Nabend,
ich bin in der Planung meine"normale" Balkonanlage 2 Panele + Hoymiles 700 mit einem Akku gesteuert über Vicrton 100/20 aufzurüsten.
Steuerungstechnisch ist mir das soweit klar, hoffe ich.
Panel an Victron
--> Victron läd Akku
--> sobald Akku über Minimalspannung im Victron programmiert schaltet man über Lastausgang ein Relai wechles den Akku mit einem Wechselrichter verbindet.
--> nun bekommt der Wechselrichter sowohl vom Akku als auch vom Laderegler saft
--> so lange bis Akku unter mindestspannung singt und der Lastausgang trennt.
Dieses Prinzip ist ja in allen Anleitungen zu finden.
Was ist aber nun wenn es kalt ist und er Akku eigentlich arbeiten sollte und oder das BMS in darum deaktiviert?
Habe ich da irgendwo einen Denkfehler?
Danke für Input
Peff
Naja, im allgemeinen steht da ja immer, dass grundsätzlich eine Batterie anzuschließen sei... Zudem geht einem ja an einem sonnigen Wintertag einiges flöten.
@peff Wenn du durch ein Relai oder ähnliches Batterie von Wechselrichter trennst, dann ist sozusagen der Wechselrichter aus und die Laderegler laufen noch, wenn es die SmartSolar von Victron sind, dann ist der Laderegler via. Bluetooth erreichbar.
Kannst du auch auf den Wechselrichter zugreifen, dann wäre dieser nicht erreichbar.
Schaltet aber das BMS ab und die Module liefern keine Energie, dann ist kein einziges Gerät mehr erreichbar. Alles ist sozusagen tot was mit die Energie von Modulen und Speicher versorgt wird. Das war's, das ist der einzige Unterschied. PS: Ich bin froh die Lösung mit Relai etc. verworfen zu haben. Kein unnötiges Gerät mehr zwischen Speicher und Wechselrichter. Einfach Wechselrichter an den Speicher direkt angeschlossen. Höchstens Sicherungen dazwischen.
Ich habe einen Hoymiles und der lässt sich via. DTU steuern. Bei vielen Hoymiles geht aber auch die billige Version mit Ahoy-DTU oder OpenDTU. Kosten der DTU-Einheit etwa 20€ plus ein kleines bisschen Arbeit.
Dazu habe ich einen Raspberry mit dem ich die Daten sammle und verarbeite.
Über die AhoyDTU nehme ich die Spannung am Eingang welche der Spannung des Speichers entspricht und wenn die Spannung unter einen gewissen Wert fällt, dann wird der Befehl "Turn off" via. DTU an den Hoymiles geschickt. Dabei schaltet er nicht richtig ab sondern setzt einfach die AC-Leistung auf Null und ich behaupte mal das ist eine Art Standby.
Der Vorteil hier ist: Ich spare mir Relais, BatteryProtect etc... und der Wechselrichter ist immer erreichbar.
Bis jetzt hat mich das System in etwa 1 Monat nicht im Stich gelassen und sollte es doch mal passieren dann reagiert zur Not immer noch das BMS.
Wie kann dein BMS reagieren ohne Relais (Schütz). Oder hast du einen Trennschalter oder MOSFET verbaut? Irgendeine Sicherheitsschaltung sollte das BMS unbedingt haben. Nur auf das Abschalten des WR zu vertrauen ist fahrlässig.
@andy22 achso sorry, ich habe keinen selbstgebauten Speicher sondern so ein fertiges Pack gekauft. Wenn ich mir die Preise so anschaue war es mir der Aufwand nicht Wert wegen ein paar Euros.
Ich habe 4 Akkus von Powerqueen mit jeweils 12,8V und 100Ah und zusammen haben die mich ca. 1530€ gekostet.
Zumindest waren die Preise Ende letzten Jahres so, dass ich mit so einem selbstgebauten Speicher nur minimal billiger weggekommen wäre plus die ganze Arbeit. Da habe ich mich dann dafür entschieden und da ist ja dann schon ein BMS verbaut das zuverlässig funktioniert.
Moin,
AhoyDTU und das Ganze drumrum habe ich hier schon. Ziehe auch schon Daten über IR/Arduino von meinem Stromzähler, das ist nicht das Thema.
Mir geht es darum, dass meine Akkus im Aussenbereich sein werden, sprich Gartenhaus.
Heisst hier wird es um diese Jahreszeit auch locker unter Null Grad.
Vielleicht habe ich meine Frage nicht genau genug Formuliert^^
Mich interessiert nun wie lange Ihr Eure Akkus aktiv lasst, bzw. ab wann Eure BMS den Akku still legen.
Ich hätte jetzt so ab unter 5°C gedacht?
Weil Kälte geht ja nun, so denke ich, deutlich auf die Lebensdauer des Akkus.
Ja, umso niedriger die Temperatur, umso mehr geht es auf die Lebensdauer. Bei LFP-Zellen wird typischerweise eine Ladung bis 0 Grad laut Hersteller erlaubt und eine Entladung bis -20 Grad C. Lagerung kurzzeitig bei -20 und langfristig bei mind. 0 Grad C.
Die Ausnutzung dieser Grenzen ist aber nicht förderlich und wird den Akku in Mitleidenschaft ziehen. Daher ist dein Ansatz mit den 5 Grad fürs Laden nicht verkehrt. Entladen lasse ich bis 0 Grad zu. Mein Akku steht ebenfalls im Außenbereich. Durch eine 20 Watt Heizung und Isolierung schaffe ich es aber eigentlich den Akku immer bei ca. 7 Grad zu halten. Auch wenn draußen mal -4 sind.
gut zu hören, dass ich nicht der Einzige bin der sich da Gedanken macht, gemacht hat.
Ich bin dabei das ganz auf NMC Zellen aufzubauen, aber die sind ja ziemlich ähnlich.
Könntest Du mir ein paar Eckdaten von Dir nennen, dann brauche ich das Rad nicht umbedingt neu erfinden.
Also, was nutzt Du als Gehäuse, welche Heizung nutzt Du, wie isoliert. Rechnet sich der Aufwand mit der Heizung?
Such mal nach meinem Namen in der Suche. Da findest du 2-3 Threads in denen ich es bereits dargestellt habe. Aber nochmal kurz zusammengefasst:
IR Heizung mit ca. 20 Watt (24V) unterhalb der Zellen mit einem isolierten Alublech
Als Gehäuse eine Aluminiumbox für Kissen vom Bauhaus. Diese habe ich mit Silikon nochmal zusätzlich abgedichtet und mit Steinwolle + Trockenbau isoliert
Meiner Meinung nach ist der Aufwand bei LFP-Zellen im Außenbereich notwendig