Hallo zusammen,
entschuldigt schon mal, diese Post wird sehr lang. Vielen Dank vorab fürs lesen.
Ich beschäftige mich gerade mit einem Balkonkraftwerk mit Speicher und würde gern eure Einschätzung hören, bevor ich etwas kaufe. Gerade beim Thema Balkonspeicher, Selbstmontage und Anschluss über Schuko finde ich viele widersprüchliche Aussagen.
Eine grobe Skizze meines Balkons würde ich dem Beitrag anhängen.
Was vorhanden ist und was ich gerne hätte
Ich wohne zur Miete und habe einen relativ kleinen Balkon. Die Form ist etwas ungünstig:
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Hauswand beziehungsweise Balkonbreite: ungefähr 320 cm
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Balkontiefe rechts: ungefähr 170 cm
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gerader, sonnenzugewandter Geländerabschnitt: ungefähr 172 cm
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die linke Hälfte des Balkons beziehungsweise des Geländers ist abgerundet
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das Balkongeländer ist knapp 1 m hoch
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die rechte Balkonseite eignet sich nicht für ein Modul, weil dort praktisch die Modulrückseite zur Sonne zeigen würde
Mir geht es nicht darum, Strom gegen Vergütung ins Netz einzuspeisen. Ich möchte den tagsüber erzeugten Strom möglichst selbst nutzen und einen Teil davon für den Abend speichern.
Meine ursprünglichen Anforderungen waren:
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steckerfertiges System
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Anschluss über Schuko
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maximal 800 W AC-Leistung
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möglichst vollständige Selbstmontage
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kein Eingriff in den Sicherungskasten
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LFP-Speicher mit mindestens etwa 1,6 kWh
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App-Steuerung
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idealerweise verbrauchsabhängige Einspeisung
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Hardware eines etablierten Herstellers
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Speicher später erweiterbar
Standard-Sets passen anscheind nicht
Zunächst hatte ich Komplettsets mit der Anker Solarbank 3 und zwei normalen Glasmodulen betrachtet.
Die üblichen Module hatten etwa folgende Größen:
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450-W-Modul: ungefähr 176 × 113 cm
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500-W-Modul: ungefähr 196 × 113 cm
Quer passen diese Module nicht auf den geraden Abschnitt von etwa 172 cm.
Hochkant würde zwar jeweils ein Modul von der Breite her passen, aber das Geländer ist nur knapp 1 m hoch. Ein 1,76 m hohes Modul würde deshalb deutlich über das Geländer hinausgehen.
Selbst bei einer Aufteilung des Überstands nach oben und unten würden vermutlich ungefähr 20 bis 30 cm unterhalb meines Balkons in den Bereich des Nachbarn ragen. Das möchte ich weder dem Nachbarn zumuten noch selbst so haben.
Zwei große Module nebeneinander passen ebenfalls nicht auf den geraden Bereich. Die rechte Balkonseite fällt wegen der falschen Ausrichtung aus.
Normale 450- oder 500-W-Glasmodule sind deshalb aus meiner Sicht keine sinnvolle Lösung.
Was ich mir überlegt habe
Momentan erscheint mir folgende Kombination am plausibelsten:
Speicher und Wechselrichter
Zendure SolarFlow 800 Pro 2
Nach meinem bisherigen Verständnis enthält das Gerät bereits:
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einen integrierten 1,92-kWh-LFP-Akku
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einen integrierten netzgekoppelten Wechselrichter
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maximal 800 W AC-Ausgang
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vier getrennte MPPT-Eingänge
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App-Steuerung und Zeitpläne
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Erweiterungsmöglichkeit durch zusätzliche Akkus
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Schuko-Anschluss für die Einspeisung in das Wohnungsnetz
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zusätzlichen Off-Grid-Ausgang für direkt angeschlossene Verbraucher
Einen zusätzlichen Akku würde ich zunächst ausdrücklich nicht kaufen. Bei der begrenzten Modulfläche muss der vorhandene 1,92-kWh-Speicher schließlich erst einmal regelmäßig voll werden.
Mein Ziel wäre:
Tagsüber: Solarmodule –> SolarFlow 800 Pro 2 –> interner 1,92-kWh-Akku
Abends: interner Akku –> integrierter Wechselrichter –> Schuko-Steckdose –> Verbraucher in der Wohnung
Solarmodule
Als mögliche Lösung hatte ich vier flexible Zendure-Module mit jeweils ungefähr 230 W gefunden.
