Meine Tipps:
(1) Plane den Akku mit 48Volt (nominal) LiFePo4, achte auf Zyklenzahl
Beispiele:
(2) Trage die Daten Deiner Module und Deines Akkus in diesen Calculator ein,
um die Daten für einen passenden Laderegler (zB SmartSolar mit hohem Wirkungsgrad) zu finden:
(3) Preisunterschiede - Schau, wo Du den Laderegler günstig bekommst
(4) Plane den Akku idR. auf 80% Nutzung (wegen Zyklenzahl/Lebenserwartung)
Begrenze dazu die Ladung bei 55,3 Volt und die Entladung bei 51,2 Volt
(5) Erfasse den Stromverbrauch am Stromzähler (zB bitShake SmartMeterReader WLAN)
(6) Steuere die Einspeisung bedarfsgerecht mit Ahoy oder Opendtu
Was ist Dir mit welcher Priorität (Reihenfolge) wichtig?
Umweltschutz? preisgünstige Anschaffung? Qualitäten? Wirkungsgard? Armortisationzeit? Betriebsrisiken? Betriebssicherheit?
Einhaltung technischer Normen (EU, D)? Rechtsrisiken? Wartungsfreiheit? Show-Effekte? Optimierungen?
Plane zunächst Deine Anlage und stelle Deine Planung mutig hier rein.
Wahrscheinlich bekommst Du manche Kritik, aber auch möglicherweise sehr hilfreiche Tipps.
(7) Und begrenze den Hoymiles am besten per Software dauerhaft auf Obergrenze 600W,
damit Du normengerecht betreiben kannst (sonst machst Du "Solar-Guerilla", mit Rechtsrisiken & techn. Risiken).
Ok "Powmr 100a" klingt ebenfalls gut.
Laderegler Datenblatt sagt: "maximum conversion efficiency of 98%"
Schreib doch bitte mal ganz genau auf mit welchen Stromstärken Du maximal rechnest,
damit man schauen kann, ob das Datenblatt dies hergibt.
Ladestrom von den Solarpanelen = ___Ampere
Ladestrom in den Akku = ___Ampere
Strom aus dem Akku = ___Ampere
Strom aus dem Load-Ausgang = ___Ampere
"8x 300ah Batterien, um auf 24 Volt zu kommen"
Ja, das könnte mit Deinem Hoymiles Wechselrichter funktionieren (muss aber nicht gut sein).
Die "großen" 300Ah-Zellen haben idR zunächst die bessere Haltbarkeit (Zyklenfestigkeit, gut).
Aber bisher kenne ich nur Leute, die von 24V auf 48V umgestiegen sind und nicht umgekehrt.
Beispielhafte Gründe:
(A) Bei den tatsächlichen Spannungen des 24V Akkus wurden von
nicht unwesentlichen Schwankungen der gezogenen Ströme berichtet
und von deutlichen Erwärmungen, also Verlusten.
Ich vermute die Spannungen liegen zu sehr im Bereich der MTTP-Regelungen.
(B) Auch tendenziell liegen die Wirkungsgrade bei höheren Spannungen meist höher.
(C) Je niedriger die Spannung liegt, umso höher müssen die Ströme sein, für die gleiche Leistung.
Wie verteilen sich Deine Verbrauchsdaten über die Zeitachse?
Wieviel willst Du einspeisen?
Zeichne am besten mal ein Schaltbild, wie Du den Akku anschließen willst.
Zu "BKHW mit Einspeisung" kann ich leider wenig sagen.
Elektronik müsste ich einen Elektroniker fragen was dabei herauskommt.
Und zwar möchte ich fürs erste 8x vertex s 400wp panels mit 2x hoymiles hm 1500 betreiben(die Hälfte habe ich schon also 4x vertex s und 1x hoymiles hm1500 und die andere Hälfte kommt wohl nächste woche).
Dann würde ich erstmal 8x 300ah Akkus betreiben was aber auf 16x300ah aufgerüstet werden soll auf 48Volt was ja vom Wirkungsgrad besser ist wenn ich dich richtig verstanden habe.
Die Verbrauchsdaten konnte ich erst einmal gestern in der Nacht kontrollieren. Also der Nachtverbrauch liegt bei rund 600-800Watt.
Den tagesverbrauch kann ich noch nicht genau sagen.
Rund 8000-10000kw/h im Jahr Verbrauch.
Vielleicht hilft es etwas.
Einspeisen so wenig wie möglich um die größte Effizienz zu erhalten.
Man erkennt, dass Du zumindest jeweils zwei Module in Serie schalten musst.
Bei 8 x 400 Watt bekommst Du bis zu 3200 Watt Leistung - an sonnigen Wintertagen ist sogar mehr möglich
(siehe Temperatur-Koeffizient).
Bereits 24 Volt mal 100 Ampere sind nur 2400 Watt.
Wenn der Akku niedrige Spannung hat, steigt der Ladestrom, um die Leistung unterzubringen.
