Hallo, ich bin neu hier und hab mich auch schon unter „Stell dich vor“ vorgestellt. ?
Da ich Mieter und ein großer Stromverbraucher (10 MWh/Jahr und 700 W Grundlast) bin, war eine Balkonsolar mit 600Wp bisher nicht interessant für mich.
Mit der Ankündigung des Einspeisewächters ready2plugin der Firma indielux hat sich das aber geändert. Mit dem Versprechen der Firma:
- Kein Elektriker
- Kein Zählertausch
- Gefahrlose Stromeinspeisung direkt in die Steckdose bis zu 1800 Watt
Nach Rücksprache mit meinem Vermieter, dürfte ich mir auf unseren Schuppendach (SW) 8 Solarmodule installieren, was bei 415Wp/Panel einer Bruttoleistung von 3320Wp entspricht. Eingerechnet aller Verluste, könnten da so etwa 2-3MWh im Jahr erzeugt werden, was bei den derzeitigen Strompreisen so 1000 – 1500 €/Jahr einsparen würde.
Hier nun meine Idee:
Ich ergänze das Ganze noch mit einem DIY-Akku von mindestens 7,5 kW. Der ready2plugin wird als 0-Einspeisung mit einer maximalen Last von 1,2 kW begrenzt, der Akku wird mit allem geladen was über 1,2 kW ist und was darunter nicht selbst verbraucht wird.
Da ich sehr wahrscheinlich höchstens noch 10 Jahre hier wohnen werde, lege ich die der Anschaffung und dem Bau der Anlage natürlich mehr Wert auf schnelle Amortisierung als auf Haltbarkeit über 10 Jahre.
Was haltet ihr von dieser Idee?
Der ready2plugin ist schon bestellt (Crowdfunding) und der benötigte „Shelly 3EM“ ist schon installiert und in meine Smart Home Steuerung eingebunden.
Die Beschaffung und der Aufbau der Panels sollten auch kein Problem darstellen, daran arbeite ich gerade.
Hier noch die Daten (STC) der geplanten Panels:
- LONGi LR5-54HIH-415M
- Pmax – 415Wp
- Voc – 37,5V
- Isc – 13,94A
- Vmpp – 31,49V
- Impp – 13,18A
Leider kann ich aber auf der Kompatibilitätsliste von indielux kein geeignetes/bezahlbares Gerät für meine Lösung finden. Außerdem habe ich Bedenken, dass sich der Wechselrichter nicht wie geplant einstellen lässt: max. 1200W-Last bei Akku und Solarbetrieb, den Rest in den Akku speichern.
Hat da jemand einen Vorschlag für einen passenden Wechselrichter?
Die zweite Möglichkeit ist das klassischen DC/DC Design, AC/AC möchte ich wegen der zusätzlichen Verluste eigentlich vermeiden.
Mein Aufbau würde dann wie in der Anlage dargestellt aussehen. (Leider lassen sich heute keine Anlagen mehr hochladen
ich werde das so bald wie möglich nachholen.)
Ist der abgebildete DC/DC-Konverter hier wirklich notwendig oder könnte ich den Wechselrichter auch direkt mit dem Akku verbinden? Wenn der DC/DC-Konverter benötigt wird, welcher würde da funktionieren?
Einen geeigneten MPPT-Laderegler habe ich auch nur bei Victron (SmartSolar MPPT 250/70) gefunden, kennt da jemand noch etwas preiswerteres?
Auch konnte ich bis jetzt noch keinen geeigneten 2kW Wechselrichter finden, welcher bei 48V die volle Leistung bringt und bezahlbar ist. Ein Datenschnittstelle vorzugsweise Modbus sollte er ebenfalls haben. Hat da jemand einen Vorschlag?
Das Problem der unterschiedlichen Protokolle könnte man, die Offenlegung des Modbus-Protokolls vom ready2plugin vorausgesetzt, mit einem Raspberry PI und einem geeignetem Schild lösen, hat da jemand Erfahrungen damit? Ich hatte da mal so etwas ähnliches in einem Video von „MeineEnergiewende“ bei YouTube gesehen.