BKW Anlage erweitern

Moin,

wir haben seit Anfang April ein BKW mit 4 PV Modulen aus Wismar (siehe Anhang) und einen Marstek Venus A Speicher mit einer Erweiterung (Kapazität 4.4 kWh). Als Sensor hängt der Ecotracker am optischen Ausgang des Digitalzählers (kein Smartmeter!). Die Anlage habe ich selber installiert.

Die Module stehen in direkter Südausrichtung fast komplett unverschattet auf dem Carport, nur nach Westen verschattet durch die Hauswand.

Aufständerung: ca. 12°

Die aktuellen Betriebswerte habe ich auch mal angehängt.

Mit den aktuellen Speichereinstellungen (Eigenverbrauch / Nulleinspeisung) erwirtschaften und verbrauchen wir offenbar deutlich mehr Solarleistung im eigenen Haushalt als erwartet. Der Speicher hat nämlich die schöne Möglichkeit die Ausgangsleistung auf 1500W zu konfigurieren.

Da wir das alte Haus von 2017 bis 2018 in ein modernes KfW 100 Haus umgebaut haben und auch die Elektrik komplett neu gemacht haben, wird es bei uns nicht zu Leitungsbränden kommen...

Ich möchte jetzt noch für die Zeit vor und nach dem Frühjahr/Sommer auf dem Dachbalkon (unverschattete Ost-West Lage) zwei bifaziale Module mit einen Wechselrichter installieren. Dann kann ich die frühe Morgensonne und den Abend nutzen, um den Speicher noch effektiver zu nutzen.

Der Marstek Speicher kann intelligent AC bidirektional geladen werden. Wenn also nun überschüssige Leistung von den neu zu installierenden Modulen ins Hausnetz eingespeist wird, lädt der Speicher im Modus Eigenverbrauch automatisch auf!

Natürlich wird es im Sommer dann vermutlich häufiger zu einer höheren Einspeisung ins Netz kommen, das ist jetzt aber sicher nicht kritisch bei den kleinen Leistungen..

Die BKW Anlage wurde über eine SoliSolar Intiative in Hamburg bestellt und ist wegen der deutschen Hersteller teurer als normal. Dafür war vom Kabel bis bis zum passenden Installationsmaterial alles für die vor Ort Installation dabei.

Das Update möchte ich jetzt günstig gestalten und habe schon einen Händler in Hamburg gefunden. Hier werden Aiko -Neostar 2S (440-470W) oder 3SPlus54- und Trina Module (siehe Anhang) angeboten.

Dann brauche ich auch noch einen zuverlässigen, aber nur einfachen Wechselrichter (ohne Intelligenz), der in die Steckdose am Balkon speist Der Marstek Speicher steuert ja das Laden.

Welche PV Module und welchen Wechselrichter würdet ihr aktuell für die (kleine) Erweiterung empfehlen?

Unser bisheriger Stromverbrauch vor dem BKW war ziemlich konstant 3200 - 3500 kWh.

Datenblatt_Trina_Vertex-415-445W-TSM-NEG9RC.27.pdf (354,6 KB)

CS-Wismar_Diamond-N-M108-445-450_Produktinformation_0925.pdf (915,3 KB)

ähm was davon wurde in Deutschland hergestellt?

Panels auswählen: die größte dran montierbare Leistung, die du kostengünstig bekommst.

WR: egal hauptsache es kommen 800W raus

Das ein Update dann aber keine BKW-Anlage mehr ist, ist dir klar? Also keine vereinfachte Anmeldung mehr möglich.

Was ein BKW aus rechtlicher Sicht ist, ist mir völlig klar und so ist es auch angemeldet...

Es geht hier nur um das technisch Machbare, um den Autarkiegrad bzw. den Nulleinspeisungsbetrieb noch um ein paar Prozentpunkte zu optimieren.

Sorry, die Anhänge zu den PV Modulen wurden nicht richtig geladen..

Datenblatt_Trina_Vertex-415-445W-TSM-NEG9RC.27.pdf (354,6 KB)

CS-Wismar_Diamond-N-M108-445-450_Produktinformation_0925.pdf (915,3 KB)

Module würde ich Trina nehmen, aber auch Aiko ist natürlich eine gute Alternative. Achte aber drauf 120 oder 144 Halbzellen zu nehmen, keine weit verbreiteten 108 Halbzeller. Bei Trina ist das immer der Fall, bei Aiko nicht.

WR würde ich Hoymiles nehmen, ob HMS oder die neue HiFlow-Serie, müsste man sich genauer anschauen.