Die Leistung muss der Laderegler in den Akku von der Stromstärke her einspeisen können.
100 Ampere (und sogar deutlich mehr) können entstehen. Die meisten Laderegler schaffen das nicht
und viele vom verbleibenden Rest sind da extrem an der Grenze der Belastbarkeit (China-Konstruktionen sowieso).
Du wirst daher für einen sicheren Betrieb kaum um einen 48V Akku herumkommen IMHO.
Wenn Du Glück hast, geht Dir nur rund 30% der Maximalleistung bei 24V verloren.
Wenn Du Pech hast, geht durch den überlasteten Laderegler etwas kaputt oder fängt "worst case" sogar Feuer.
Also wenn ich 48Volt benutze geht es mit dem 100A Laderegler (48V x 100 = 4800 Watt?)
Da ich das System komplett Eugenfinanziere ohne Kredit muss für die ersten 3-4 Monate 24Volt sein.
Die 48Volt werden dann nach 3-4 Monaten erweitert.
Mein Plan wäre dann für den Anfang (auch nur für den Anfang) 4 Panels mit 1600Watt mit dem Akku mit 24Volt betreiben und die anderen 4 Panels zum Einspeisen bzw. den Eigenverbrauch am Tage zu decken. Wenn ich es einigermaßen verstanden habe, sollte es gehen mit dem 100A Laderegler, oder?
Es sollte nämlich doch alles sicher sein, ohne Angst zu haben das Brandgefahr besteht.
Jetzt kommt es darauf an, wie Deine Paneele aufgestellt werden.
Welcher Winkel zum Himmel?
Ist es möglich, dass alle gleichzeitig im Winter voll in der Sonne stehen?
Gibt es Verschattungen?
Wenn Du einen Teil etwas nach Osten montieren kannst und einen Teil etwas nach Westen,
dann kannst Du das Watt-Maximum reduzieren und trotzdem genau soviel Wattstunden
über den Tag erzeugen.
Ansonsten besser und passender wäre der SmartSolar 150 70,
aber der kostet fast 500 Euro für Privatpersonen (seit 2023 MwSt.-befreit) https://www.comkor-gps.shop/smartsolar-mppt-150/70-tr-solarladeregler-12/24/36/48v-70a?sPartner=idealo
Du kannst auch beim Hersteller des Ladereglers nachfragen,
ob das Gerät sich mit dem Angebot höherer Stromstärken verträgt.
Und bitte pass bei den Solarmodulen in Serienschaltung auf.
Über 60V kann man sich einen lebensgefährlichen Schlag holen.
Auch bei den Stromstärken pass bitte auf.
Es sollte nichts zu warm werden. Prüfe alle Teile (auch Kabel & Stecker) vorab darauf,
dass sie für den Strom ausgelegt sind.
Außerdem:
Wie weit muss der Strom bis in den Akku fließen?
Bitte schließe die zwei Hoymiles-Wechselrichter nicht an der gleichen Phase an.
Es gibt gute Gründe warum in der EU nicht mehr als 800 Watt Einspeisung pro Steckdose/Phase erlaubt sind.
Unter Umständen können ansonsten auch hier die Leitungen zu heiß werden und die Leitungssicherungen im Sicherungskasten ihre Wirkung verlieren.
Mache am besten eine Planung, eine Zeichnung und mehrere Fotos und stelle sie hier ein.
Mit dem 100A Laderegler ist mir auch gestern noch aufgefallen das er nur 24 Volt schafft.
Ost,West ist bei mir nicht möglich.
Das Garagendach ist Richtung Süden ausgerichtet (Steildach).
Da ich so kostengünstig wie möglich alles realisieren möchte stellt sich mir die Frage ob ich dann 2x Powmr 60A separat an 2x 48V Akkus betreibe(eventuell weniger Ah Stunden).
Warscheinlich nicht das sinnvollste aber 500€ für einen Laderegler ist ja schon nicht ohne.
Die zwei hoymiles wollte ich auch an getrennten Phasen anschließen.
Bei den JK BMS geht das meines Wissens nach gut.
Die bewerben beispielsweise 8S bis 24S.
Außerdem haben sie aktive Balancer eingebaut.
(F1) Bei PowMr könntest Du mal nachfragen, wieviel Ampere es bei 24V sind?
(F2) Was passiert wenn die PV-Anlage mehr Leistung "anbietet",
ob problemlos trotzdem "nur" mit 60A geladen wird
oder ob eine technische Überlastung eintritt?
Mit "vevor 5000 Watt" kenne ich mich nicht aus.
Passe bitte etwas auf, dass Du nicht aus Versehen falsche Spezifikationen (ongrid vs. offgrid) bestellst.
Bisher klang Deine Planung eher nach "ongrid".
