ich betreibe seit einem Jahr eine Fassadensolaranlage (45° angestellt) mit 3 Panels a 400Wp und einem Solax Wechselrichter derzeit auf 600W begrenzt. Da wir noch einen Ferrariszähler haben, läuft die Lösung recht rentabel. Habe 2023 knapp 1000 kWh produziert und verbaucht.
Da der wahrscheinlich irgendwann vom Netzbetrieber gegen einen Zweirichtungszähler getauscht werden wird, denke ich über eine weitere Ausbaustufe nach. Habe kürzlich einen Shelly Pro3EM zur Strommessung installiert. Jetzt weiß ich schon mal genauer, wann wieviel Strom gebraucht wird.
Als nächsten Step denke ich über einen Zendure Solar Hub 2000 mit AB2000 Akku (2kWh) nach. Ich würde die vorhandenen 3 Panels um noch einmal um 3x400Wp auf der Südostfassade erweitern. Die vorhandenen drei hängen in SW-Ausrichtung. Da der neue Zendure Hub max. 2400W AC Leistung verarbeiten kann, sollte die Panelleistung 6x400W (wird nie erreicht wegen 3xSüdost und 3xSüdwest) passen, oder? Da der Shelly den Zendure Hub regeln kann, sollte möglichst wenig im Netz landen.
Eine Option für Accu voll wäre das weiterleiten des überschüssigen Stromes an einen Heizstab im Warmwasserspeicher. Mein Ziel ist, möglichst viel Strom selber zu produzieren und zu verbrauchen. Vollkommene Autarkie ist natürlich damit nicht möglich.
Hat jemand so ein System, oder ähnlich, in Betrieb und kann Erfahrungen posten? Ist so eine Konfiguration denkbar oder bin ich auf dem Holzweg?
Gruß Andi