BKW - Mikrowechselrichter mit Akku erweitern Leistung beachten

Hallo zuusammen,

ich wollte mal nachfragen wie ich am besten hier vorgehen kann. Zu den Eckdaten:

4 x PV Module a 550W VOC 46,65V ISC 11.18A

1 X Wechselrichter Herf 1800 Spannungsbereich 16-48V 4x14A

MPPT Laderegler (billig aus China)

4 X Akku 105AH 3,52V

Daly BMS 100A

Active Balancer

Ich versuche nun mich in BKW PV Anlage zum einstieg einzuarbeiten. Nun gibt es ja jed Menge Videos oder auch hier im Forum Leute die verbinden direkt Akku mit Wechselrichtereingang, nur passen dann auch die Leistungsangaben, habe bis jetzt (leider) noch nicht wirklich was gefunden wo da wirklich darauf eingegangen wird.

Ich hatte es mir (ohne zu Überlegen) erst so vorgestellt, PV Module mit Y-Stecker an MPPT Regler und Wechselrichter, dann ist mir eingefallen das ich so eine Verbindung zwischen den Modulen herstelle. So dann die Frage Parallel oder Reihe, bei Parallel bleiben zwar die 46V aber ich bekomme knapp 22A und der Wechselrichter kann nur 14A an einem Eingang, in Reihe bekomme ich dann ca 92V und 12A, das wäre auch zuviel für den Wechselrichter. Nehme ich jetzt nur 1 Panel würde der Akku knapp 12h brauchen um voll aufzuladen. (Akkuzellen Parallel auf knapp 12V).

Ich könnte 2 Panel an den Wechselrichter, 2 Panel an den Akku und Akku an den Wechselrichter, dafür bräuchte ich noch einen DCDC Wandler. den Wechselrichter kann ich drosseln, wollte so die Last verteilen, je nach bedarf.

Wie gehe ich hier jetzt am besten vor? Wäre für Tipps echt Dankbar

Schade :frowning:

bis jetzt keine Antworten.

Ich würde mich gerne in das Thema mehr reinfuchsen. Bin mir leider trotzdem bei einigen Punkten nicht sicher. Obwohl vieles hier im Forum beschrieben wird.

Z.B. Schalte ich die PV-Module parallel adiert sich ja die Spannung, in Reihe die Stromstärke. Lege ich nun von jedem einzelnen Panel die Kabel einzeln an den Laderegler, wäre das ja eine Parrallelschaltung und somit bei 4 Modulen ca. 44A bei ca. 46V. Würde ich dort ein Y-Stecker zum Wechselrichter und zum Laderegler setzten, teilen sich ja die Ampere nicht unbedingt auf alle 4 Stränge wieder auf und der Wechselrichter hat im Datenblatt max 14A pro Kanal. Änhliches Problem bei einer Reihenschaltung.

Lege ich alle 4 Module auf den Laderegler begrenze ich ja die Ladespannung aber die Stromstärke (wird nur zum teil begrennzt, je nach setting) nicht begrenzt.

Komplette Power geht in den Akku. Gehe ich nun zwischen dem Laderegler und Akku auf den Wechselrichter habe ich dort ja auch wieder eine höhere A als der Wechselrichter ab kann. Jetzt habe ich schon häufiger gelesen, der Wechselrichter zieht was er braucht an A und viele scheinen das so auch umgesetzt zu haben.

Falls dem so ist, wäre eine vor Laderegler Parralelschaltung mit Y-Abzweig 3X zum Wechselrichter sinnvoll. Den Wechselrichter kann ich takten, also soll er nur ca die Grundlast abdecken, der rest geht dann in den Akku und dann Abends vom Akku in den 4 Anschluss des Wechselrichter.

Würde das so funktionieren oder nicht?

Danke für jeden Hinweis

Der HERF hat doch 4 Eingänge. Da würde ich zwei Module direkt auf. Den WR legen.

Die beiden anderen parallel auf den Laderegler und somit auf die Batterie. Nach der Batterie brauchst Du einen DC/DC Wandler, weil der HERF nicht bei 12V am Eingang einschaltet, der erwartet mindestens 22V um zu starten. Danach trennst Du die Leitungen wieder auf und belegst die anderen beiden Eingänge des HERF.

Allerdings ist dein Vorhaben extrem verlustbehaftet. Du gehst von den 44V der Module runter auf 12V um die Batterie zu laden, danach wieder hoch auf 24V damit der Wechselrichter startet…

Wenn ich das machen wollen würde, würde ich das 12V Zeug verkaufen und gleich eine 24V, besser noch 48V Batterie nehmen…

Und einen intelligenten „smarten“ Laderegler, z.B. von Victron um steuern zu können wann die Batterie einspeisen soll.

