Sehr geehrte Damen und Herren,
mit freundlichen Grüßen!
Im Auftrag der Basen Technology möchte ich auf einen kürzlich im PV Magazine veröffentlichten Artikel mit der Schlagzeile "Die Ursache für die Explosion eines 30KWh-Batteriespeichersystems bleibt wahrscheinlich unklar" eingehen, in dem unsere 48V-200B Batteriepakete erwähnt wurden. Wir legen größten Wert auf die Sicherheit und Qualität unserer Produkte und sind bereits proaktiv mit dem betroffenen Kunden in Kontakt getreten, um die folgenden Punkte unseren Partnern in der Photovoltaik-Branche klarzustellen:
Nicht-Batterie-Explosion:
Entgegen der Berichterstattung einer Batterieexplosion im PV Magazine zeigen Beobachtungen des Tatorts durch Fotografien, dass alle drei Batteriepakete sowie der Wechselrichter unbeschädigt und in gutem Zustand sind – eine Explosion hat nicht stattgefunden.
(Bild 1 aus PV Magazin)
Nicht alle Batterien stammen Basen:
Das im Bericht genannte Produkt MY-381 ist kein Produkt von Basen. Dies wurde bereits durch E-Mail-Kommunikation mit dem Kunden bestätigt .
(Bild 2 aus PV Magazin)
Offizielle Bekanntgabe von der Deutschen Feuerwehr:
Weder die Feuerwehr noch der Kunde haben eindeutig bestätigt, dass der Einsturz des Gebäudes durch eine Batterieexplosion verursacht wurde .
(Bild 3 aus der Vogelsberger-Zeitung)
Eine Analyse der Fotografien vom Tatort lässt darauf schließen, dass die Batteriestruktur unbeschädigt ist. Ob es zu einem Elektrolytaustritt kam, ist momentan noch unklar. Technisch betrachtet würde weder ein Elektrolyt- noch ein Gasaustritt alleine andere Substanzen entzünden. Erst bei einem internen Kurzschluss innerhalb einer Batteriezelle, der Funken verursachen und zu einem thermischen Durchgehen führen könnte, käme es zu einer Entzündung oder Explosion. Der durch den Einsturz des Gebäudes veränderte Luftdruck sowie die Einwirkung schwerer Objekte könnten dazu geführt haben, dass die Batterien ihre Überdruckventile öffneten – dies könnte den vom Kunden beschriebenen „Lithiumgeruch“ erklären.
Wir möchten uns aufrichtig bei allen Fachleuten für ihre Aufmerksamkeit und ihr Verständnis für diesen Vorfall bedanken und sehen der offiziellen Untersuchung entgegen. Unser Team steht in Verbindung mit dem PV Magazine, um auch dort die Fakten zu klären.
Nochmals vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen