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ausmessen, ob die Trina passen oder größere mit 600-650W. Irgendeinen der üblichen 800W WR, mehr als 400W liefern auch 600W Panels nicht im Winter in den Ausrichtungen. Um bei 600-650W Panels die letzten paar % im Sommer rauszuholen z.B. einen Hoymiles 1000W

Zusätzlich würde mich als BKW Neuling interessieren, wie die bisherigen erzielten Solarerträge (siehe Bilder) im Vergleich zu anderen BKW Anlagen dieser Größenordnung (ca. 1800 Wp und 4 kWh Speicher) einzuordnen sind. Wenn ich die aktuellen Werte anschaue, könnte es ja möglich sein, dass wir statt 3500 kWh/Jahr dann bei 1500-2000kWh landen..

Die jetzigen Diamond Panels aus Wismar sollen ihre Stärke (Schwachlicht) erst dann richtig zeigen, wenn mehr Wolken am Himmel sind und die Temperaturen so bei 20 liegen. Das werde ich dann im kommenden Herbst und Winter sehen.

Sollte ich meine Panels auf dem Carport für mehr Output evtl. auch noch etwas höher ständern (z.b 20°)? Die Ausgangsleistung der einzelnen PV Module über die Marstek App war bisher nur einmal kurz maximal 470W (kurz nach IB im April). Im Regelfall liegt der Output auch bei voller Sonne eher so bei 250 - 350W pro Modul.

Das ist durchweg Werbe-Bla-Bla. Technisch gibt es bei allen modernen Modulen so gut wie keine Unterschiede. Also eher so im Bereich 0,5-1%.

Kommt etwas drauf an. 35 Grad ist im Sommer optimal bei Südausrichtung, im Winter bei direkter Sonne noch deutlich steiler. Aber das ist technisch schwer machbar. Und im Winter scheint es insgesamt günstiger, eher flach zu bauen, weil dann viel mehr Tage dabei sind, die von diffusem Licht profitieren. Bei bewölktem Himmel ist wohl oft ganz flach die beste Option. Aber ganz flach ist wieder ungünstig wegen Verschmutzung. Ab 10-15 Grad klappts mit Selbstreinigung.

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Ich hab Panels 75° SO und 90° SW. Bringt das ganze Jahr über ähnlich viel.

O und W gibt es im Winter nicht,

wobei 12 Grad ja noch fast Richtungs unabhängig, ähnlich flach, bei diffus wirken.

Ich habe heute bei einer Veranstaltung völlig überraschend ein zweites BKW mit 2 PV Modulen, Marstek Venus A Speicher, Halterungen, Kabel und Ecotracker Sensor gewonnen.:partying_face: :melting_face: .

Damit kann ich dann meine bestehende BKW Anlage für die geplante Ost-West Installation auf dem Dachbalkon erweitern.

Wir reden hier ab jetzt nur noch über die technische Realisierung einer nicht mehr konformen BKW Steckeranlage mit 2 Venus A Speichern und insgesamt 6 PV Modulen (Diamond N-M108, 445W Nennleistung) vom selben Hersteller aus Wismar.

Die Speicher werden auf zwei verschiedenen Phasen angeschlossen sein.

Copilot sagt mir, dass ich mit dem Ecotracker an der IR Schnittstelle am Zähler (NORAX 3D+), der ja nur ein Summensignal über alle Phasen misst und an beide Speicher senden wird, ohne Probleme betreiben kann. Das geht aber nicht "phasenrein", was in diesem Setup aber unkritisch sein soll.

Die Speicher müssen dann beide zwingend im Modus Eigenverbrauch konfiguriert, die Lade und Entladeparameter identisch sein. Im Modus Eigenverbrauch ist das Laden/Entladen über das Grid möglich.

Es soll dann möglich sein, z.b. morgens und Abends mit Speicher 2 (Ost-West Module) einen teilgeladenen/leeren Speicher 1 (4x PV- Module Südrichtung) über die bidirektionale BKW Grid Steckdose weiterzuladen (abhängig vom Leistungsüberschuß im Hausnetz/Summensignal des Ecotrackers).

Mit dem Speicher 1 (4.4 kWh) könnte ich dann auch tagsüber den teilgeladenen/leeren Speicher 2 (2.2 kWh) abhängig von Lastüberschuß im Hausnetz laden.

Hat jemand Erfahrung mit 2 Marstek Venus A Speichern oder ein ähnliches Marstek D/E Setup im Hausnetz? Funktioniert das wirklich einwandfrei?

Liegt Copilot mit den Einschätzungen dieser Zusammenschaltung richtig oder habe ich noch wichtige kritische elektrotechnische Zusammenhänge, der nicht 100% phasenreinen Steuerung im Hausnetz übersehen(z.b. Blindleistungseffekte, etc.)?

Da wir keine Großverbraucher im Hausnetz haben, sollten im Worst Case (WAMA, Kochfeld, Spülmachine + viel Solarstrom) in Summe und über längere Zeit niemals Sröme über 10A auftreten.