Brauchwasser Wärmepumpe

Andreas hat ja auf seinem YouTube Kanal gezeigt, wie er das Öl nur noch für Warmwasser verwendet und mit Klimaanlagen heizt.

Bei dir würde ich aus Kostengründen erst einmal das Warmwasser über eine passende Wärmepumpe herstellen. Gerade in Verbindung mit PV ideal. Hab ich auch letzte Woche umgesetzt. Heizung ist aktuell aus.

Denn die Brauchwasser Wärmepumpen haben meist einen eigenen Pufferspeicher. Wenn bisher 160 Liter gereicht haben, warum jetzt 300? Auch als Pufferpeicher für die Heizung?

Ich würde es aktuell trennen, also Warmwasser und Heizungsleitungen. Kommt aber auch auf die baulichen Sachen im Haus an.

Meine kleine Lydos Hybrid hat einen merklich kühlen Luftzug, aktuell geht der einfach im Heizungskeller unter, ich überlege aber den in einen anderen Raum zu leiten. Zur Kühlung von Kartoffeln und anderen Sachen.

Diese Geräte habe gar keine Ausseneinheit, sondern nutzen die Raumwärme die vorhanden ist. Ich nutze dadurch die Abwärme meiner Waschküche (Wärmepumpen Trockner) und EDV für mein Warmwasser.

Volker
Hi
klar einen Wasserspeicher mit aufgesetzter WP wäre das Einfachste, aber da der Keller auch Hobbyraum und Werkstatt ist, möchte ich mir diesen eigentlich nicht kalt ziehen. In sofern versuche ich weiterhin in Richtung Aussengerät planen.
Warum 300l? Aktuell haben wir die 160l und bei 2 Frauen und 2 Männern gab es schon oft Phasen, wo die nicht gereicht haben. Heizen aktuell 3mal am Tag auf/nach.
Und da ich über WP nur tagsüber den Speicher aufheizen möchte, riet man mir eher für größer. Ein Freund von uns hat auch einen 300l Speicher. Dieser reicht ihm oft gerade so. Aber da wird auch mehr gebadet.

Weiß jemand, ob man an BWWP mit integrierter WP eine externe WP anschließen kann? Das Problem ist, das die DROPS Eco + WW-Speicher aktuell nicht lieferbar ist.
Jetzt wollte ich evtl. eine günstige gebrauchte 5 jährige Kermi BWWP anschaffen und irgendwann später, wenn die WP nicht mehr mag, die DROPS anbauen....

Weiß jemand, ob man an BWWP mit integrierter WP eine externe WP anschließen kann? Das Problem ist, das die DROPS Eco + WW-Speicher aktuell nicht lieferbar ist.
Jetzt wollte ich evtl. eine günstige gebrauchte 5 jährige Kermi BWWP anschaffen und irgendwann später, wenn die WP nicht mehr mag, die DROPS anbauen....
BWWP mit WW-Speicher haben ihren Kondensator häufig außen um den Speicher gewickelt. D.h. die kann man kaum sinnvoll vom Speicher trennen und der Speicher wird auch nicht so konstruiert sein, dass man ihn sinnvoll mit externer BWWP laden kann.

nachtmodus, wie stellt man den an der Nuos Primo 100 ein ?
Hat meine Nuos nicht. Ich schalte momentan abends hart aus mit Hilfe eines MyStrom Adpaters, eine einfache Zeitschaltuhr für paar Euro würde das auch können. Mein Adapter misst halt auch noch und ich kann mit dem Handy die Schaltzeiten leichter ändern und auch mal von Hand schalten.

Ich überlege allerdings, mich irgendwann mal in die Victron Cerbo GX reinzufuchsen, um die Nuos nur dann spannungsfrei zu schalten, wenn die WP aus ist. Das kommt bei mir zwar nicht allzu oft vor, aber ist natürlich nicht auszuschließen.

nachtmodus, wie stellt man den an der Nuos Primo 100 ein ?
Hat meine Nuos nicht. Ich schalte momentan abends hart aus mit Hilfe eines MyStrom Adpaters, eine einfache Zeitschaltuhr für paar Euro würde das auch können.
Das scheint auch ein Unterschied zu sein zwischen Lydos und Nuos. Wenn meine länger als 2h vom Strom getrennt ist, vergisst sie die Uhrzeit. Ohne die, startet sie nicht.

