BKW mit möglichst hoher Wp (Anker Solix?)

Hallo zusammen,
da mein Zählerschrank umgebaut werden müsste um eine Solaranlage aufs Dach zu bekommen geht meine Überlegung mittlerweile zu einem BKW mit vorgelagertem Speicher.

Zur Zeit gibt es das Anker SOLIX Solarbank 3 + Erweiterungsspeicher (insgesamt 5,4kWh) für ca. 1370€.

Ich würde am liebsten 4kWp an Modulen anschließen. Laut Konfigurator auf der Herstellerseite möglich, obwohl das Datenblatt eigentlich nur 3,6kw zulässt.

Wie sieht das rechtlich aus. Dazu gibt es immer wieder widersprüchliche Angaben im Netz. Teilweise steht die Behauptung im Raum ein BKW darf nur 2kWp haben. Andererseits wird erklärt, dass bei Anlagen wie bei Anker die 4kWp ok sind da sie erstmal nur den Speicher füllen und das Hausnetzt nur mit 800W bedient wird.

Bewegt man sich hier rechtlich in einer Grauzone?

Bzw. habt ihr einen besseren Vorschlag statt das Anker System?
Verbrauch pro Jahr: 4500 kWh
Ausrichtung SüdSüdOst
Neigung 28°

Vielen Dank!

P.S.: Aktuell habe ich noch einen Ferraris-Zähler. Das sollte auch mit Speicher dann kein Problem darstellen? Die Anmeldung im MaStR erfolgt natürlich.

Die. Behauptung steht so im zuständigen Gesetz, und wird daher wohl tatsächlich so gelten. Klingt blöd, ist aber so.

Oliver

[quote="jokba, post:1, topic:36648"]

P.S.: Aktuell habe ich noch einen Ferraris-Zähler. Das sollte auch mit Speicher dann kein Problem darstellen? Die Anmeldung im MaStR erfolgt natürlich.

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Da wird bei BKW-Anmeldung, in der Regel, sehr schnell ein neuer Zähler eingebaut.

Speicher oder mehr kWp oder nicht, hat damit erstmal nichts zu tun.

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Es ist jetzt doch ein Zendure SolarFlow 800Plus mit 4x500W Jolywood JW-HD108N Paneelen geworden. Der Preis des Zendure ist zur Zeit unglaublich günstig im Vergleich zur Konkurrenz (385€ incl. Versand).

Gesamtprojektkosten: 1080€ (SolarFlow Plus, 4x 500W Paneele, Montageset Ziegeldach, 2x50m 6m² PV Kabel, 10 Stäublie MC4 Stecker, Shelly Pro 3EM, 10m Leerohre)

P.S.: Heute die ersten 7,5kWh produziert :slight_smile:

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Eindeutig bessere Wahl als die ANKER SOLARBANK 3 PRO. Ich habe ZENDURE AIO 2400 und ANKER SOLARBANK 3 PRO installiert. Eigentlich wollte ich mich für eines der beiden Systeme entscheiden.

Die Anker Geschichte war wegen der möglichen Erweiterung auf größere Kapazität ein logischer Denkansatz. Außerdem ist das Vorhandensein von 4 MPPT-Trackern und die hohe Einspeisemöglich von 3600 Watt vorteilhaft.

Das Zendure System ist mit 3 angeschlossenen Modulen gegen Mittag voll. Die Grundlast wird dabei passend bedient. Die mögliche Erweiterung auf 2 dieser Speicher zu teuer.

Leider erfüllt das Anker-System nicht die Erwartungen. Die Speicherladung ist ungenügend, obwohl der nicht voll ist. Grundsätzlich wird nicht die von den Modulen erzeugte Leistung in den Speicher geladen. Hier bleiben immer mindestens 40% auf der Strecke. Solarerzeugung 200. Watt > Einspeisung nur 120 Watt. Der Anker Service ist hier nicht sonderlich hilfreich.