Batteriebau mit Siebdruck-P., EVE und JK

Moin zusammen,

ich möchte eine Batterie im MDF (Korrektur Siebdruck) Gehäuse von Voltschmiede aufbauen; Kompressionsgehäuse 8S schmal - Siebdruck - für 280-330Ah Akkus, 46,41 €

Verbaut werden sollen 8 x EVE 314 MB31 zum 24 V System mit einem JK b2a8s20p.

Wo besteht eigentlich der Unterschied vom JKb2a8s20-p zum JKb2a8s20-h ?

Bzw. welches ist wofür?

Welcher Shop ist für die EVE Zellen mit möglichst verfügbaren Zellen zu empfehlen?

Welche Heizmatte/n eignen sich, wenn das überhaupt Sinn macht? Ich bin mir irgendwie nicht sicher, ob Heizmatten zwischen den Zellen im Kompressionsgehäuse langlebing sind, geschweige ein gleichmäßigen Druck auf die Zellen gewährleisten können, wenn die Heizplatte/n selbst nicht Plan sind?!

Zur Absicherung; welche DC Sicherung / Trennschalter iist für den Akku zu bevorzugen? Der Abgang soll mit 70² auf ein Sicherungsverteiler gehen.

Tipps und Vorschläge willkommen.

Das wäre dann mein erster Batteriebau.

Das von die verlinkte Gehäuse ist aus Siebdruck, nicht aus MDF. Ich persönlich halte weder von dem Shop noch dieser Bauweise etwas. Man kann diese spartanischen Kompressionsvorrichtung benutzen, wenn man genau weiß was man tut. Aber die Bezeichnung Gehäuse haben sie nicht verdient.

Zellen würde ich weiterhin immer bei Nkon kaufen.

Eine Heizmatte gehört in diesem Fall unter die Zellen und nicht dazwischen. Ob du eine brauchst, hängt davon ab ob am Aufstellort Temperaturen unter 10 Grad herrschen können.

Die beiden BMS Bezeichnungen sind meines Wissens nicht vollständig. Hast du einen Link, wo du diese si gesehen hast?

Ja, Gehäuse ist hier zuviel gesagt, aber es ist die einfachste und billigste Möglichkeit, die Zellen zusammenzuhalten und zu komprimieren. Zuviel ist allerdings schädlich, ca. 1 Nm Anzug der Muttern ist ausreichend! Die Gewindestangen scheinen mir auch übertrieben dick, 6mm reichen vollkommen und bieten etwas Dehnungsmöglichkeit. Isolierende Zwischenlagen nicht vergessen! Wenn man hier Material mit einem gewissen Elastikmodul verwendet (Gummi, EPDM-Folie, o.ä.) dann ist das eher förderlich, damit sich die Zellen minimal ausdehnen können ohne dabei den Druck massiv zu erhöhen. Je steifer das Gehäuse, desto höher kann der Druck werden. Ich habe mein Akkupack ähnlich aufgebaut, aber die Endplatten an den Gewindestangen noch mit Querstreben verstärkt, damit sich die Platten nicht verbiegen können. Ansonsten hast Du den Druck mehr an den Kanten aber weniger in der Mitte, wo die Ausdehnung am höchsten ist. Platz zum Anbringen des BMS, Sicherung und ggf. Schalter ist in dieser Konstruktion nicht vorgesehen, da braucht es einen work-around…

Deshalb finde ich es gerade für Anfänger die falsche Lösung.

… kommt auf Kreativität, Geschicklichkeit und techn. Know how an.

Aber richtig, für Anfänger nicht die ideale Einstiegslösung. Ich habe mir vorab Gedanken gemacht, und es über diese Bauart realisiert. Je nach Anwendung braucht man auch keinen extra Schalter oder Sicherung - das BMS hat ja schon eine OCP - allerdings wäre das dann die einzige! :thinking:

Nun der grundsätzliche Aufbau ist mir klar, verkabeln, absichern usw. kann ich auch. Es fehlt allein noch das Ladegerät fürs balancieren, und sämtliche Komponenten bis hin zum Drehmommentschlüssel, was ich alles zusammensuchen kann.

Der Einsatzort ist im Forstbereich, Temperaturen ganzjährig zwischen +14 und -5 Grad. (Eingelassen im Boden, Beton"wanne" mit MDF-Deckel.) und ein offenes Scheunendach darüber.

Das gezeigte Siebdruckgehäuse könnte vollständig verschlossen werden, die Zellen auf einer Heizmatte stehen und auch rundum die Zellen könnten auch Heizmatten verbaut werden.