Ich habe einen Shelly 1pm plus dazwischen um den Stromverbrauch zu tracken. Hatte den aus Versehen einen ganzen Tag aus.... Nach Firmware Update....

Ohne Uhrzeit keine Funktion.

Verbrauch war bisher ca 900wh pro Tag. Schwankte etwas, Mal mehr Mal weniger. Gemittelt kommt es aber hin.

Mache Mal eine Tabelle wenn ich bin meiner Gallen OP wieder zu Hause bin.

Volker

Das ist schade, denn dann muss man das Ding so programmieren, dass es nur tagsüber anspringt. Jedenfalls wenn man, wie ich das mache, nur mit PV Strom Warmwasser erzeugen möchte.

Die Nuos ist zwar nicht entsprechend programmierbar, aber man kann sie zeitgesteuert ein und ausschalten und sie läuft dann auch ohne Mucken brav los. Ob sie nun eine Nacht, oder tagelang aus war, ist ihr egal. Sie weiß es einfach nicht.
Intelligenz ist nicht immer ein Vorteil :mrgreen:

Das ist schade, denn dann muss man das Ding so programmieren, dass es nur tagsüber anspringt. Jedenfalls wenn man, wie ich das mache, nur mit PV Strom Warmwasser erzeugen möchte.

Die Nuos ist zwar nicht entsprechend programmierbar, aber man kann sie zeitgesteuert ein und ausschalten und sie läuft dann auch ohne Mucken brav los. Ob sie nun eine Nacht, oder tagelang aus war, ist ihr egal. Sie weiß es einfach nicht.
Intelligenz ist nicht immer ein Vorteil :mrgreen:
Leider war die Nuos nicht lieferbar und ist es wohl auch jetzt noch nicht. Egal, programmiere ich entsprechend und gut.

Seit dem 10. Juni hat die Lydos bisher 19.41 kWh verbraucht. Außer zwei Starts des Anti-Legionellen Programmes am 10. und 19. sieht es gut aus.
https://drive.google.com/file/d/1YpW78oO06pIXMFYmeEFbzh_lWrp2Cely/view?usp=sharing

Meist so 1kw pro Tag mit Ladung Tagsüber durch die PV.

Ich bin froh, das ich die jetzt hängen habe....
Volker

Heute war die Ariston Nuos wieder bei Hornbach bestellbar.

https://www.hornbach.de/shop/Haengespeicher-Ariston-Nuos-Primo-100-Uebertisch-100-Liter-mit-Waermepumpe/5892983/artikel.html

Nur 40 Euro teurer als vorher, also sofort bestellt.

habe ich ebenfalls dort bestellt für meine Tante, kam heute. Freitag bestellt.

Super dass es die wieder gibt zu einem halbwegs vernünftigen Tarif. Ich bin nach wie vor ziemlich begeistert von dem Ding.

OK, Lydos Hybrid 100 oder Nuos Primo 100 (bei ca. €300 Preisdifferenz)?

Also hier läuft die Nuos Primo 100.

Den für mich einzigen unterschied den ich im Nachhinein gesehen habe ist, dass die Primo keine Nachtabschaltung hat.

Ich kann damit leben , in der regel läuft sie nachts auch nicht an, außer einer duscht nachts um 2Uhr.

Die Ariston Nuos ist jetzt eingebaut und läuft (in etwas unter zwei Stunden 10 Grad im Wärmepumpenbetrieb, das reicht mir, um zu sagen, sie tut es).

Ich habe einen Viessmann Solarspeicher mit 400l, der seit seinem Einbau nur mit der Vitodens aufgeheizt wird. Solarthermie blieb immer eine Option, die ich nie gezogen habe. Nun habe ich 10.25 kWp PV auf dem Dach und würde durchaus gerne, wie viele hier, Gas einsparen. Könnte es Sinn machen, die Solarthermie-Anschlüsse des Speichers mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe aufzuheizen? Ich bräuchte ja eigentlich keinen neuen Speicher... Nur die separaten Geräte finde ich sehr teuer, z.B. Ochsner Europa Mini für 2T€.
Oder andere Idee: Mit einer Ariston und einer Pumpe einen geschlossenen Kreislauf machen (bin durchaus DIY-affin) und damit den großen Speicher beheizen?

