ich habe den Grundriss und die Qudrahtmeter skizziert. Das Haus ist Baujahr 1983 mit 30 cm Hohllochziegel Poroton Außenwand.
Die Außerneinheit soll auf dem Balkon stehen (violette Markierung). Die roten Markierungen stellen in Inneneinheiten dar (3 Stück). Vom Nutzungsverhalten ist anzunehmen, dass die Anlage im OG nur kühlen und im DG kühlen UND heizen soll.
Angedacht ist,
dass die Inneneinheit im Wohn- u Esszimmer, das Wohn- uns Esszimmer und die Küche kühlen soll - ca. 61 m²
dass die Inneineinheit im Schlafzimmer, das Schlafzimmer - ca 20 m² sowie das weitere Schlafzimmer und kleiner Fur mitkühlen soll.
dass die Inneneinheit im DG die 45 m² heizen und kühlen sollen.
Von einer Firma habe ich folgende Auslegung erhalte. Geräte sind von Mitsubishi Heavy. Außeneinheit Multisplit mit 7,1 KW. Die Inneneinheit fürs Schlafzimmer hat 2 KW, die Inneneinheit fürs Wohn- u. Esszimmer u. Küche hat 5 KW, die Inneneinheit fürs Dachgeschoss hat 3,5 KW.
Ist die Außeneinheit ausreichend leistungsstark für das oben beschriebene Nutzungsverhalten oder sollte eine größere Außeneinheit gewählt werden? Sind die Inneinheiten ausreichend und korrekt dimensioniert?
Wenn irgendwie geht, würde ich für das DG eine komplett eigene Single-Split nehmen.
Dafür gibt es mehrere Gründe:
Multisplits, wo nur ein IG beim Heizen läuft, sind sehr ineffizient, sollte man so nicht betreiben.
Geräuschentwicklung - im Winter wird es zahlreiche Abtauzyklen geben, die Geräusche im kompletten Kältesystem verursachen. Das hörst du dann auch unten im Schlafzimmer, wenn oben geheizt wird und die Anlage abtaut.
Grundsätzlich ist eine Single-Split sehr viel effizienter beim Heizen und lässt sich besser regeln, als eine Multisplit.
Von der Effizienz kann das durchaus bis Faktor 2 gehen, wenn du eine Multisplit so betreibst, wie hier vorgesehen. Also doppelte Heizkosten.
Und wenn oben eine Single-Split läuft, kannst du unten die kleinste Duo-Split nehmen, die du bekommst, also typisch 4kW. Die läuft dann auch beim Kühlen deutlich effizienter.
Dann würde ich die 2 Außeneinheiten (1x Multisplit und 1x Singlesplit) übereinander zu installieren.
Wie würdest du das System auslegen? Dachgeschoss: 3,5 KW Singlesplit-Außeneinheit und 3,5 KW Inneneinheit. Obergeschoss: 5 KW Multisplit-Außeneinheit und 2 KW Inneneinheit im Schlafzimmer und 5 KW Inneneinheit im Wohn- u. Esszimmer u. Küche. Ist diese Auslegung in Anbetracht der Nutzung sinnvoll oder über/unterdimensioniert?
45 m² sind so ein Grenzfall, ob da eine 3,5kW ausreicht. Wie ist denn das Dach gedämmt?
Zum Kühlen ist auch die Frage, wie viel Glasfläche vor allem südlich und ob du das ordentlich verschattet bekommst.
Ich würde zusehen, dass du im OG mit der kleinsten Anlage auskommst, also 4kW und 2 Innengeräte mit 2 oder 2,5 kW. Fürs Kühlen sollte das reichen, es reichen ja oft 23-24 Grad völlig aus.
Das Dach is von 1983, dementsprechend mit 15 cm Dämmwolle, vom damaligen Standard, gedämmt. Das nächst größere Gerät wäre 5 KW Inneneinheit wie Außeneinheit. Würde dann 1 Innengerät à 5 kW nehmen.
Für das OG würde ich eine 5 kW Multisplit-Außeneinheit und 2 kW Inneneinheit im Schlafzimmer und 5 kW Inneneinheit im Wohn- u. Esszimmer u. Küche. Oder macht eine 7 kW Außeneinheit mehr Sinn für die angegebene Fläche.
Wenn gut gedämmt, dürfte die 3,5kW im DG reichen. Man sollte nicht ohne Not größer dimensionieren, das bringt oft Nachteile. Ein wichtiger Parameter ist, wie weit die runter modulieren können. Das findest du in den Eurovent-Daten.
Infos zu Eurovent findest du hier auf der zentralen Übersichtsseite:
Für das OG würde ich eine 5 kW Multisplit-Außeneinheit und 2 kW Inneneinheit im Schlafzimmer und 5 kW Inneneinheit im Wohn- u. Esszimmer u. Küche. Oder macht eine 7 kW Außeneinheit mehr Sinn für die angegebene Fläche?
Das wären dann 61m² + 20m². Vermutlich reicht eine 5kW. Falls die 7kW deutlich schlechter Werte hat, würde ich bei 5kW bleiben.
Die Firmen rechnen oft nicht viel, sondern dimensionieren satt. Damit sind die Kunden zufrieden, weil es auf jeden Fall reicht. Und sie müssen nicht viel rechnen. Die nehmen oft einfach Standardformel: 80W pro m². Aber vom Verbrauch her und vom Taktverhalten ist das eher ungünstig.