Brennen Victron MPPT-Laderegler auch mal ab?

Das ist ja auch richtig. Es ist ein Mppt Laderegler.

Mppt ist Beschreibung des inputverhalten, laderegler die beschreibung das Output verhalten.

Genauso hat ein mppt Gridtie inverter das mppt eingangsverhalten, und das AC Out Ausgangsverhalten.

Regeleinheit ist richtig, als allgemeiner Begriff. Technisch ist es Software, genauer Firmware, ein Teil der prozessorgesteuerten Regelung, die den Leistungsfluss vom Eingang zum Ausgang steuert und überwacht.

In Unkenntnis dieser Tatsache darfst du ein Gerät vermuten, ist aber eben falsch.

Das Glossar gehört diesbezüglich auch angepasst.

Kein Problem damit. Im Ergebnis ist es also so, das der Mppt unbrennbar ist, aber einen Brand der übrigen Geräte Hardware verursachen könnte (wenn ein Fehler drin ist).

Normalerweise ist aber das Gegenteil anzunehmen: durch die ebenfalls implementierten Strom- und Leistungsuberwachungen sorgt die Firmware eher dafür, dass keine Überlastung und kein Brand entsteht.

Gebrannt hat es vermutlich nicht sondern nur geschmort.

War im Februar 24 mehrere Stunden Dauerlast

Der Lage nach war das aber eher ein mangelhafter Anschluss mit ordentlich tobenden Funkenflug.

Pure Vermutung.

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Der Wikipedia-Artikel dann auch, viel Spaß dabei. Wobei der Artikel über das MPPT ist und der MPPT darin nur erwähnt wird aber selbst keinen eigenen Artikel hat.

Du meinst die DC Laderegler von Victron?

Sooo groß ist deren Umfang der Wandlung ja nicht. Zum Einen bleibt es ja im Gleichstrombereich (in/out) zum Anderen werden ja nicht tausende Volt auf 50V heruntertransformiert.

Allgemein sind alle Victron Komponenten robust. Klar, so ein Ding auf dem ungedämmten Dachboden bei Vollast…

auch sieht ja Vitron selbst ein Overpowering von 130% vor, indem man beim Calculator

einen entsprechenden Schieber nach rechts zieht.

Manche gehen da aber gnadenlos vor, und stopfen den DC Laderegler zB einen 150/35 -der ja eigentlich aufgrund der Angabe der Stromstärke nur 2 Strings vorsieht mit 2 weiteren Strings voll. Max spannung natürlich eingehalten. Ob das Gerät es dauerhaft schafft die Stromstärke unten zu halten- da gibt es verschiedene Meinungen zu.

Wobei bei einigen Ladereglern die max. zulässige Spannung bei hohem Strom lt.Angaben sinkt.

Ist mir mal aufgefallen, klar, eigentlich auch Temperatur abhängig.

Victron ?

Mangels Masse brennt da nicht viel, aber es gibt ja auch Stoffe in der Umgebung die sich aus Sympathie anschliessen könnten

Immer am Batterie Anschluss, schlechter Kontakt und wird warm.
Deswegen würde ich immer einen Temperator Sensor an die Buchsen setzen.
ds18b20 am esp32 keine 10€

Am 17.07.26 löste mein Rauchmelder in der Garage aus. Einer von zwei Victron Laderegler hat mehr als geschmort, trotz interner und externer Sicherungen. Nur der PV Sicherungsautomat hat ausgelöst. Ich denke, dass es im Laderegler einen Kurzschluss gegeben hat und das Teil so langsam vor sich abfackelte bis der Rauchmelder auslöste. Vorne am Victron ist alles bis zur Unkenntlichtlichkeit geschmolzen. Die Laderegler sind seit drei Jahren im Betrieb.

Da frage ich mich wie sicher sind die Victron Laderegler und warum hat die 20A Stecksicherung versagt?

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Spontan fällt mir dazu ein: Es hat offensichtlich im Bereich der Leitungsanschlüsse geschmort, der gesamte Frontbereich wo die Typbeschriftung usw. drauf ist sowie der obere Teil des Gehäuses sind ja offensichtlich nicht verschmort. Damit liegt m.E. die Ursache bei einem überhöhten Übergangswiderstand an einer- oder mehreren Anschlussklemmen.

Beim Thema Sicherungen bzw. Absicherung gibt es, wie bei allen Absicherungen, einen Fallstrick. Damit die Sicherung auslöst muss entweder über eine gewisse Zeit ein Überstrom fließen oder es muss ein Kurschlussstrom fließen. Ersteres wird je nach Höhe des Überstroms eine relativ lange Zeit dauern bis die Sicherung auslöst, Letzteres führt (allerdings auch in Abhängikeit der Höhe des Kurschlussstroms) relativ schnell zum Auslösen.

Was aber nicht zum Auslösen führt ist zum Einen ein Kurzschluss dessen Strom unterhalb des Nennwerts der Sicherung verharrt oder aber erhöhte Übergangswiderstände an den Anschlussklemmen bei denen sich die Klemmen durch die ohmschen Verluste als auch durch Plasma (Lichtbögen) durchaus massivst erhitzen können.

Aber Gegenfrage: Was war denn bei “Load” angeschlossen?

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Vielen Dank für die Hinweise. Die Anschlussklemmen kontrolliere ich regelmäßig. Die Last (ca 300W) schalte ich über ein 24V Kfz Relais. Die beiden Victrons werden im Betrieb sehr heiß und die passiven Kühlkörper helfen begrenzt. Da Bauteile bei hohen Temperaturen schnell altern und auch mal durchbrennen können kühle ich die beiden Victrons mit kleinen, temperaturgeregelten PC Lüftern, d.h. Überhitzung kann es auch nicht gewesen sein. Auffällig ist der Sicherungsbereich. Ich denke da muss es angefangen haben. Warum träge Kfz Flachsicherungen verbaut werden ist mir schleierhaft , denn genau hier können Kontaktprobleme auftreten die via Übergangswiderstand zu starker Erhitzung und letztendlich zu einem Schwelbrand über alle Anschlüsse führte. Die chinesischen Flachsicherungen sind ohnehin mangelhaft, sehr oft brechen die Zungen weg. Man kann noch lange darüber diskutieren. Erwartet habe ich so einen Schaden nicht.

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Interessant daß es über die ganze Breite der Klemmen geht. Der Leistungsteil Wandler, Transistoren dürfte eher mittig sitzen. Dort ist nichts. Vielleicht wirklich die Sicherungen als Heizer? Ich kenne ne diese Geräte nicht näher. Kühler an der falschen Stelle können durchaus Fehler verursachen wenn z.B. hauptsächlich der Sensor Bereich aber der Leistungsbereich mangelhaft gekühlt wird dann reduziert das Gerät die Leistung nicht angemessen und überhitzt trotzdem.

Sieht für mich wirklich danach aus, dass die Hitze massiv an der Sicherung und am Lastausgang entstanden ist.
Lastausgänge sind immer so eine Sache - ist das System mit 24V gelaufen (Du schriebst von einem 24V Relais)?
Egal wie - gut dass nicht mehr passiert ist - und ein Grund mehr für regelmäßige Prüfung mit einer Wärmebildkamera und verbauten Brandmeldern.