Bitcoin - Heater / PV Überschuss

Hi zusammen,

ich weis leider nicht ob hier irgendwo das Thema schonmal aufgekommen ist.
Deshalb stelle ich hier einmal ein paar Ideen vor, die sich durchaus lohnen, sich damit ernsthaft zu beschäftigen. Ich weis jetzt schon, dass dieses Thema wie ein Klaps an nem Hornissennest sein wird.... ich bin mal gespannt. XD

Wichtig wäre:
stigmatisiert nicht gleich Bitcoin als Klimasau,Klimakiller oder sinlos. Macht hierrüber bitte eure Recherchen außerhalb dieses Forums.
hier soll es nicht darum gehen wie toll oder schlecht ihr Bitcoin findet. Es soll vielmehr um die Technische Ebene gehen, wie man Bitcoin - besser gesagt das Mining als Vehicel nutzen kann um effektiv zu heizen, Warmwasseraufbereitung, PV Überschuss nutzen.
Ich hoffe es findet sich der ein oder andere Elektriker, Heizungsbauer, etc der da eine Implementierung sieht, bzw auch vernünftig sagen kann wo Probleme sind, die nicht ohne sind.
Evtl kann auch der Akkudoktor als Physiker (gerne auch andere) die ein oder andere fachlich sinnvolle Erörterung beisteuern.

Ich muss für den Anfang etwas weiter ausholen, da ich stark davon ausgehe, dass nicht jeder der schon von Bitcoin gehört hat, auch weis wie es entsteht, und vor allem auf welchen Physikalischen Grundlagen das ganze beruht.

  1. Was ist Bitcoin? - ein digitaler, dezentraler Rohstoff, der Mathematisch begrenzt ist, und nur mit Hilfe einer Hashfunktion ausgerechnet werden kann um den nächsten Block, in dem Transaktionen unwiederbringlich geschrieben werden. Als Belohnung für das "berechnen" des nächsten Blocks wird eine Belohnung ausgezahlt, an denjenigen, der den Block als erstes richtig berechnet hat. (einfacher und knapper geht es nicht)
  2. was macht der Miner? - Nun, der Miner, ist ein speziell für diese Aufgabe entwickelter Computerchip, der nichts anderes kann als diese Hashfunktion berechnen. Auf einer Platine befinden sich je nach Model mehrere 50 - 100 Chips, die alle diese Funktion berechen. Zu der Berechnung wird Elektrizität benötigt. Proof of Work - Es durch Energieverbrauch echte Arbeit verrichtet (ja Arbeit erfordert Energie, in welcher Form auch immer), der Rohstoff namens Bitcoin geschürft.
  3. Moment mal.... CPU, Strom,... da wird doch warm? - Die Chips werden aktiv per Luft oder passiv mit Wasser/ Immersionskühlung auf eine Betriebstemperatur von 60-80 Grad dauerhaft runtergekühlt.

das ganze lässt sich natürlich auch noch detaillierter beschreiben. aber es sollte erstmal ausreichen.

  1. Aha und was soll das ganze jetzt mit Heizen, Warmwasser und PV Überschuss zu tun haben?
  • Der aufmerksame Leser wird gemerkt haben das Abwärme entsteht. Der Strom wird 1:1 in Abwärme umgewandelt. Im Prinzip ist ein Miner mit Lüfter bereits ein einfacher Heizlüfter mit Zusatzfunktion. Stufenlos Regelbar von 300 - 3500Watt. (nachteil: Lüfter können etwas laut sein..)
    Es gibt aber bereits ein Paar Firmen die das ganze in ein hübsches Gehäuse packen und verkaufen mmn. aber zu teuer.)
  • Warmwasseraufbereitung, evtl sogar Integrierung in den Heizkreislauf sollte mit Immersionskühlung/Wasserkühlung (Platten) eigentlich auch machbar sein. Ganz grob stell ich mir vor, dass der Miner über einen Wärmetauscher einfach integriert wird, so wie man die Heizstäbe im Warmwassertank integriert, oder die PV-Warmwasser vom Dach integriert.
  • PV Überschuss: 1. Grundlast 0 , 2. Akku voll machen, 3. Minen.
    Da der Miner stufenlos schaltbar ist, und keine Vorlaufzeit, Nachlaufzeit hat, ist er Perfekt, um dort Überschuss aufzufangen, wo er entsteht. Miningfarmen operieren im GW Bereich, und helfen bereits in einigen Ländern, PV, Wind oder Wasserkraft - Überschuss sofort aufzusaugen und somit das Netz zu stabilisieren. Diese Miner sind wesentlich flexibler in der Handhabung als alles andere.

