Beratung / Planung - Altbau Umstieg von Gas auf LWWP - LG Therma V R290 9kW mono

Zu LG:
Nein im Detail sind die mir nicht bewusst.
Daher ja auch ursprünglich die Frage hier.
Ich bin nun aber schon so weit, dass die LG draußen auf dem Fundament steht.

Welche Eigenheiten meinst du?

Zu Deckenheizung:

Optimal im Sinne von optimale Hydraulik und hohe spezifische Heizleistung ist ein möglichst dickes Rohr z.B. 20x2 Aluverbund in engem Abstand verlegt und nass eingeputzt. Lange Zeit hatte ich das so geplant. Bin dann aber am Ende doch davon abgerückt, weil ich keine 4 Tonnen Putz an die Decke bringen wollte.

Von den Trockenbausystemen habe ich alles das auf Styropor, Alu, Gipsplatten setzt ausgeschlossen. Entspricht nicht meinem Wunsch nach natürlichen, diffusionsoffenen Baustoffen die auch mit Feuchtigkeit umgehen können.

Naturbo und WEM Trockenbauplatten mit Holz+Lehm haben mir wegen der Hydraulik und den vielen Rohrverbindungen nicht gefallen.

Wakatherm modular hat mich am Ende überzeugt als bester Kompromiss für meine Wünsche:

  • Hybridlösung mit Holzwolleträgerplatten und anschliessend dünner Lehmputzschicht entspricht meinen gewünschten Naturbaustoffen bei relativ einfacher Installation
  • Geringer Verlegeabstand 10cm, damit gute spezifische Heizleistung
  • Hydraulik funktioniert bei guter Planung auch mit den 15x1,5mm Rohren
  • Preis für mich okay, das Rohr kaufe ich online selbst und gibt es zu vernünftigen Preisen

Dünnes Rohr ist nicht per se schlecht.
Dieser Gedanke kommt halt davon, dass dünnes Rohr bei langen Heizkreisen schlecht ist.
Aber am Ende muss man die Hydraulik verstehen / berechnen.
Gibt z.B. von der Firma Egger auch eine Lösung die kommt mit extrem dünnen Röhrchen gut aus weil die Bahnen nach Tichelmann angeordnet sind. Ist bei mir aber rausgeflogen da die verwendeten Rohre leider nicht diffusionsdicht sind.

Ich kannte das Pb Rohr von Viega das Wakatherm beim Modular System verwendet vorher nicht und habe den Hersteller darauf angesprochen. Die haben sich schon was dabei gedacht. Das Pb Rohr ermöglicht die engen Verlegeabstände / Biegeradien und hat die notwendige Plastizität damit das einklemmen in die Bahnen der Trägerplatte funktioniert.

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Vielen Dank für deine ausführliche Antwort zur Deckenheizung und wieso deine Auswahl so getroffen hast.

Schaue ich mir im Detail auch nochmal an, war bisher beim mfh System und Holzfaserplatten sowie Alublechen. Hatte mir aber auch schon überlegt die Holzfaserplatten mit der Oberfräse selbst zu fräsen und einen engeren Abstand zu ermöglichen sowie die Kosten zu reduzieren.

Die LG hatte ich mir auch angeschaut, aber dann doch wieder verworfen, aufgrund der suboptimalen Steuerung und Regelungsmöglichkeiten. Eventuell gab es nochmals ein Update und die Thematik gehört der Vergangenheit an.

Dach soll mit Zellulose ausgeblasen werden, U Wert 0,14. Fassade auch, aber aufgrund vorhandenem Stahlbeton UG komme ich da nicht auf 0,2 bzw 0,25 gegen Erdreich. Fassade inkl UG auf 0,2 zu bringen, ist selbst mit Förderung ein Kostengrab. Somit lass ich das.