VDE sind richtlinien man muss sich nicht daran halten das weiß auch ein elektriker.
Das beste wäre natürlich ein Tausch des Kabels.
Wieder Realität und Theorie passen oft nicht zueinander
Naja, so lange der Betreiber weiss, dass da blau eigentlich nicht blau ist.... nur... wie sieht das bei einem Verkauf aus, oder vererben... Mein Haus ist geerbt und die Elektroinstallation im Lauf der Jahrzehnte gewachsen. Es gibt hier noch alte Kabel mit rot als PE und manchmal, wenns mein alter Herr selbst gemacht hat, sind die Farben auch zu gar keiner Aussage zu gebrauchen, da muss man dann mal in die entsprechende Unterverteilung schauen und ggfs alles umklemmen, damits wieder passt...
Ich persönlich hätte mit der 5 adrigen Lösung auf Dauer bauchweh und würde ein neues Kabel legen. Notfalls auf Umwegen, wenn das Pflaster bleiben soll, wo es ist... aber nu.. muss der TE ja selbst wissen.
Ich reite sicher nicht auf VDE rum aber nachvollziehbar sollte das alles schon sein. Bei blau "weiß" man einfach, dass man da gefahrlos hinlangen kann... hust ja, bei ihm eben dann ggfs nicht mehr...
Naja, nicht meine Verdrahtung. Frage mich schon, wer auf die Idee gekommen ist, das so an zu klemmen. Ein Elektriker vermutlich eher nicht.
@TE
Frag den, der den Kopf dafür hinhalten soll, bevor Du hier was anschaffst, was nachher rumliegt.
Ob die Einhaltung der VDE bedeutsam ist, entscheidet nämlich nicht Voltmeter, sondern der Strippenzieher vor Ort.
Einen Rechtsanspruch auf Abweichen von der VDE wirst Du nicht bekommen und bist halt abhängig von Goodwill.
Kann es sein, dass die 39m die einfache Länge zwischen Hütte und Zähler sind?
Also der Strom dort am Gartenhaus und Schuppen wird definitiv benötigt, daher kann ich das Kabel nicht als DC nutzen.
Das Kabel liegt von der UV die ersten 15m in einem 100er Rohr, da könnte ich vlt. noch sehr bequem nachziehen und wechseln, danach aber einfach tief in der Erde. Bei den 15m ist eine Zisterne, wo meines Wissens noch ein zweites, unbenutztes 3x1,5mm² Kabel liegt. (bin mir aber nicht sicher wie es genau ist). Ab dort kann ich aber definitiv nichts mehr machen oder ändern. Also ums Pflaster führt absolut kein Weg mehr. Ich könnte mir höchstens ein 4m Strommast in den Garten stellen und ne Freileitung ins Kaltdach. (kleiner verzweifelter Spaß, ist keine Option)
Wegen einfacher Weg. Ja das Erdkabel im Gesamten hat 39m.
Die UV hat damals ein Elektriker mit dem Haus "verbunden". Also jeweils in der Haupt- und Unterverteilung angeklemmt.
entscheidet nämlich nicht Voltmeterhab ich geschrieben dass ich das entscheide?
ich habe geschrieben das man das machen kann
das ein elektriker das bei ihm gemacht hat zeigt wieder einmal wie weit entfernt du von der realität bist.
hast du überhaupt jemals in der praxis eine elektroinstallation gesehen oder kennst du das nur aus büchern? ;)
@Voltmeter
Gib weiter schlaue Ratschläge die nutzlos sind und lass es klonk machen.
Aus den PN weiß ich, dass Du keine konstruktiven Anregungen verarbeiten wirst.
Der TE macht was Du vorschlägst und der Elektriker sagt blöderweise Nö, mache ich so nicht.
Wer hat den Schaden? Du nicht, ist klar. Du wirst aber bestimmt auch nicht einspringen.
Erkläre hier mal, warum über 1,5² max. 1kW geht, aber 2*1,5² plötzlich für 3kW gut sind.
Achne, das machst Du ja nicht.
@ThorstenKoehler
Danke für deine kritischen Einwürfe.
Ich werde das genau mit dem Elektriker abklären was er unter seiner Veranwortung tragen würde, denn er muss ja die Anträge unterstützen. Es ist nicht der Elektriker, der die UV verkabelt hat aber dennoch jener, der die Hauselektrik beim Neubau gemacht hat.
Da mir das Kabel und die Anbindung keine Ruhe lässt rotiert es die ganze Zeit im Kopf was vlt. noch irgendwie funktionieren würde. An der Ausstattung (3kw WR + ~4,8kwp Panele) würde ich erstmal festhalten für dieses Dach.
