Hallo,
Gibt ja schon viele Ideen, wie das hardwaretechnisch umzusetzen ist.
Mir stellt sich die Frage, wie ich das auslege.
Man kann es von der Seite aus sehen, wie viel Strom nachts benötigt wird. Dann die Akku Kapazität errechnen und die Panel und MPPT-Laderegler so dimensionieren, dass die Akku viele Monate recht gut die Grundversorgung nachts abdecken können. Oder ein Panel installieren und von der gegebenen möglichen Leistung aus die Akkukapazität auslegen und so gut es geht die Grundversorgung nachts abdecken.
Bei den Berechnungen gehe ich vereinfacht von jeweils 12 Stunden aus. Aus 12 Stunden werden die Batterien geladen, 12 Stunden wird aus den Batterien die Grundlast bezogen.
Von einem 400W Panel aus gesehen wären bei maximaler Leistung und 48V Batteriesystem 104 Ah ok.
Von 300W Grundverbrauch (Nachts) aus gesehen wäre eine Batteriekapazität von 80 Ah ok.
Es schwankt alles sehr stark, der Grundverbrauch und auch der Ertrag des Panel. Es gilt den goldenen Mittelweg zu finden.
Was ist nahe am optimalen (Panel, MPPT-Laderegler und Akku-Kapazität), wenn man in Richtung amotisieren guckt ?
Ich werde die Akku über ein Schütz zuschalten, der Schütz wird über Home Assistant und smarte Steckdose gesteuert. Home Assistant gibt mir einen grossen Spielraum., da kommen die Daten des HM600 Wechselrichters an. Es ist bekannt, zu welchem Zeitpunkt das BKW über die normalen Panel Strom erzeugt und zu welcher Zeit die angeschlossenen Panel keinen Strom mehr liefern. Ich kann das zu- und wegschalten der Akku sehr gut programmieren.
Sind meine Berechnungen/Überlegungen realistisch, mache ich wo einen Denkfehler ? In Sachen Akku habe ich nen Vorteil, die Kosten der Akku kann ich bei der amotisierung raus lassen bzw. mit Null ansetzen.
Ich freue mich über eure Meinung, ob und wie das realisiert werden könnte.