nur einmal getaktet. Ansonsten konstanter Verbrauch von 115 bis 108 W. Der Lüfter lief auf Auto und wahrscheinlich kleinster Stufe. Den Verbrauch messe ich über Shelly, welche relativ genau sind. Das einmalige Ein/Aus hatte wahrscheinlich als Ursache, dass zu einem Zimmer die Tür zum Flur kurzzeitig geschlossen war und die Klimaanlage dann im niedrigsten Betrieb trotzdem zuviel Kälte produziert hatte. Bei größeren DeltaT zwischen AT, IT und Zieltemperatur sollte es einen etwas höheren Verbrauch geben, aber wenig "Gefahr" für ein mögliches Takten. Insgesamt ein zufriedenstellende erstes Ergebnis.

Der Standupverbrauch des Gerätes (AG und IG) beträgt 3,6 W.

1 „Gefällt mir“

Heute habe ich die Rechnung bekommen. Als Vorarbeit habe ich selbst die waagerechte Dämmung im Dachgeschoss geöffnet. Zum Abschluss habe ich die Durchführung der Leitungen und die waagerechte Luftdichtigkeitsfolie sauber dicht verschlossen und dann die Dämmung wieder eingebaut. Weiter ist der Einbau der Kondensatpumpe entfallen. Dafür einfacher Anschluss an Waschmaschineablauf. Kostenvoranschlag 3800 Euro Brutto. Rechnung 3285 Euro Brutto. Über 500 Euro weniger. Darüber habe ich mich natürlich gefreut.

2 „Gefällt mir“

Unsere Erfahrung bisher. Wir können unser Bungalow nachts durch angekippte Fenster sehr gut Querlüften. Letzte Nacht AT (06.00 Uhr) 16°. Dadurch Abkühlung im Haus von ca 22,5° auf 21,5°. Wochentimer App Klimagerät Betrieb heute 12.00 bis 20.00 Uhr. Zieltemperatur 23,5° (gemessen unter der Decke am Innengerät). Raumtemperatur etwa 22 bis 22,5° bei max Außentemperatur 30°. Stromverbrauch 1,7 kWh, dadurch ca. 10 kWh Kälteleistung (geschätzt). Gegen 18 Uhr Beginn Takten. Insgesamt etwas zu kühl im Haus.

Morgen stelle ich um auf Zieltemperatur 24°. Weiterhin verkürze ich auch Laufzeit von 12.00 bis 18.00 Uhr.

Zum Takten. Wenn zuviel Takte je Zeitraum gibt es den Hinweis von @Win zwecks Trägheit den Sensor in Styropor verlegen. Dies werde ich auch noch umsetzen und probieren. Weiterhin besteht die Möglichkeit über die App drei verschiedene Start und Stopp einzugeben. Somit Betrieb z.B. 08.00 bis 12.00, dann 14.00 bis 17.00 und 19 bis 21.00 Uhr. Dies sollte man unter dem Aspekt der Behaglichkeit in Abhängigkeit der Speichermasse (Wände, Decke, Estrich) individuell entscheiden.