Mir ist "quasi im Schlaf" noch eine Idee gekommen, wie ich vlt ein völlig Neues Kabel zur Hütte bekomme, wobei ich komplett an der Grundstücksgrenze lang gehe und dann quasi Straßenseitig meine Abwasserrinne nochmal heraus hebe und das Kabel darunter platziere) Distanz wär dann Schätzungsweise bei 60m-70m, aber ich könnte verlegen was nötig wäre. (+ eventuelles Steuerkabel + RJ45/ Glasfaser) Wie tief sollte ein Kabel denn platziert werden? Ich glaube das 5x1,5mm² liegt gerade in 1m Tiefe. Das wäre aber eher der Plan für den Notfall (kein Antrag/ keine Abnahme) oder dann für Schritt 2. (Verbesserung/ Optimierung der Anlage)
P.S.:
Die Beschaffung der Hardware sehe ich jetzt auch erstmal nicht als "Schaden", selbst wenn ich es dann nicht verwenden dürfte. Der Trend zeigt ja nicht gerade, dass die Zellen oder WR gerade günstiger werden. Aber dein Einwurf ist natürlich absolut korrekt und valide, daher nochmals vielen Dank. Den Input von Voltmeter soll das trotzdem erstmal nicht "schmälern", da es ja trotzdem eine Diskussionsbasis gebildet hat und ich die letzten Tage weiter gekommen bin mit dem Thema als im letzten halben Jahr.
Der eine Meter im Boden ist doch gut.
Wenn Du das neu verlegen musst, wirf ein Trassenband in 50 oder 60cm Tiefe mit rein.
Der Querschnitt für die 3kW würde lt. Voltmeters schlauem Rechner mit 2,5mm² lt. Strombelastbarkeitstabelle ausreichen.
Allerdings hast Du dann Mörderspannungsfall auf der Leitung, bei 70m ca. 13V.
Mit 6², unter Belastbarkeitsgesichtspunkten völlig oversized, sind es immer noch knapp 5V.
Wenn Du aber eh eine neue Leitung ziehst, bleibt das alte Kabel zur Versorgung der Hütte ja über.
Dann könntest Du eine DC-Anbindung in Erwägung ziehen, also die Module sinnvoll in Reihe verschalten und
mit so viel wie zulässig Volt in Richtung WR schicken. Der WR am Einspeisepunkt bekommt dann zwar auf der
DC-Seite auch etwas weniger als die Modulspannungen es hergeben würden, der Spannungsfall ist ja nur
stromabhängig, bei sonst gleichen Bedingungen, aber er macht entspannt die 230V für die Hausverbraucher oder die Einspeisung ins Netz.
Bei DC wäre eine einzelne Ader notwendig oder dann 3*Xmm²?
P.S.:
Der Typ vom WR hat sich gestern gemeldet, bevor er versendet versucht er es erstmal lokal zu verkaufen.
Antenne, Stecker und Wandmontageplatte gibt er leider nicht dazu. Zumindest die Montageplatte habe ich aber auch noch nicht zum Nachkaufen gefunden.
Neu ist gerade problematisch, entweder mit Vorkasse und 20 Wochen warten oder ca. doppelter Preis und 5-12 Tage Warten.
Du brauchst bei der DC-Anbindung genauso zwei Adern wie bei AC um den Strom zu übertragen. Der Vorteil wäre halt, dass der Spannungsfall auf der Leitung
ins Haus bei DC durch den WR insofern kompensiert wird, als der aus einem bestimmten Eingangsspannungsbereich, der DC-Spannung, dennoch die 230V AC erzeugt.
Wenn die DC-Spannung höher ist als die AC-Spannung, dann verringern sich die Verluste auf der Leitung ins Haus. Wenn das nicht so ist, werden sie größer oder bleiben gleich, wenn AC und DC-Spannung gleich hoch sind. Der o.g. Vorteil bliebe dennoch erhalten, solange Du die minimale DC-Eingangsspannung des WR nicht unterschreitest.
Je nach Ausführung starten die Sunny bei 110V und können oben bis 500V. Die Grenzen solltest Du nicht verletzen.
Speist Du jetzt z.B. statt fünf Modulen in Reihe zehn ein, so halbiert sich der Strom, was schon mal für eine Halbierung des Spannungsfalls auf der DC-Leitung führt.
Du könntest aus Sicht der Strombelastbarkeit der Leitung dann auch einen kleineren Querschnitt verlegen, würdest Dir damit aber wieder erhöhten Spannungsfall einhandeln. Das klappt natürlich nur richtig gut, wenn die zehn Module auch gleich ausgerichtet sind.
Bevor jetzt hier die schlaue Idee aufkommt, über das eine vorhandene Adernpaar 1,5² AC und über das andere DC zu übertragen.
Da kotzt der Elektriker bestimmt nen strammen Strahl.
Blöde Frage,
wenn das Kabel sinnlos überdimensioniert ist, bringt das neue Probleme mit sich? Mein Vater hat noch 5x10mm2 auf Rolle in der Scheune liegen, zudem hatte er einen Vorschlag unterhalb des Pflaster eine Bohrung zu setzen, somit könnte ich den alten Weg mit 35-40m realisieren.
Also sagen wir 5x10mm2 auf 40m.
Auswirkung DC, Auswirkung AC?
Ein Kabel kann nie überdimensioniert sein. Es lässt sich schwerer handhaben... aber sonst gibts da keinen Stress. Wenn das Kabel eh herumliegt... so what.
Der Spannungsverlust auf der Leitung steigt proportional mit
der Länge / der Stromstärke die fließt und sinkt proportional mit
der Zunahme des Querschnitts.
Die Auswirkungen auf AC und DC sind identisch, mit der Einschränkung, dass der WR aus einem breiten Spannungsbereich DC
die 230V AC erzeugt.
Das ist für die Einspeisung natürlich besser.