Ich habe nur ein hm600 bkw. Mache da demnächst auch 2 weitere panel. Weil die 2 neuen panel unterschiedlich verschattet sind, will ich die nicht in Reihe schalten. Ich habe 2x smart mppt 75/15 gekauft. Werde mit jedem panel separat 24V akku laden. Die dann abends auf die Eingänge des hm600 schalten. Die akku könnte ich verbraucher seitig ja auf 48V koppeln. Aber wenn man doch sowieso in der meisten Zeit den hoymiles drosselt, dann reicht auch 24V auf beiden Seiten, um die 300 W Ausgang wechselrichter zu bringen.
Nach langem Überlegen halte ich 2x hm600 für besser als 1x hm1500. Der hm 1500 wird bei volllast gehörig warm. 2x hm600 nicht. Auch die Verteilung der panel , ergo Ströme, lässt sich mit 2 wechselrichter besser handeln. Von der Ausrichtung der panel will ich erst gar nicht reden. Da hat man mit 2x hm600 auch viel mehr Möglichkeiten.
Was hier noch gar nicht besprochen wurde ist, wie soll das alles geregelt werden. Ich habe opendtu und home assistant. Werde jetzt auch die mppt 75/15 für kleines Geld in home assistant integrieren. Damit habe ich maximale Möglichkeiten. Visualisierung und regelung .
Ich sehe das so : lieber mehr Bauteile, jedes bauteil handelt nur ne kleinere Leistung. Da wird net so viel wärme erzeugt wie mit einem Hammer Leistungsteil. Auch kann ich die einzelnen Sachen individueller programmieren, also steuern was wer wann genau machen soll. Klar, das ist vielleicht am ende bischen teurer. Aber mein Eindruck, wenn ich die Preise vergleiche ist, dass das keine grosse Rolle spielt. Und wenn mal was kaputt geht, dann ist nicht gleiche alles ausser Funktion.
Man kann den hm1500 auch mal bei ebay kleinanzeigen anbieten. Sollte sich ein Käufer finden, dann wechselt man auf 2x hm600.
Ja das ist auch eine Möglichkeit. Ich habe aber 2x den hm-1500. Dann bräuchte ich minimum 4x den hm 600. Mit verschattung habe ich keine Probleme. Außer ca 30 Minuten bis die Sonne sich etwas gedreht hat. Gesteuert bzw. Überwacht wird es auch opendtu. Eine Frage habe ich diesbezüglich. Muss ich 2x opendtu haben für 2 wechselrichter?
Oder kann man bei der Opendtu 2 wechselrichter implementieren?
Ich habe jetzt mich ein wenig in offgrid eingelesen. So wie ich das verstehe eignet sich es eventuell sehr gut für mich. Ich möchte am liebsten gar nichts einspeisen und den gesamten Verbrauch über die Anlage betreiben.
Dazu habe ich aber Fragen.
Das ein Akku von nöten ist, ist mir klar.
Aber was passiert bei Überproduktion des Stroms?
Steuert der hybrid Wechselrichter die Stromabgabe für mein Haus?
Kann man den Lastausgang ans Netzanschließen und der Hybrid Wechselrichter steuert alles?
Es wird ja nicht immer das selbe verbraucht.
Sehr verwirrend alles.
Sorry wenn die Fragen etwas doof für manche erscheinen......
Opendtu kann viele wechselrichter handeln, man braucht nur 1x opendtu.
Nulleinspeisung und offgrid sind verschiedene Sachen. Die stromlobby hat bis jetzt sehr erfolgreich die Politiker geschmiert. Man bekommt nur schwer irgend eine Anlage genehmigt. Offgrid bedeutet, dass man überhaupt keine Verbindung zum netzstrom haben darf. Weil im Winter nicht genug Sonne vorhanden ist, scheidet offgrid im Grunde aus. Klar, mit hybrid wechselrichter ging das. Aber da sagen einige, dass da auch eine netzverbindung besteht und dies so nicht zugelassen wird. Da dies von dem jeweiligen Versorger genehmigt werden muss hat man immer sehr sehr schlechte Karten. Die wollen nix genehmigen, was ihnen ihren Umsatz schmälert.
Wenn ich was mache, dann eine Anlage, bei der ich den Strom verkaufe, aber auch für mich nutzen darf. Wenn ich am ende keinen Strom zum verkaufen habe ist auch ok. Aber am anfang, bis das alles abgenommen wurde, kann man ja sagen, dass man den erzeugten Strom sehr günstig dem Versorger verkaufen wird.
Wenns dann abgenommen ist, dann privat akku etc. Erhöhen. So dass nix mehr verkauft wird, man selbst auch net mehr viel kaufen muss.
Okay ich verstehe. Ja dann muss es so wie ich anfangs geplant habe gemacht werden.
Die Frage ist aber wenn ich meinen eigenverbrauch zum Beispiel mit kochen etc. Steuern möchte. Weil ich ja immer verschiedene Verbraucher habe. Kann man das irgendwie steuern das der Verbrauch egal wie hoch erstmal aus dem Akku genommen wird?
Opendtu habe ich mir gebastelt. Funktioniert soweit erstmal. Nur das oled Display will noch nicht so wie ich möchte.