Wo möchte ich nun mit der Diskusion hin?
Hat von euch schon jemand sich mal mit dem Thema auseinander gesetzt?
Kann ein Heizungsbauer sagen, wie einfach/ kompliziert man den Miner in bestehende Heizungssysteme integrieren kann?
An die Elektroheizer: Warum nur Srom verbraten fürs Heizen wenn ich als Gegenleistung sogar Bitcoin erhalte und somit ein Einkommen generiere? - Halten Stromheizung wirklich warm, oder kühlt der Raum schneller wieder aus.
PV Einspeiser: was wenn die Vergütung fürn A*** ist, oder fürs Einspeisen sogar noch bezahlt werden muss (man munkelt so was soll kommen) warum nicht versuchen den Überschuss weiterhin zu monetarisieren?

ich selber habe Fernwärme und traue mich fast nicht zu heizen, da der Kw/h preis bei 23 Cent liegt, das ist schon massiv teuer. Leider Monopol und somit nicht verhandelbar.

wenn ich aktuell auf normale Elektroheizkörper umstellen würde, würde ich unter Berücksichtigung aller Netzentgelte, KW-Preise usw genau gleich viel bezahlen.
wenn ich die Elektroheizkörper durch 1 oder 2Miner (je 3,5kw) ersetze könnte sich aufgrund des schürfens und verkaufen der Bitcoin sich die Heizung nach 3-4 Jahren armotisieren und würde danach sogar noch einsparungen erzielen.

bisher ist das ganze leider sehr theoretisch. Es gibt sogut wie keine Erfahrungswerte, da es noch absolutes neuland ist. Auch fehlt mir leider das Wissen über Heizungen um abschätzen zu können, ob soetwas nur gefühlt warm macht, oder ob die Temperaturen der Miner zu Niedrig sind, etc....

ich würde mich freuen, wenn sich ein paar mutige finden, die sich dem Thema mit annehmen möchten. Eine Richtige Frage zu stellen ist mir aktuell leider nicht möglich, da einfach zu viel an Idee im Kopf ist, nur stark begrenztes wissen über Heizungen existiert und das aber der Bereich ist, um den es hauptsächlich geht.

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Müßtest hier eigentlich was finden, bist zumindest nicht der erste mit der Idee :wink: Da man die Miner Hardware ja wohl recht schnell wegwerfen kann, weil man selbst die 8 oder noch weniger ct/kWh Einspeisevergütung nicht mehr rausholt, ist es wohl nicht sooo verbreitet. Wie hoch der Anteil der Heizung ist, den Du damit ersetzen könntest, siehst Du an Deiner Fernwärmeabrechnung, wieviele kWh Du im Jahr brauchst. Damit kann man dann mit der "Schweizer Formel" auch grob abschätzen, was die maximale Heizlast ist (Leistung wenn es richtig kalt ist). Idealerweise würdest Du einen Wärmemengenzähler regelmäßig ablesen, dann kannst Du Warmwasser von Heizung trennen. Die erste Frage wäre wohl, ob Du den Miner überhaupt in den Heizkreis/WW integrieren darfst, wenn Du an der Fernwärme hängst ... Ansonsten gibts hier auch einige Bastelthreads, wie man Elektroheizstäbe extern an Warmwasserspeicher anbindet, wo keiner reingeschraubt werden kann oder ne DIY umgebaute Splitklima per Wärmetauscher an die Heizung anbinden. Den Elektroschrott einfach schallgeschützt zu verbauen und die Warmluft zum Heizen nutzen, ist keine Option? Da kann Dir dann auch kein Netzbetreiber was wollen. Problem ist dann natürlich, wo hin mit der Abwärme, in der Zeit, wo man PV Überschuß hat und es sich rechnet, den Miner laufen zu lassen ... Im Winter mit eher zu wenig PV Strom wird es sich ja weiterhin nicht rechnen, wenn Du vielleicht 3 ct/kWh für das Lösen der Zahlenrätsel bekommst ...

