Hi,
im rechtlichen Teil des Forum gehts wohl um große Anlagen deshalb die Frage hier. Ich bin dabei mich bei der Netzagentur anzumelden und bin dabei in den FAQ über folgende Einschränkung gestolpert:
"Anlagen, für die keine Zulassung nach Bundesrecht notwendig ist, haben keine Registrierungspflicht nach der MaStRV und damit auch keine Registrierungsfrist."
Trifft das jetzt auf die BKW zu?
mfg, stocki
Ich vermute, dass sich die Aussage auf echte Inselanlagen bezieht.
Hi,Sobald du an das Hausnetz die Anlage anschließt und diese mit dem Stadtnetz verbunden ist, musst du diese anmelden.
im rechtlichen Teil des Forum gehts wohl um große Anlagen deshalb die Frage hier. Ich bin dabei mich bei der Netzagentur anzumelden und bin dabei in den FAQ über folgende Einschränkung gestolpert:
"Anlagen, für die keine Zulassung nach Bundesrecht notwendig ist, haben keine Registrierungspflicht nach der MaStRV und damit auch keine Registrierungsfrist."
Trifft das jetzt auf die BKW zu?
mfg, stocki
Ich bin da bei "solarfreund", dass diese Aussage vermutlich sich auf Inselanlagen bezieht.
Hi,
in dem vorgenannten Hinweis geht es um
"Anlagen, für die keine Zulassung nach Bundesrecht notwendig ist"
diese haben "keine Registrierungspflicht nach der MaStRV und damit auch keine Registrierungsfrist."
Da steht eben gerade nicht wo und wie die angeschlossen sind, das interessiert 'n Fuchs.
Die Frage wäre ob die BKW obige Zulassung brauchen/haben oder nicht, daß ist die Prämisse der Registrierungspflicht, nach meiner Lesart und Verständnis, vom Anschluß steht da nix.
mfg, stocki
Nagel mich nicht fest, aber sobald Du ins Netz einspeist, wirst Du um eine Anmeldung der zugelassenen Geräte nicht herumkommen.
Die Gretchenfrage ist nur, ob ein reiner DIY-Verbraucher (ich sage hier ganz bewußt "Verbraucher"), also eine Hybridanlage, beim VNB anmeldepflichtig ist. Erschwert wird diese Frage dadurch, daß sich jeder seine Jubelelektronik ganz ohne Zulassungsgedöns selberbauen darf. Wie gesagt: Das betrifft nur reine Verbraucher.
Daniel
Hallo,
Bis dato ist nix bekannt, das jemand, der vergessen hat, sein Balkonkraftwerk zu registrieren, vor Gericht gezerrt wurde. Oder zu irgend einer Strafe verurteilt wurde.
Die 600 W Balkonkraftwerke werden auch die Stromversorger nicht beeinflussen. Man kann davon ausgehen, dass mindestens die hälfte der 600 W direkt im Haus verbraucht werden. Und nur an den Tagen, wo überhaupt mehr als 300 W erzeugt werden, wird was zurück in das Versorgernetz gespeist. Ich jedenfalls lasse mein bkw erst Mal Probe laufen. Vielleicht muss ich das ja zurück schicken weil was defekt ist. Ich melde das erst, wenn auch sicher ist, dass das dauerhaft bei mir läuft.
Ich hab Mal wo im Internet gelesen, dass nur 20 Prozent der bkw angemeldet sind. Wird jetzt wohl mehr sein. Mehr als 50 Prozent sind aber bestimmt nicht gemeldet.
Stiller Protest würde ich sagen. Man denke an die legalen Maskendeals. Das ist doch Pille palle, wenn einer vergisst sein bkw zu registrieren.
Meine ist auch nicht angemeldet und ich habe es auch nicht vor !!!
Meine Frage zu diesem Thema ist: Lohnt sich ein Förderantrag (hier 100€) bzw. was kostet Folgendes (Zitat):
§ 3 Zuwendungsvoraussetzungen
(1) Dach- oder Fassadenanlage: Mit dem Förderantrag sind spätestens sechs
Monate nach der Inbetriebnahme einzureichen:
- die Rechnung(en),
- das Inbetriebnahmeprotokoll,
- Fotos von der installierten Anlage,
- die Anmeldebestätigung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur,
- die Bestätigung der Registrierung der Anlage beim zuständigen Netzbetreiber.
Die Förderhöhe richtet sich nach der installierten Leistung (siehe § 4: Balkon- bzw. Steckeranlagen pauschal 100 Euro pro Anlage).
Ich habe eigentlich keine Lust auf dieses Gedöns, nur um 6 o.7 Cent/kWh zu bekommen u. wenn die verlangten Dokumente nahe bei o. sogar mehr als die 100€ kosten würden. Besser in Akkus investieren? (in welchen Typ?)
Nächste Frage: Könnte es sich lohnen, auf Marktreife v. Natrium-Akkus warten (als fast 70jähriger)?
[quote data-userid="924" data-postid="83035"]Besser in Akkus investieren? (in welchen Typ?)
Nächste Frage: Könnte es sich lohnen, auf Marktreife v. Natrium-Akkus warten (als fast 70jähriger)?[/quote]Der Kostenfaktor bei den Akkus sind die Ladezyklen. AGM hat halt im Vergleich zu LiFePO4- oder LFP-Akkus überdeutlich weniger Ladezyklen, das heißt, eine deutlich reduzierte Lebensdauer.
Ein anderer Faktor ist noch die Frage nach Akkus bis 48 V und alles, was darüber ist. Die Akkus darüber arbeiten mit 230 V AC und transformieren die Spannung und Wellenform immer hin und her, was natürlich mit Wirkungsgradverlusten bezahlt werden muß. Dafür kannst Du sie halt überall einsetzen. (Stichwort Bluetti oder EcoFlow) Im Kleinspannungsbereich dagegen mußt Du selber für die passende Spannung und oftmals für ein BMS sorgen, dafür ist der Wirkungsgrad höher. Tja, wie man's macht...
Daniel
Die Marktreife kann ich nicht sehen. Warten ist eher schlecht. Es wird nur alles teurer.