Es gab hier in em Thred (den ich mal angestoßen habe, aber recht unübersichtlich geworden ist) mal jemanden der einen Link zu einer Wärmepumpe gekostet hat. Die konnte man wahlweise mit der (Brauchwasser)wärmepumpe mit oder ohne Tank kaufen. Weiß aber grad nicht mehr welche das war.

Mittelfristig vermutlich nicht, wenn ich das richtig verstehe: Du möchtest mit dem kleinen, neuen Speicher den großen, alten Speicher beheizen, richtig? Damit leistest du dir große Oberflächen und ggf eine weitere Umwälzpumpe, der Feind jeder Stromrechnung. Dazu gibt es dann zwei Temperaturen, die die Wärmepumpe schalten sollen, auch nicht ohne.

Bei mir war der Faulheitsfaktor der ausschlaggebende Punkt. Der alte, aber gut gedämmte Solarspeicher sollte bleiben, ich wollte auf keinen Fall den Trumm rausbuckeln, den Boden neu fliesen, die Installation ändern, einen neuen Speicher aufstellen geschweige denn überhaupt bewegen etc etc. Da spielte der Preis gar keine Rolle mehr.

Für Warmwasser hatte ich einen Gasverbrauch von 1800 KWh pro Jahr, die Ochsner Mini wird 600 KWh Strom verbrauchen.

Warmwasser hat in einem durchschnittlichen Haushalt ein Anteil von 10 bis 15% an den Energiekosten, dort viel Aufwand zu betrieben "lohnt" sich grundsätzlich nicht so sehr wie bei der Heizungslösung (mit Solarthermie ausschliesslich für Warmwassererzeugung hat man dann das Maximum an Geldverschwendung erreicht). Mit deiner PV wirst du eine Ochsner quasi immer betreiben können, da musst du entscheiden, ob es 7 oder 10 Jahre dauern darf, bis sich die Anlage bezahlt gemacht hat.
OK, das Effizienz-Argument verstehe ich und das Argument Umbau-Aufwand auch, mir ist aber jetzt nicht klar, was Dein Vorschlag bzw. deine Lösung wäre. Die Ochsner Mini hat doch keinen eigenen Speicher, also was heizt die dann?

(Übrigens: Im Sommer sehe ich ca. 70-100 kWh Gasverbrauch pro Tag (dann natürlich ausschließlich für Warmwasser: 3 Erwachsene + 2 Kinder), daraus schließe ich, dass das Warmwasser bei mir ca. 3000 kWh Gas pro Jahr ausmacht.

So wie ich das verstanden habe hat er keine Solaranlage angeschlossen, aber die Option (Heizschleife im Speicher aber bisher ungenutzt) . Da könnte man schon eine brauchwasserwärmepumpe anschließen. Aber da muss auch die Dimensionierung und so stimmen, da kann ich nix zu sagen.

OK, ich stelle die Frage nochmal, anscheinend war das ein bisschen unklar:

Ich überlege zusätzlich zu meinem bisherigen klassischen Gas-Brennwert-Setup inkl. Warmwasserspeicher mit 400l, der einen ungenutzten Solarthermie-Anschluss hat, eine (Brauchwasser-)Wärmepumpe einzusetzen.

Ich rechne mit ca. 3000 kWh Wärmebedarf, also mit Wärmepumpe möglicherweise 1000 kWh Strom.
100 bis 200l Speicher erscheint mir in unserem Fall zu wenig. Wir haben 2 Erwachsene + 2 Kinder + 1 zusätzlichen Erwachsenen (Mieter), dessen Verbrauchsverhalten weniger steuerbar ist als das der Familie :-).

Ich denke über die verschiedenen Optionen nach:

1) Separate Brauchwasser-Wärmepumpe mit Speicher,
a) irgendwie mit Hähnen umschaltbar oder in Reihe oder ..., so dass ggf. im Winter der alte Speicher weiterhin mit Gas beheizt werden kann
b) der alte Speicher kommt raus, Warmwasser nur noch mit Wärmepumpe
2) Brauchwasser-Wärmepumpe beheizt existierenden Warmwasserspeicher über ungenutzten Solarthermie-Anschluss.

(ganz andere Lösung:
3) Luft-Wasser-Wärmepumpe, die bivalent zusammen mit der Gas-Brennwert-Heizung betrieben wird.
wegen der hohen Investionen gedanklich nicht so der Favorit)

In allen Fällen ist natürlich die Wirtschaftlichkeit ein wichtiger Punkt.

Die Ochsner Mini hat doch keinen eigenen Speicher, also was heizt die dann?