Wieviel hundert kWp hat Deine Solaranlage?

Mit den üblichen EFH-Größen (10-20 kWp) lohnt es sich nicht, damit anzufangen.
Dreistellige Akkukapzität gehört natürlich auch dazu, um nicht bei jeder Wolke runterzufahren.
Und, heizen willst Du im Winter, wo eben bei einer üblichen EFH-Anlage, nur ein Bruchteil der Nennleistung zur Verfügung steht.

Dein Hauptproblem wird, bei sinnvoller Anlagengröße, die Wärme im Sommer loszuwerden, sein.

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Is doch ne simple Rechnung: Wieviel Wert erzeugt man mit einer kWh Strom bei welchem finanziellen Einsatz?

Wenn du die Formel hast, bitte hier schreiben, dann machen wir uns an die Wärme ran.

Wenn Du es denn darfst, ist das Geld für ne Brauchwasserwärmepumpe sicherlich erstmal besser investiert. Damit kannst Du dann pro kWh deutlich günstiger WW machen und das gute Stück funktioniert dann auch deutlich länger als der Miner, der nach vermutlich 2-3 Jahren nicht mehr konkurrenzfähig ist (hab da aus Neugier mal versucht, Zahlen zur Halbwertszeit zu finden, aber erfolglos). Ach ja: Ne Splitklima zum Kühlen wird man Dir ja vermutlich nicht verbieten können und damit läßt sich auch prima kostengünstig (zu) heizen.

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Das hier wäre ein Hersteller von fertigen Geräten:

1200$ für 39TH/s am Tag bei 1200W.
$0.20 per terahash/second per day ($0.06/TH/s/day)
Ergo: 2,34$ am Tag bei 28,8kWh. *180 Tage = 421$ = 5184kWh
Aber bekommt man auch die ganzen 180 Tage die 6ct?

Ergo: Sinnlos. Man bekommt noch nichtmals die Kiste amortisiert.

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Es gab (hier?) ein paar lohnenswerte Umsetzungen mit ETH.. als das damals noch proof-of-work war. Das hatte nämlich ein viel besseres Strom-zu-Money-Verhältnis - so in etwa vor 4 bis 6 Jahren.

Bitcoin war schon damals zu rechenintensiv um sich zu lohnen. Kleckernde Cents die niemals die Investition der Hardware reinholen - ETH ging halt wenn man die GPU(s) sowieso hatte.

Rechenbeispiele gab es hier nun auch, ich würde es lassen. Wenn der Überschuss gewandelt werden muss/soll ist ein großer Wasserspeicher vermutlich noch das "sinnvollste". Oder Klimaanlagen für einen kühlen Sommer :slight_smile:

Hi,
ich bin wahrlich kein Kryptoexperte, und habe mal aus Spaß die Kryptex Software installiert. Da komme ich auf 30,37€ pro Monat bei relativ teurer Hardware

Zumindest bezogen auf einen PC lohnt es sich definitiv nicht...

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Wieviele kWh sind da für drauf gegangen im Monat? Wenn ich 400 Watt und 24/7 ansetze, wäre das mit etwa 300 kWh im Monat zumindest besser als ich erwarten würde. Den PC hast Du ja eh …

Also 30 € im Monat bei einem Hardwareeinsatz von ca. 5.000€ (Siehe Bezeichnungen im Screenshot).

PS: Die 30€ müssen noch nach § 22 Nr. 3 EstG versteuert werden.

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Wir hatten das hier im Forum schonmal durchgerechnet, musst du mal den alten Thread raussuchen. Fazit war wohl, dass es nicht lohnt und mit Risiken verbunden ist, dass sich dein Miner nie bezahlt macht.

