Guten Tag,
Ich hoffe es ist nicht zu dreist von mir nach Neuanmeldung direkt auf die Schwarmintelligenz zu setzen und Unterstützung anzufragen ![]()
Grundlegendes Anliegen:
Ich habe vor diesen Sommer in unserem Altbau die Gasheizung durch eine LWWP zu ersetzen (DIY).
Ich habe mich die letzten 2 Jahre bereits mit der Theorie beschäftigt und bin relativ weit mit der Planung. DIY Erfahrung ist vorhanden, Trinkwasserinstallation vor 2 Jahren erfolgreich selbst erneuert.
Ich arbeite mit einem gängigen Anbieter der DIY unterstützt und damit auch KfW Förderung ermöglicht zusammen. Bisher läuft das sehr gut. Förderzusage der KfW liegt seit letzter Woche vor.
Dort wurde als allererste Schätzung eine LG Therma V R290 9kW Monoblock (UB40) genannt.
Bevor ich nun mit der Umsetzung starte, suche ich vor allem bei der Auswahl der Wärmepumpe nach zusätzlichen Meinungen/Empfehlungen ob Leistung / Kennlinie / Volumenstrom gut zu meinem Objekt passt.
Details:
Altbau Doppelhaushälfte Baujahr 1920, Standort 78xxx, NAT -9.8°C.
135 qm Wohnfläche EG+OG, vollunterkellert unbeheizt, Dachboden kalt.
Oberste Geschossdecke gedämmt U-Wert 0,14.
Fassade ungedämmt und keine Dämmung zeitnah geplant, U-Wert unbekannt.
Fenster 2000er Kunststoff 2-fach Wärmeschutzglas, U-Wert unbekannt.
Warmwasser getrennt von Zentralheizung mit BWWP.
Aktuell Gaszentralheizung von 1997 Niedertemperatur mit Aussentemperaturführung 17kW.
Verbrauch die letzten 3 Jahre 15.000 - 17.000 kWh (Gas + 1kWh Holz im Schwedenofen im EG).
Gasheizung läuft seit 3 Jahren auf der niedrigstmöglichen Heizkurve bei immer geöffneten Raumthermostaten, Vorlauftemperatur bewegt sich dabei zwischen 45-60 °C. Weiter runter schafft die Heizung nicht, Räume werden dabei teilweise noch zu warm.
Heizlast nach Verbrauch 8,7 kW / Heizlast Heizreport 12,4 kW.
EG wird weiter mit den älteren Säulenradiatoren versorgt.
OG wird (zukünftig) mit einer Deckenheizung versorgt. System Wakatherm Modular, mit 12x1,5mm Pb Rohr und Lehmputz (84,6 W/qm bei 20°C Raumtemperatur und 40°C VL / 36°C RL). Geplant sind für das OG 8 Heizkreise mit 90-100m jeweils.
Ich möchte die Hydraulik maximal einfach halten. Ohne Puffer, ohne Mischer. EG+OG mit der gleichen Temperatur fahren. Nach der Hauseinführung Vorlauf/Rücklauf von 40x3,5 auf zwei Leitungen mit 32x3 aufteilen. Eine als Steigleitung zum OG Heizkreisverteiler und eine an die Bestandsinstallation für die Heizkörper im EG, z.B. dort wo heute die Heizungspumpe sitzt. Sollte es im EG dabei nicht ausreichend warm werden helfe ich mir vorerst mit dem Schwedenofen und langfristig werden dann die Heizflächen im EG noch nachgerüstet.
Im Anhang eine Skizze zur Hydraulik vorher/nachher (Edit: Geht leider noch nicht als neuer Benutzer).
Ich bin interessiert an jeder Art Meinung und auch Ratschläge über meine genannte Fragen hinaus.
Konkrete Fragen zum Beispiel:
- Passt die LG Therma V R290 Monoblock gut oder gibt es bessere Optionen?
- Sind 9kW gut oder doch lieber kleiner?
- Was sind Besonderheiten bei der LG Therma V die man kennen sollte vor dem Kauf? Gibt es Vor- oder Nachteile zwischen UB60 und UB40?
- Ist mein Experiment Heizkörper + Deckenheizung mit Einheitstemperatur zu fahren völliger Wahnsinn und zum scheitern verurteilt oder kann man das bei meiner Konstellation mal machen?
Vielen Dank ![]()
