Hallo zusammen, nachdem ich nun hier schon viel mitgelesen habe und grundsätzlich einem BKW gegenüber nicht abgeneigt bin, möchte ich doch mal meine Absicht darstellen.
Bisher hat sich bei mir die Umsetzung noch nicht ergeben, da im letzten Jahr ich noch Mieter eines Hauses war und ich seit diesem Jahr Hauseigentümer bin.
Das Haus verfügt über einen Balkon (südwest-Ausrichtung, ca. 230°) mit einer Breite von 6m und einem Kellereingang mit Wand in Richtung (süd-ost, ca. 120°), ggf. Platz für ein Modul. Daher die Idee vier Module a 500W zu installieren, davon drei am Balkon und ein Modul an die Kellereingangswand.
Da nicht alle vier Module die gleiche Ausrichtung haben, wäre ein Wechselrichter wohl die richtige Wahl, der über vier MPPT's verfügt. Somit würde jedes Modul seine erbrachte Solarleistung "uneingeschränkt" zur Verfügung stellen können.
Über die Sinnhaftigkeit eines Speichers für ein BKW kann man auch viel lesen, daher will ich hier keine neue Diskussion anzetteln. Meine Überlegung ist nur bei der BKW-Leistung von 2000W etwas davon in einem Speicher zu sichern, um diese nutzen zu können. Wenn dieses grundsätzlich nicht sinnvoll wäre, dann wäre für mich nur die Frage, warum sollte ich dann ein BKW mit 2000W anbringen? Könnte dann ja auch kleiner ausfallen?
Anbieter von solchen Systemen im Gesamtpaket gibt es viele, bisher habe ich in die engere Wahl BKS-Angebote von: kleines Kraftwerk, solago und tepto ins Auge gefasst. In den meisten Fällen kommt ein Anker SOLIX Solarbank 2 Pro zum Einsatz.
Growatt finde ich auch nicht schlecht, aber habe hier die unterschiedlichsten Anmerkungen dazu gelesen, so dass ich dieses System erst einmal als zweite Wahl für mich betrachten würde.
Für Feedback zu meinen Überlegungen bin ich immer zu haben....
Moin,
Wenn dieses grundsätzlich nicht sinnvoll wäre, dann wäre für mich nur die Frage, warum sollte ich dann ein BKW mit 2000W anbringen? Könnte dann ja auch kleiner ausfallen?
Das "Overpaneling" wird unter der Gewissheit betrieben, dass niemals 2000 Watt erreicht werden. Also genau wie in deiner Situation wo die Ausrichtung der einzelnen Module so unterschiedlich ist, dass du für jedes einen MPPT haben möchtest.
Man erhofft in Summe einfach länger und öfter an den erlaubten 800 Watt zu kratzen die der Wechselrichter draus ziehen kann. Extrembeispiel: 2 Module Ost und 2 West - das ergibt (in der Theorie) einen viel längeren Zeitraum in denen ~800 Watt erreicht werden können. Und auch der Winter spielt mit rein: Dort erreicht man auch mit komplett Südausrichtung eigentlich nie das Maximum.
Gruß,
Gorden
Hallo,
ich habe 3x420Watt. 1x Ost, 1xWest, 1x Süd. Jeweils am Zaun hängen. Also eigentlich suboptimal.
Max. 600 Watt möglich. Bin jetzt dabei den Überschuss in eine Batterie zu packen und Abends zu verbrauchen. Wenn wir am arbeiten sind habe ich eine Grundlast von grade 150 Watt. Da geht einiges an den Netzbetreiber......
Ja dem Netzbetreiber möchte ich auch nicht Zuviel von der erzeugten Energie „schenken“
Ich habe wegen dem Winter über 5 kWp, damit ich wenigstens ein paar std lang 800 W rauskratze. Nicht mal das gelingt mir vollständig. Im Sommervreichen zwei Module.
Versuche auf SO 2 Panels unterzukriegen. Morgens braucht die Batterie Strom.
Anker braucht mindestens 2 Erweiterungen damit du dich nicht ärgerst.
Warum braucht man bei Anker 2 Erweiterungen? Geht es nicht StandAlone?
Geht auch mit einem, aber 1600 Wh sind ja viel zu wenig. Du kannst ja auch nur einen Teil davon nutzen und hast auch noch Verluste. Da bleiben dir vielleicht real nur noch 1200 Wh, die du nutzen kannst.
Bei 400-500W Panels: 1. Panel das man installiert: Grundlast. 2. Panel füllt Grundgerät. 3.Panel füllt 1 Erweiterung, 4. Panel füllt 2. Erweiterung. Grobe Schätzung, hängt von der Grundlast ab
Aber 1,6-2kWh passt halbwegs zum Ertrag von 1 Panel
Schön wenn es so wäre, aber am 2. April sieht die Realität vielleicht anders aus?!
3x 1,6kWh für ein BKW 2000W scheint mir schon etwas surreal, wenn man dies mit anderen Beiträgen vergleicht.
Nein, es sind effektiv höchstens 4 kWh benutzbar für 2 kWp Module verfügbar.
Wenn Du wenig Strom verschenken willst ist das keinesfalls zu viel.
Reicht auch gerade mal so über die durchschnittlichen Nächte im Frühling und Herbst.
Klar sahs am 2. April anders aus. 5kWh im speicher aus 1200Wp. Ganzer Tag Sonne. Und fürn Boiler war auch noch Strom übrig