Bei deinen kWh Preisen für Fernwärme wird sich wohl eine Split-Klima sehr schnell bezahlt machen. Das erscheint mir der sinnvollere Pfad.

Tipp: Es heißt kWh und nicht Kw/h.

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Klar, den PC dafür kaufen, ist Unsinn. Wenn er die meiste Zeit nur rumsteht, kann es aber ja anders gerechnet werden.

Neue Video zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=CNBd4Gdla-M

Fazit: Um bestenfalls 5 € (Brutto!) am Tag zu erzielen braucht man 80 kWh Überschuß rund um die Uhr. Also eine PV größer als auf einem durchschnittlichen EFH plus 100 kWh Akku.

Das ganze basiert dann noch auf gebrauchter Hardware die am Limit betrieben wird. Die Lebensdauer dürfte überschaubar sein. Man braucht also schon etwas Glück um die Anschaffungskosten des Miners wieder raus zu bekommen.

Um damit auch noch zu heizen, braucht man die 80 kWh natürlich auch im Winter rund um die Uhr. Da sind wir dann schon im Bereich von PV > 200 kWp.

Da Fleischi aber als Löwer gestartet und als tote Maus gelandet ist, dürfte das Thema für ihn aber sowieso erledigt sein.

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Für diesen Überschuß bekommt man mehr Einspeisevergütung als die 5€/80kWh=6,25cent/kWh mit dem Miner. Zumal da noch nicht die 5-10% Akkuverluste mit berücksichtigt sind.

Hallo ich betreibe eine 25kWp PV Anlage mit 40kWh Speicher.
Ich habe seit 1 Jahr 2 Avalon Nano 3 im Einsatz. Diese heizen im Sommer meine 2 Bäder in der Zeit wo die Zentralheizung aus ist. Also habe ich die Heizkosten der beiden Räume sowieso und mit den Minern habe ich noch den Effekt etwas BTC zu schürfen.
Habe auch mal eine Zeit den PV Überschuss in den beiden Minern im Keller verbraten aber der Raum wurde so warm das ich das wieder eingestellt habe. Obwohl eine BWWP schon darin steht und mein Warmwasser bereitet.

Momentan ist es so das in Deutschland die Einspeisevergütung noch höher ist als ein möglicher Gewinn. Wenn man sie Steigerung von BTC außen vor lässt. In Österreich oder vielleicht auch Bald in Deutschland sieht das anders aus. Da hat man Einspeisebeträge von 4-5 Cent. Oder man darf gar nicht einspeisen.

Naja, würde man mit LLWP im "Sommer" zuheizen dann sind die Kosten pro kWh Heizleistung ca. 1/4'tel der entgangenen Einspeisevergütung. Man heizt dann also 4'mal effizienter als mit meiner obigen Berechnung, Mining wird also 4'mal unrentabler im Vergleich dazu. Und man hätte den Vorteil das man Kühlen kann. Mr. Mining bedient im Video seine Klientel, sowohl Käufer wie sein Verkäufer :wink: Und auch mich, weil ich seine Art&Weise unterhaltsam finde.

Exakt diese "Wertsteigerung" führt dazu das sich Mining weniger lohnt als BitCoin zu kaufen und auf Spekulationsgewinne zu setzen. Ich mache es lieber so.

Das ist soweit richtig nur meine LLWP geht auf Störung wenn ich nur die beiden Räume heize. Den Rest der Räume würde zu bleiben. Denn die benötigen keine Wärme. Das ganze würde bedeuten ich benötige einen Puffer indem die WP geht und von dort in den Heizkreis. Das macht es wieder ineffektiv. Deshalb habe ich mich entscheiden die WP so optimal wie möglich zu betreiben und zu akzeptieren das ich im Sommer die beiden Bäder irgendwie zuheizen muss.

Das stimmt ohne Diskussion

BTC Mining in DE mit normal durschnittlicher PV und normalem Stromtarif lohnt finanziell nicht.

