Moin Leude, bin neu hier und werde bald in eine Dachgeschosswohnung(2 Stock) ziehen.
Mit dem Vermieter ist schon besprochen das ich vier Module a 500Wp auf dem Dach anbringen kann. Dachausrichtung ca. 253° W (Azimuth 73°) und 35° Neigung. Sind dunkelgraue Betonziegel, daher wird Bifizial wohl nicht spürbar sein? Ob es eine Teilverschattung gibt, kann ich jetzt noch nicht sagen. Würde aber tippen das, wenn überhaupt, sie nur im sehr späten Abendbereich vorkommen kann und vermutlich zu ignorieren ist. Daher würde eine Reihenschaltung wohl gut funktionieren. Folgende Module wären eine Option: Aiko Solar Neostar 2S+ mit Voc 45,02V und Isc 14,05A.
Außer Haus bin ich in etwa von 14:30 bis 21:30 und habe über den Tag eine höhere Grundlast. Klimagerät wird ca. 740W beim kühlen und 900W beim heizen benötigen. Zudem bin ich ein Fan von Spülmaschine, Trockner, Kaffee und nebenbei TV und Musik laufen lassen. Daher interessiere ich mich für den besagten Stromwächter(kann bis zu 2000W/9A in die Wohnung einspeisen), um das maximale aus der PV Anlage/BKW herauszubekommen. Dumme Frage, egal für welchen Wechselrichter oder Speicher ich mich entscheide, der Stromwächter wird nur so viel Watt ausgeben können, wie der kleinste Einspeiser liefern kann? Z.B. Wechselrichter kann 800-1200W und Speicher 900W. Dann kann maximal 900W ins Wohnungsnetz eingespeist werden?
Am liebsten würde ich mir ein Preisleistungssieger in die Wohnung holen, der die 2000Wp Modulleistung aufnehmen und weitergeben kann. Oder zumindest einen goßen Teil davon. Ob Parallel- oder Reihenschaltung wäre mir dabei egal, weil der Speicher direkt unter dem Dach auf dem Dachboden mit Anschluss an die Wohnungselektronik gestellt wird. Shelly etc. kann/wird installiert.
Lieber wäre mir ein Stromspeicher ohne integrierten Wechselrichter, nicht das der WR nach der Garantie den Geist aufgibt. Ist aber kein muss, in zehn Jahren sieht die Welt bestimmt wieder anders aus…
Theoretisch könnten vier weitere PV Module angebracht werden. Da diese jedoch um die vorhandene PV Anlage und Solaranlage des Hauses verteilt werden müssten und ein Modul vor dem Balkon Platz finden müsste und zwei mit einem Wohnungsausbau des Nachbarn zu kämpfen hätten, würde es definitiv eine Teilverschattung geben und die Module müsste bis auf eins wohl einen eigenen MPPT Eingang haben.
Laut Stiftung Warentest gibt es ja bei manchen Speichern und Wechselrichtern Störsignale. Würdet ihr einen Netzfilter installieren und wenn ja, welchen könnt ihr empfehlen? Ist eine ältere Elektroinstallation von ca.1990. Oder würdet ihr z.B. eine Hifianlage direkt in einen Netzfilter stecken, der in eine Standart Steckdose kommt?
Viele Infos, hoffe ihr könnt meinen Ausführungen folgen und mir sagen ob meine Überlegungen überhaupt Sinn ergeben? Falls nein, gerne Vorschläge machen… Hoffe ihr könnt mir ein paar Produkte empfehlen.
Beim Preis war mir der Marstek Saturn B2500-D 2,24kWh aufgefallen. Mit zweien von den hätten man 4,48kWh Speicher beim Preis von ca. 584€. Leider hat er jeweils ´´nur´´ zwei MPPT Eingänge mit jeweils 13,5A und 12-59V für die Module und eine Ausgangsleistung von 800W. Dann wäre der Stromwächter sinnlos und man müsste PV Module mit deutlich weniger Leistung nutzen.
Ich danke euch schonmal ![]()
LG Andre