Die externe Ochsner heizt meinen vorhandenen 300 Liter Wasserspeicher. Du hast einen vorhandenen 500 Liter Wasserspeicher, den könnte so eine Wärmepumpe ebenfalls beheizen.
Im Sommer sehe ich ca. 70-100 kWh Gasverbrauch pro Tag (dann natürlich ausschließlich für Warmwasser: 3 Erwachsene + 2 Kinder), daraus schließe ich, dass das Warmwasser bei mir ca. 3000 kWh Gas pro Jahr ausmacht.
Na hoffentlich nicht: 100 KWh x 365 Tage = 36500 KWh :)

7 bis 10 KWh kommt gut hin, bei uns (2 Personen) sind es 5 KWh.

IMG_2751.JPG
Das hat sich jetzt überschnitten mit meinem Post...
Danke für die Klarstellung.
Natürlich 7-10 kWh, eine Null zu viel :-).

Nutzt Du dann für Warmwasser nur noch die Brauchwasser-Wärmepumpe oder auch noch teilweise eine andere (konventionelle) Wärmequelle?
Nutzt Du dann für Warmwasser nur noch die Brauchwasser-Wärmepumpe oder auch noch teilweise eine andere (konventionelle) Wärmequelle?
Die Luft-Wasserwärmepumpe ist die einzige Wärmequelle für Warmwasser, so, wie vorher die Gaskesseltherme die einzige Wärmequelle war. Das Ziel war, komplett vom Gas wegzukommen, weil > 30 Jahre alte Technik, monatliche Zählergrundgebühr, Schornsteinfeger. Es standen also Investitionen an, und Dank Putin war die Entscheidung schnell gefällt.
Brauchwasser-Wärmepumpe beheizt existierenden Warmwasserspeicher über ungenutzten Solarthermie-Anschluss.
Ich mag ja minimalinvasiv. Externe Luft-Wasserwärmepumpe aber eben nicht über den ungenutzten Solarthermieanschluss. Dann bräuchtest du ein zusätzliches Sicherheitsventil, ein zusätzliches Ausdehnungsgefäß und jemand, der dir beruhigende Worte zuflüstert beim Versuch, das zu Entlüften sowie diesen Zustand für die nächsten Jahre zu erhalten. Nebenbei verschlechtert das die Wärmeübertragung und die Hersteller verbieten das in ihren Bedingungen.

Statt dessen erwärmt die Wärmepumpe das Trinkwasser im Speicher direkt. Wenn du das Bild betrachtest: Kaltwasser entnommen am Eingang vom Speicher, dort befindet sich meist der Anschluß zum Heizung auffüllen. Warmes Wasser dann an den Anschluss Zirkulationsleitung. Wenn dort tatsächlich eine Zirkulationsleitung angeschlossen ist, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt zum Stilllegen.

Der Haken: Am Kaltwasserzulauf befindet sich ein Rückschlagventil, dort kann man also gar kein Wasser aus dem Speicher entnehmen. Das Ding muss entgegen den Regeln raus. Die gute Nachricht: Diese Rückschlagventile sind oft kaputt, es funktioniert also trotzdem.

Man muss sie also entweder in den Einspeiseleitung versetzten oder komplett ausbauen (dann steigt Warmwasser zurück ins Netz und verursacht minimale Wärmeverluste) oder im Fehlerfall einfach ignorieren. Vermutlich dient das auch, um eine Verkeimung des Frischwassers durch kontaminiertes Warmwasser zu verhindern, dagegen hilft regelmäßiges Benutzen mehr als ein vergammeltes Ventil, das sowieso stets offen bleibt.
Hm... so richtig verstehe ich das noch nicht.

Ein solcher Speicher hat doch unten einen Kaltwassereingang.
Oben einen Zirkulationseingang.
Noch weiter oben den Warmwasserausgang.

Dann natürlich Vor- und Rücklauf für Heizwendeln, in meinem Fall zweimal, einmal für Heizung, einmal für Solarthermie. Die nutzt Du also gar nicht, habe ich verstanden.

Wenn Du jetzt am Kaltwassereingang abzweigst - dort ist ja die Kaltwasserleitung angeschlossen - , dann fließt dort doch immer Kaltwasser nicht aus dem Speicher, sondern aus dem Zulauf (5 bar) mit 10°C. Oder wo kommt sonst neues Wasser in den Speicher?