Ich habe das mal schematisch aufgemalt:

Hallo,

danke für das Feedback. Ja ich weiß das 12V nicht gerade gut ist. Nur fange ich erstmal klein an und schaue was wie wo für Hürden auf mich zukommen. Learning by doing :).

Der Victron Laderegler scheint bei sehr vielen das Maß der Dinge zu sein, kostet aber auch dementsprechend viel, falls ich mir den zulegen sollte, müsste ich schon wissen was und wie groß ich (PV Anlage) werden will bzw sinvoll ist. Zz. steht hier ein BKW, das von der Leistung her schon fast unseren Tagesbedarf abdecken könnte. Vom durschnitt her verbrauchen wir ca 8kw am Tag, die Analge erzeugt fast 2-4kw am Tag. Würde unser Zähler jetzt Rückwerts laufen wäre das ein Traum, macht er aber nicht somit nutzen wir noch keine 2kw am Tag.

Naja wenn ich das dann nach diesem Schema aufbaue, sollte der Akku mit 2 Panels entweder mit ca. 100/43 oder mit 50/86 geladen werden können.

wenn nun der Laderegler auf 30A eingestellt wird, wäre der Akku in ca. 3,3h voll. Über die Nacht wollte ich dann den Wechselrichter auf 234Watt drosseln.

Den DC/DC Wandler auf 26V einstellen. Somit dürften das unterbrecher Relais (Unterspannungsschutz) nicht überlastet werden, da dann max 9A fliesen würden.

Damit sollte der Akku bisschen über 10h klarkommen. Die Praxis wird es dann zeigen :slight_smile:

So nun noch eine Frage zu dem Herf Wechselrichter bzw DTU:

1.) Gibt es hier eine Möglichkeit den in meinen Homeserver zu integrieren?

2.) Über die DTU gibt es ja die Modbus Schnittstelle um einen Zähler einzubinden "Chint" dort gibt es aber verschiedene Modelle und einige schreiben "Nicht kompatibel mit..."

worauf muss ich da achten oder wäre es möglich mit einem Modbusgateway so einen Zähler zu simulieren und die Werte von dem bestehenden Zähler darauf zu pushen?

Ich hatte kurz überlegt auf meinem Server einen MITM Proxy einzurichten um zu versuchen die Datenkommunikation abzugreifen aber vllt. hat das ja schon jemand oder kennt sich mit dem Herf aus oder vllt. läuft die Ahoy DTU (habe gesehen der nutzt zumindest die API von Hoymile). Aber bevor ich mit so spielereinen anfange, sollte erstmal alles laufen :slight_smile:

Theoretisch könnte eines der 4 Panels den Akku in 2,5h aufladen bei Sonne. Die Leistung aller Panels reicht, den Akku an einem bewölkten Wintertag 2x aufzuladen. Das verhältnis von PV-Leistung zu Batterie passt nicht. Sind alle Panels in die gleiche Richtung? Kannst du noch mal 4 Zellen parallelschalten?

Man könnte den MPPT an 2 der Panels anschließen. Den Akku belasten mit so einem step up

und diese Modifikation einbauen, hier würde ich 220k einbauen bei Li und 12V

dann kann der Regler so eingestellt werden, daß immer bei Akku >12V der step up in den WR liefert. Man kann sowohl Maximalstrom als auch Maximalspannung einstellen. Damit auf 2 Eingänge des WR gehen. Spart extra relais.

Ja ich habe noch weitere Zellen bestellt, selber Hersteller und gleiche Größe. Insgesamt 8 Stück, da es ja heißt man solle am besten nicht Lifepo4 Akkus erweitern. Ich werde dann den Innenwiederstand messen, falls es da passen sollte verbinde ich sie zu einem 36V Akku, falls nicht, fliegt der 12V Akku raus und ich steige auf 24V um. Der 12V kommt dann in den Garten.

Oh ok, ich habe fast den gleichen DC/DC Wandler. Wusste nicht das man damit auch eine Art Batteryprotect bzw Entladeschutz realisieren kann. Aber wow, bin ehrlich, so technisch versiert bin ich nicht um den kompletten DC/DC Wandler zu verstehen. Ich verstehe das Prinzip und weiß auch wie ein Wiederstand funktioniert, wüsste aber nicht wie ich das so auf der Platine durchmessen müsste um darauf zu kommen. Wenn ich das richtig verstehe sorgt der Widerstand dann dafür das der Wandler erst ab >12V speist. Das einstellen erfolgt ja über die Potis.

Nun mein DC/DC Wandler sieht leicht anders aus, somit wäre ich mir nicht sicher ob ich den 220k an die richtige Stelle löten würde und bei so feinarbeiten, fangen gerne meine Hände an als hätte ich Parkinson. Ich hab mir aber auch schon so ein Abschaltrelais besorgt. Anbei die Bilder.