Ungefähr folgende Daten:
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230 Wp pro Modul
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zusammen 920 Wp
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Maße pro Modul etwa 115,4 × 99,5 cm
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Gewicht ungefähr 4,3 kg pro Modul
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vier Module zusammen rund 17 kg
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vier Module könnten jeweils an einen eigenen MPPT-Eingang angeschlossen werden
Ich würde die Module so drehen, dass:
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ungefähr 99,5 cm entlang des Geländers liegen
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die Modulhöhe ungefähr 115 cm beträgt
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unten nichts in den Bereich des Nachbarn ragt
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oben nur ungefähr 15 cm über das knapp 1 m hohe Geländer hinausragen
Vier Module benötigen ohne Zwischenräume rechnerisch ungefähr:
4 × 99,5 cm = 398 cm Geländerlänge
Mit Abständen und Randreserve wären vermutlich mindestens etwa 405 bis 410 cm nutzbare Geländerlänge erforderlich.
Aufgrund der Rundung könnte die gesamte sonnenzugewandte Geländerlänge eventuell ausreichen. Das muss ich aber noch mit einem flexiblen Maßband direkt am Geländer messen. Die bisherige Skizze reicht dafür natürlich nicht als genaue Grundlage.
Die Module müssten entlang der Rundung entweder leicht gebogen oder abschnittsweise unterschiedlich ausgerichtet montiert werden. Die vier getrennten MPPT-Eingänge wären dabei vermutlich hilfreich, weil die Module nicht exakt denselben Winkel zur Sonne hätten.
Der Preis, den ich für ein entsprechendes Zendure-Paket gesehen habe, lag ungefähr bei 1.450 Euro, noch ohne eine eventuell notwendige individuelle Halterung.
Zendure vs. Anker
Die Anker Solarbank 3 E2700 Pro gefällt mir grundsätzlich ebenfalls sehr gut:
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2,688 kWh integrierter LFP-Speicher
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vier MPPT
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maximal 800 W AC
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etablierter Hersteller
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gute Erweiterbarkeit
Bei den üblichen Anker-Komplettsets sind die starren Module für meinen Balkon aber zu groß.
Anker bietet ebenfalls flexible Module an. Die Anker-Variante benötigt nach meinen bisherigen Berechnungen etwas mehr Geländerlänge als die Zendure-Variante.
Außerdem erfolgt die verbrauchsabhängige Regelung bei Anker normalerweise über einen dreiphasigen Smart Meter im Sicherungskasten. Diesen würde ich nicht selbst einbauen.
Zendure bietet dagegen einen optischen D0-Leser an, der auf die optische Schnittstelle eines kompatiblen digitalen Stromzählers gesetzt wird. So müsste nichts im Sicherungskasten installiert werden.
Allerdings muss ich noch prüfen, ob:
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mein konkretes Stromzählermodell unterstützt wird
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der Zendure-D0-Leser tatsächlich vollständig mit dem SolarFlow 800 Pro 2 funktioniert
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die Regelung schnell und zuverlässig genug ist
Fragen zum integrierten Akku
Habe ich das System grundsätzlich richtig verstanden?
Der SolarFlow 800 Pro 2 besitzt bereits einen integrierten 1,92-kWh-Akku. Tagsüber wird der Akku über die Solarmodule geladen. Abends kann das Gerät den gespeicherten Strom über den integrierten Wechselrichter und den Schuko-Anschluss wieder in das Wohnungsnetz abgeben.
Meine Fragen dazu:
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Ist der interne 1,92-kWh-Speicher für ungefähr 920 Wp Modulleistung sinnvoll dimensioniert?
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Ist es realistisch, diesen Speicher im Sommer regelmäßig ausreichend zu laden, obwohl die vier Module an der Rundung etwas unterschiedlich ausgerichtet wären?
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Wäre ein größerer Speicher bei meiner begrenzten Modulfläche eher unnötig?
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Kann man bei Zendure zuverlässig festlegen, wann und mit welcher Leistung der Akku am Abend entladen wird?
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Wie viel der nominellen 1,92 kWh kann man im Alltag ungefähr tatsächlich nutzen, wenn Umwandlungsverluste und eine Akkureserve berücksichtigt werden?
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Kann das System sinnvoll verhindern, dass der Speicher tagsüber entladen wird, obwohl noch Solarertrag zu erwarten ist?
Verbrauchssteuerung
Ideal wäre eine Regelung nach dem tatsächlichen Wohnungsverbrauch.
Der optische D0-Leser soll den Stromzähler auslesen und dem Speicher mitteilen, wie viel Leistung gerade benötigt wird.
Dazu hätte ich folgende Fragen:
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Funktioniert der Zendure-D0-Leser in der Praxis zuverlässig?
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Wie schnell reagiert das System auf Laständerungen?
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Ist eine echte Nulleinspeisung damit realistisch oder bleibt immer eine gewisse Verzögerung beziehungsweise geringe Einspeisung übrig?
