BKW Erweiterung mit Akku und flexiblen Modulen

Hallo zusammen,

ich hätte gerne eure Meinung zu meiner geplanten Erweiterung.

installierte Anlage:

Diese Anlage ist an meinem Balkon (1. Etage) mit Ostausrichtung installiert und produziert schon fleißig.

Da ich den ganzen Tag im Homeoffice sitze ist meine Grundlast höher als “normal”.
Die Leistung der Module sinkt dank Ostausrichtung ab Mittag natürlich erstmal deutlich.

Meine Wohnung hat auch noch mehrere französische Balkone (70cm x 90cm) in südlicher Richtung.

Meine Idee ist es, diese noch mit flexiblen Modulen zu bestücken und einen Growatt Noah 2000 mit zu integrieren, um die Grundlast noch weiter abzudecken und den Speicher als Puffer zu nutzen.
Skizze:

Die Kabel vom franz. Balkon hin zum “gelben” Balkon würde ich außen verlegen.
(Südseite des “gelben” Balkons ist durch den in der 2. Etage durchgehend verschattet)

Da ich in einer Mietswohnung bin, ist ein Shelly Pro, IR Zähler erstmal vom Tisch.
Ich habe nun die größeren Verbraucher (PCs, Fernseher, Waschmaschine, etc.) mit intelligenten Steckdosen angeschlossen und mit dem BKW per Homeassistant mal integriert. (Steckdosen: Tuya)

Die Idee ist es jetzt diese Verbraucher mit dem Speicher zu puffern. Ich bin mir dessen bewusst, dass ich noch andere Verbraucher habe, welche ich nicht tracken kann (Kochfeld, E-Herd, Lichter). Was mich aber nicht stört, sondern erstmal die Machbarkeit prüfe.

Dazu habe ich folgende Fragen:

  • Kann mir jemand (preiswerte) flexible Module empfehlen in der richtigen Größe empfehlen?
  • Ist es sinnvoll / legal die Kabel außen zu verlegen?
  • Ist die Idee der Erweiterung und “kleiner” Nulleinspeisung überhaupt sinnvoll?

Ich freue mich auf eure Antworten und Meinungen!

VG
Andreas

Jedes Watt das du selbst erzeugst und Verbrauchst ist Sinnvoll, gerade wenn du im HO bist, was die kabelverlegung angeht musst du halt mit der hausgemeinschaft/Vermieter absprechen was gefordert wird, Südanlage ist immer Hilfreich, und bringt am meisten, Speicher tja wie gross solls den sein? D solltest du schon wissen was du Täglich 24 h so verbrauchts und danach den Speicher mit Faktor 1,5 vergrössern das würde Sinn machen und auch an schlechteren Tagen dnn genug Rerven zuhaben auch wenn es dann nicht reicht.

Ich rate aus Lebensdauergründen von flexiblen Modulen ab.

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Den Speicher hätte ich anfangs mal auf 2kWh gekauft. Da dieser modular erweiterbar ist, kann man bei Bedarf noch nachziehen.

Laut meinen jetzigen Daten wird ein 2kWh Speicher nur voll, sollte ich nicht im HO sein.

Das wird sich im Sommer noch etwas verschieben.

Laut unserer letzten Abrechnung brauchen wir ca 4300kWh im Jahr was durchschnittlich ca. 11kWh pro Tag entspricht. Nach deiner Rechnung wäre das ein 15kWh Speicher, das finde ich dann doch etwas überdimensioniert, da ich den nie voll bekomme :wink:

Sind diese wirklich so schlimm?

leider bleibt mir an diesen Balkonen fast nichts anderes übrig, da meine Rollläden den Balkon von außen verschließen.
D..h. eine Schrägmontage verhindert das schließen der Rollläden. Aus diesem Grund wollte ich die flexiblen Module senkrecht am Balkon montieren. Der Platz zwischen Balkon und Rollo ist ca 1cm => flexible Module sollten platz haben.

Ja das stimmt, hier brauchts halt passend PV dazu aber du hast ja doch einiges vor gerade Südseite da sind 15 kWh mal gleich voll ich schaffe mit einer 9 kWp Dachanlage an guten Tagen 54-56kWh zuerzeugen, rechne runter wenn du also 2,5 -3 kWp schaffst zu instalieren sind die 15kWh gar nicht soweit weg lass es 10kWh sein aber immer hin, wichtig keine Flexible Module a Kosten die viel schau was du maße mässig maximal hinbekommst und suche dir passnede Module dazu.

Zumindest waren sie mal schlimm. Wenns nicht anders geht: genauer hinschauen und informieren.

Die Anlage soll ein BKW mit unter 2000Wp bleiben.

Ich starte mal mit dem 2kWh Speicher und beobachte den Sommer über wie sich die Zahlen verhalten.
(Das BKW ist erst 4 Wochen installiert.)