wir müssen nächstes Jahr an unser Dach ran und ich würde dann tendenziell eine zu uns passende PV Anlage in der Range 5 - 8 kwp montieren in Eigenregie. Nun las ich von der Möglichkeit, die Batterie schon vorab aufzubauen und mit KI und dynamischem Stromtarif zu betreiben.
Wenn das Dach fertig ist würde ich die PV Anlage dann dazuklemmen.
Für solche eine Konstellation und einem Jahresverbrauch von ca. 4.500 kwh wegen Durchlauferhitzer - welche Batteriegröße wäre zu empfehlen und welcher Hersteller hätte solch eine KI schon am Markt. Und: hat das jemand so laufen und schon Erfahrungen bzgl. der tatsächlichen Stromkosten die dann anfallen. Der Akkudoktor hatte ja eine eindeutige Meinung zu Wirtschaftlichkeit dynamischer Stromtarife und Einfamilienhaus (lohnt eher weniger ohne E-Auto). Aber unter dieser Konstellation wäre das ggfls. wieder interessant.
Als PV Anlage wäre die Größe 5 - 8 kwp sinnvoll? Oder lieber größer / kleiner? Kann man einen Batteriepack auch überdimensionieren? Strom wird ja nicht schlecht
Den Durchlauferhitzer wirst Du wegen der hohen Leistung nur zu einem geringen Teil aus dem Akku bedienen können und für den Rest gilt das gesagte. Da es auch mit der PV zusammen passen muß (Hybridwechselrichter für PV und Akku) würde ich das nicht getrennt angehen.
Das kannst du so machen, bitte nenne es aber nicht Ki, da ist nichts künsltiches und schon gar nichts intelligentes dran. Spontan würde ich mir evcc in kombination mit HomeAssistant anschauen, da können dynmaische Tarife hinterlegt werden und wenn eine schwelle unterschritten ist kann der Akku aus dem Netz geladen werden.
Akkugröße, irgendwas zwischen 16 und 32 kWh. zu Groß mach wenig sinn weil die Investition dann zu groß ist und der Roi lange auf sich warten lässt. Je nach Wechselrichter und dessen Leistung solltest du im Auge haben wie hoch der maximale Entladestrom beim Akku ist.
Ich hab 20 Module Ost/West auf dem Dach, auch so etwa 8.5 kWp und einen 14 kWh Akku. Verbraucher außer dem üblichen sind zwei Splitklima und eine BWWP, bei allerdings geringer Heizlast (waren etwa 4000 kWh nach WMZ der Gasterme).
Ich sehe für uns keinen Sinn darin, den Akku zu vergrößern. Würde aktuell einfach einen 16 kWh 51 Volt Akku für mein Setup mit Fronius WR und Victron Multiplus nehmen. Sehe für uns auch keinen Nutzen in dyn. Preisen. Noch keine Idee, was der Aufwand und Kosten/Nutzen für variable Netzentgelte nach Paragraph 14a wäre.
Was würde das Dach denn hergeben? Da würde ich gerne deutlich mehr haben, aber ist schon voll ... Wenn das Dach gemacht wird, gleich die PV im gleichen Rutsch machen: Gerüst, Dachhaken setzen ggf. schneller, ...
Mein Tip, schau wieviel Strom du 03-10 über Nacht benötigst und schon hast du die im Normalfall richtige Akkugrösse.
Das mit den Dynamischen kannst du bei aktuellem Preislevel der Festanbieter sein lassen. Die Tage als man da was sparen konnte sind schon länger vorbei. Und du musst bedenken, Netzladen/entladen erhöht deinen Stromverbrauch locker mal um 20% durch Verluste und weil Batterien und WR dann in den Wintermonaten An bleiben müssen und dabei natürlich selbst ordentlich Strom verbrauchen.
Dynamisch macht wirklich nur noch Sinn, wenn der Anbieter feste tägliche Billigzeiten anbietet und in den Zeiten ein grosser Verbraucher wie E-Auto zum Laden bereit steht.