Im Kernwinter könnte ich mit einem vollen Akku auch ein paar Wochen ohne Nachladung leben, da dann der Akku überwiegend nur für das abendliche Licht benötigt wird.

Mit einer Heizung könnte der Akku aber auf Temperatur gebracht werden, um zumindest etwas Wärme aufzunehmen, welche sonst an sonnigen wintertagen nicht für die Batterieladung genutzt werden könnte.

Zum Datenblatt des JK, ganz unten auf der Seite JKBMS B2A8S20P-HC 3S-8S Heating CANBUS Active Balance BMS Balance Current 2A Continuous Current 200A Lifepo4 li-ion LTO Battery – JIKONG BMS

steht das B2A8S20-P dem B2A8S20-H "gegenübergestellt", ich finde da aber keine Unterschiede im Datenblatt?"

Vom Kompressionsdrehmomment gibt es ja angaben von 300 Nm, @ Paddy schlägt 1 Nm vor?
Klar ist, das sich die Gewindestangen bei zwischen +14 und -5 Grad ausdehnen und zusammenziehen, zu starken Anpressdruck würde ich auch nicht gut finden.
Absolut luftdicht darf das Gehäuse ja auch nicht werden, wenn ich an die Notablassventile der Zellen denke, müssten in einem verschlossenen Gehäuse ( wenn man das schließen würde ) ein Überdruckventil eingebaut werden?! Möglichst noch mit Löschmodul.

Verfügbarkeit der EVE 31; bei Nkon sind die z.Z. ausverkauft: https://www.nkon.nl/de/eve-mb31-prismatic-314ah-lifepo4-3-2v-single-stud-grade-a.html?_gl=1*12m2qga*_up*MQ.._gsMQ..

Shop4Akku bietet die z.B. noch an; EVE MB31 314Ah LF314 LiFePO4-Akku – 8000 Zyklen, Grade A+

oder Powercells; 1x EVE MB31 314Ah 3,2V LiFePO4 Lithium Energieversorger kaufen

Gemeint ist das Drehmoment zum Anziehen der Schrauben an den Gewindestangen - so hatte ich es auch geschrieben! Bei 1Nm pro Schraube/Mutter kommst Du ganz grob auf 300Nm Druck zwischen den Platten. Wenn ich es recht erinnere, waren es sogar unter 1 Nm (irgendwo um 0,7…0,8) mit einer best. Konstellation an Gewindestangen-DM und Muttern. Gab hier einen Grundsatz-Thread zum Bau von Akkupaketen - das waren Angaben von Carolus nach einer best. Formel aus der Mechanik.

… aber das zeigt mir, dass Du vielleicht doch noch nicht ganz firm in der Materie bist :thinking:

Der zu generierende Anpressdruck und wie der zu erreichen ist, das ist ja eines der letzten Schritte, bis jetzt hab ich noch keine Schraube oder Zelle bestellt. Soweit muss ich erstmal kommen, den Baukasten komplett im Warenkorb, geschweige auf der Werkbank zu haben.

Wenn hier wer aus dem Raum Osnabrück, Münster, Rheine, Lingen, Cloppenburg kommt und schonmal den ein oder anderen Akku gebaut hat, bitte gern erkenntlich zeigen.

Dann nimm die LF280k. Die hat real fast die gleiche Kapazität und ist robuster.

Wenn du das Teil im Boden bunkerst, muss du auf Feuchtigkeit und Korrosion achten.

Bekommst du er handwerklich hin, eine Haube für diesese Krücke zu bauen? Dann schaffst du es auch ein besseres Gehäuse selbst zu bauen.

Ich sage es nicht gerne, aber der Betreiber dieses Shops hat sich hier im Forum unmöglich gemacht und ich traue ihm keinen mm

Wenn du handwerklich geschickt bist, kann ich dir einen Bauplan meiner Gehäuse Serie zur Verfügung stellen (will ich ohnhin öffentlich verfügbar machen)

Ansonsten sind diese Gehäuse ganz interessant https://g8n.eu/8s-breit-Akku-Box-V2-Neue-Version/8s-bereit-V2

Ich sehe da kein Datenblatt, nur ne wirre Tabelle.

Grundsätzlich ist der Unterschied Heizport ja/nein. RS485/CAN. Heizport brauchst du. Ob und wie etwas mit dem BMS kommunizieren soll hast du noch nicht gesagt.

Dann schau dir die Seite nochmal genauer an, in einem Screenshot steht es groß und breit beschrieben. Es gibt auch kein wie du es beschreibst B2A8S20-H sondern entweder ein B2A8S20P oder ein B2A8S20PH. Das "20P" steht für 200 Ampere und "20PH" steht für 200 Ampere plus "Heating-Port", dafür das "H".

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