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Gibt es bekannte Probleme mit WLAN, Cloud-Abhängigkeit oder Serverausfällen?
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Funktionieren grundlegende Zeitpläne und Leistungsgrenzen auch dann, wenn Internet oder Herstellercloud nicht erreichbar sind?
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Ist der D0-Leser tatsächlich mit dem SolarFlow 800 Pro 2 kompatibel oder gibt es dort unterschiedliche Generationen und Einschränkungen?
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Falls mein Stromzähler nicht kompatibel ist: Ist die reine Zeitsteuerung im Alltag ausreichend oder verliert man dadurch zu viel Solarstrom beziehungsweise verschenkt zu viel Strom ans Netz?
Anschluss und Elektriker (?)
Hier finde ich die meisten widersprüchlichen Informationen.
Viele Händler und Hersteller schreiben sinngemäß:
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maximal 800 W AC
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steckerfertiges Komplettsystem
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Anschluss über Schuko
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kein Elektriker notwendig
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Selbstmontage durch den Endkunden möglich
Andere Quellen weisen darauf hin, dass die aktuelle Steckersolar-Produktnorm Anlagen mit Speicher noch nicht vollständig erfasst und dass die DC-Verbindung zwischen Modulen und Speicher nach bestimmten VDE-Regeln formal durch einen Elektrofachbetrieb erfolgen soll.
Für mich wirkt das widersprüchlich, weil das System gerade als Plug-and-play-Gerät verkauft wird:
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Module mit fertigen MC4-Steckern anschließen
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Schuko-Stecker in eine vorhandene Steckdose stecken
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App einrichten
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maximal 800 W AC
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integrierter Netz- und Anlagenschutz
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keine offenen Kabel
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keine Veränderung der Wohnungsinstallation
Ich möchte ausdrücklich:
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nichts an der Unterverteilung verändern
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keine Leitungen neu verlegen
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keinen fest installierten Smart Meter einbauen
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keine Leistungsbegrenzung umgehen
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keine Mehrfachsteckdose oder Kabeltrommel verwenden
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ausschließlich die vorgesehenen Originalkabel und Steckverbindungen benutzen
Mir ist außerdem klar, dass ein geeigneter Wechselrichter bei Netzausfall automatisch abschalten muss. Bei Arbeiten an der Elektroinstallation würde ich das Gerät selbstverständlich zusätzlich sichtbar aus der Steckdose ziehen.
Meine Fragen dazu:
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Wie handhabt ihr solche steckerfertigen Balkonspeicher in der Praxis?
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Habt ihr für Zendure, Anker, EcoFlow oder vergleichbare All-in-one-Geräte tatsächlich einen Elektriker beauftragt?
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Falls ja: Was hat der Elektriker konkret gemacht oder geprüft?
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Falls nein: Wie habt ihr Anlage und Speicher angemeldet?
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Musste jemand gegenüber dem Netzbetreiber eine Fachunternehmererklärung oder eine Elektrikerrechnung vorlegen?
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Ist der Anschluss eines steckerfertigen 800-W-Speichers über Schuko nach eurer Einschätzung rechtlich beziehungsweise normativ tatsächlich problematisch oder handelt es sich eher um eine noch nicht sauber an neue Produkte angepasste Normenlage?
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Gibt es einen Unterschied zwischen:
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einem separat installierten Hausakku,
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einem DC-gekoppelten Balkonspeicher,
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und einem All-in-one-Gerät mit integriertem Akku und Wechselrichter?
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Welche Unterlagen sollte ein Hersteller für ein solches System bereitstellen?
Ich denke dabei insbesondere an:
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EU-Konformitätserklärung
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Einheitenzertifikat
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Nachweis zum Netz- und Anlagenschutz
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Datenblatt mit dauerhaft begrenzter AC-Leistung von 800 VA
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Anleitung für den deutschen Netzbetrieb
Anmeldung (?)
Nach meinem derzeitigen Verständnis müssten sowohl die PV-Anlage als auch der integrierte Speicher im Marktstammdatenregister registriert werden.
Unklar ist mir noch:
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ob zusätzlich eine separate Meldung beim Netzbetreiber erforderlich ist
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welches vereinfachte Formular bei einem kombinierten PV-/Speichergerät bis 800 VA verwendet wird
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ob dies vollständig durch den Betreiber erledigt werden kann
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ob bei der Registrierung zwischen normalem Balkonkraftwerk und integriertem Balkonspeicher unterschieden wird
Auch dazu wären praktische Erfahrungen sehr hilfreich.
Montage
Die elektrische Seite ist nur ein Teil des Problems. Die Module müssen natürlich auch mechanisch sicher befestigt werden.