Hat man viel zuviel Sommer PV Überschuss (also nicht nur ein paar kWh sondern hundert(e)) und bekommt diesen nicht vergütet kann ein Schuh draus werden, wenn man die Hitze loswird. Anonsten Ertrag gleich mal nochmals halbieren weil eine Klima mitlaufen muss.

Als Not/Ersatzheizung im Winter - geht technisch zwar, aber finanziell unsinning.

Ich mine (verschiedenste coins, LTC, XCH, ETH (nicht mehr möglich), ETC... kein BTC da zu leistungshungrig) seit ca. 2018 immer mal wieder - aber ist Hobby einfach weil ich interesse an der Technik und Steuerung habe. In manchen Perioden lohnt es sich, aber in Summe definitiv nicht - coins kaufen und gut verkaufen ist finanziell der bessere Ansatz.

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es ist wie bei so vielem; es kommt drauf an.

Wie ist die PV Anlage aufgestellt (Peak, Akku, Insel,…), wie Dein Verbrauchsmuster, wo kannst Du die Wärme gebrauchen, gibt es die Möglichkeit zB. mit einem HydroMiner ein Puffergefäß über einen Wärmetauscher zu beschicken, …

Also ist es uU sinnvoll ins Mining zu gehen, aber nicht in den mehrheitlichen Fällen.

Ich sehe folgende Knackpunkte: Im tiefsten Winter mint man gar nichts, da ist man froh wenn einigermaßen die grundlegenden Verbraucher bedient werden können (also von Mitte/Ende Nov bis EndeJan/Mitte Feb). In der Übergangszeit ist es, wie dieses Jahr mit dem hohen Anteil an Sonnenscheinstunden bisher eine Überlegung wert diesen Strom in Wärem umzuwandeln. Das geht ganz schnöde und Anschaffungsgünstig mit IR Strahlern/Panelen; effizienter mit Split Klimaanlagen; und halt eben auch indem man den Strom durch einen Miner schickt.

Dabei sind vermutlich ein paar Dinge nicht unwichtig. zB. ist Monero ein guter Coin, der gewisse Ansprüche hat und praxisnah eingesetzt werden kann. Dieser wird nur mit der CPU Leistung “gemint”, und dabei am Besten mit AMD Prozessoren, Vielkerner und großer L3 Cache von Vorteil. Damit ist dann eine Hürde schonmal uU klein, wenn man eh noch einen Rechner herumdümpeln hat, der vielleicht sogar ein wenig CPU Power besitzt, dann kann man damit ja schonmal anfangen. Geht unter Windows und Linux, sowie MacOS.

Bitcoin braucht es spezielle Miner. Dabei ist als OS das von Braiins gut zu gebrauchen. Es ist leicht zu installieren und kann gut konfiguriert werden. Dabei kann man direkt im Braiins Pool minen. Solomining, also Lotterie spielen, geht auch. Vorteil von Braiins, man kann die Performance konfigurieren. Sprich man kann Hashboards abschalten und den Stromdurchlauf variieren: bei wenig PV zB. den Antminer S19 auf ca 300W laufen lassen, und dann wenn es wieder mehr PV Ertrag gibt hochschalten. Geht dann bis ca 2500W- je nach Gerät.

Und da kommt man schnell zu der Frage: OK, die Wärme nehme ich mit, aber die Geräuschkulisse ist nervtötend. Das kann man nicht ertragen wenn man daneben sitzt. Man kann zB. wenn man Abends ins Büro geht dieses die Sonnenscheinstunden im Laufe des Tages nutzend mit dem Miner aufwärmen, und diesen dann entweder herunterfahren oder abschalten. BTC Miner sollten aber durchlaufen um nicht die Verteilung von Boni zu verpassen. Oder eben mit Wärmetauscher… Oder im Keller… -vor allem bedenken: wie soll der ROI erfolgen. Ich sehe es so, dass ich eigentlich, wenn ich einen Miner anschaffe dieser sicher im ersten, spätestens im Laufe des zweiten Jahres amortisieren sollte. Ob das bei 2000 EUR Geräten der Fall ist— hm.

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