Ich bin neu hier und komme direkt mit einer Frage.
wir haben uns ein E-Auto (ID3, bj.2020, 40.000km) über das Internet gekauft und anliefern lassen.
Da ich beruflich schon 3 Jahre ID3 gefahren bin, habe ich mich auf ein Onlinekauf eingelassen.
Der SOH der Batterie wurde durch ein Zertifikat mit 94% bescheinigt, was bei Andreas seinem gebauten Tool einen groben Mittelwert erzeugt hat.
Nach dem Motto “Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser” habe ich das Auto nach dem Kauf gestern direkt nochmal testen lassen bei DEKRA.
Tja ich hatte natürlich gehofft, dass sich die 94% bestätigen würde. Doch bei dem Test kamen nur 90% SOH heraus. Das ist natürlich ein recht krasser Unterschied. So wäre die Batterie nicht mehr durchschnittlich sondern eher unteres viertel. Laut Zertifikat vom Händler wurde das Auto fast ausschließlich mit 11kw geladen, was für mich für den guten Wert von 94% gesprochen hat.
Meine Frage ist, ob schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat bzw. inwieweit es eine Messtoleranz gibt, die diese Ergebnisse erklären würden?
Es gibt von VW, Cupra usw einige Fahrzeuge mit Batterieproblemen bei denen einzelne Zellen vorzeitig ausfallen. Nextmove hat über einen aktuellen Rückruf berichtet, aber das Problem soll schon früher mal aufgetaucht sein. Dort wird auch ein Zertifikat vorgestellt welches sehr gut sein soll.
Man könnte jetzt noch ein Avilo-Zertifikat machen lassen, und noch eins bei den Autodoktoren. Dann gibts vier Zertifikate, mit sehr wahrscheinlich unterschiedlichen Werten. Was uns lernt, daß das alles „interpretierbar“ ist.