Bei mir kommen wegen der Balkonform vermutlich nur leichte flexible Module infrage.
Meine Fragen:
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Sind flexible 230-W-Module für eine dauerhafte Geländermontage empfehlenswert?
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Wie sieht es langfristig mit Alterung, Mikrorissen, Delamination und Ertragsverlust aus?
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Können solche Module dauerhaft einer leichten Rundung des Geländers folgen oder sollten sie nur auf geraden Teilstücken befestigt werden?
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Wie groß darf der Biegeradius beziehungsweise die Biegung sein?
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Ist eine Befestigung mit den vom Hersteller angebotenen Bändern ausreichend oder sollte zusätzlich ein Aluminiumrahmen beziehungsweise eine mechanische Absturzsicherung verwendet werden?
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Wie löst man bei einem abgerundeten Balkon die Windlast sinnvoll?
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Müssen zwischen den vier Modulen deutliche Abstände bleiben, damit sie sich bei Wind nicht gegenseitig berühren?
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Ist ein Überstand von ungefähr 15 cm oberhalb eines 1 m hohen Geländers erfahrungsgemäß problematisch?
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Würdet ihr die Module eher bündig an der Unterkante des Geländers montieren oder einen kleinen Abstand nach unten lassen?
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Muss bei flexiblen Modulen für ausreichende Hinterlüftung gesorgt werden?
Der Balkon befindet sich über einem weiteren Balkon. Deshalb ist mir eine sichere Absturzsicherung besonders wichtig. Es darf nichts in den Bereich des Nachbarn unter mir hineinragen.
Wirtschaflichkeit (?)
Mir ist klar, dass der Speicher die Amortisationszeit verlängert.
Der Grund für den Speicher ist nicht primär die maximale wirtschaftliche Rendite, sondern dass ich den Solarstrom überwiegend abends nutzen möchte. Tagsüber bin ich nicht immer zu Hause und meine Grundlast ist vermutlich deutlich geringer als der mögliche Solarertrag.
Trotzdem möchte ich kein technisch interessantes, aber wirtschaftlich völlig unsinniges System kaufen.
Dazu meine Fragen:
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Ist ein Paket aus 920 Wp flexiblen Modulen und 1,92 kWh Speicher grundsätzlich sinnvoll abgestimmt?
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Ist der erwartbare Mehrertrag durch vier unterschiedlich ausgerichtete Module an einer Rundung ausreichend?
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Wäre ein kleineres System ohne Speicher bei meinem Balkon insgesamt vernünftiger?
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Wäre eine Powerstation im Inselbetrieb sinnvoller, obwohl dann nur direkt angeschlossene Verbraucher versorgt werden könnten?
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Gibt es andere bekannte Systeme, die für einen knapp 1 m hohen, abgerundeten Balkon besser geeignet wären?
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Gibt es kleinere starre Markenmodule, die wirtschaftlich und qualitativ besser wären als flexible Module?
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Würdet ihr bei den räumlichen Einschränkungen möglicherweise ganz von einem Balkonkraftwerk abraten?
11. Mein aktueller Stand
Momentan tendiere ich zu:
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1 × Zendure SolarFlow 800 Pro 2
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integrierter 1,92-kWh-LFP-Akku
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4 × flexible Zendure-Module mit etwa 230 W
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insgesamt ungefähr 920 Wp
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jedes Modul an einem eigenen MPPT
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Schuko-Anschluss mit maximal 800 W AC
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optional Zendure-D0-Leser, sofern mein Stromzähler kompatibel ist
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keine zusätzliche Batterie
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keine Arbeiten am Sicherungskasten
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individuelle und absturzsichere Befestigung am Geländer
Kaufen würde ich das aber erst, wenn folgende Punkte geklärt sind:
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Die tatsächlich nutzbare Geländerlänge beträgt mindestens ungefähr 4,05 bis 4,10 m.
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Die flexiblen Module dürfen in der benötigten Form montiert werden.
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Die Halterung ist für Windlast und dauerhafte Außenmontage geeignet.
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Der D0-Leser ist mit meinem Stromzähler und dem SolarFlow 800 Pro 2 kompatibel.
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Die Anmeldung des integrierten Speichers ist geklärt.
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Ich habe eine realistische Einschätzung zur Elektrikerfrage.
Mich würde besonders interessieren, wie ihr die geplante Konfiguration technisch bewertet und was ihr an meiner Stelle machen würdet.
Bitte korrigiert mich ausdrücklich, falls ich technische, rechtliche oder geometrische Zusammenhänge falsch verstanden habe. Mir ist eine ehrliche Antwort lieber als ein System, das auf dem Papier gut aussieht, bei meinem Balkon aber keinen Sinn ergibt.