Hi. Ich hab das ganze Prozedere gerade hinter mir. Setz dich zuerst mit deiner Vermietung in Verbindung. Ein BKW begrüßen die ja. Du bekommst dann die Auflagen sicherlich per Email zugeschickt. Bei mir war das so. Ende 2024 bekundete ich bei meinem Vermieter Interesse an einem BKW. Draufhin bekam ich die besagte Email. Statikprüfung, Seilsicherungen, private Haftpflichtversicherung, Abnahmme. Ich nahm das zur Kenntnis und reagierte nicht weiter darauf. Ende Januar installierte ich mein BKW. War ein Komplettpaket mit Akku von Growatt. Ende Mai bekam ich einen Anruf von einer Elektrofirma. Sie erhielten den Auftrag meine Elektrik zu überprüfen. Fand ich etwas witzig, bin ja selbst Elektrofachmann und die Balkonsteckdose war ja schon vorhanden, als ich hier einzog. Sie ist mit einer separaten LS 16A abgesichert. Eine Wielandsteckdose ist ja nicht vorgeschrieben bei steckerfertigen Systemen. War natürlich alles ok bei mir. Am nächsten Tag hatte ich dann Post von der Vermietung im Briefkasten. Sie hätten bei einer Begehung gesehen, daß ich ein Balkonkraftwerk hätte. Den Antrag hätte ich ja schon gestellt (hatte ich natürlich nicht, nur Interesse bekundet) und die Genehmigung könnten sie natürlich noch nachträglich erteilen. Ich sendete ihnen die gewünschten Unterlagen: Materialliste, Hersteller, Halterungen, Anmeldung im Marktstammdatenregister, Schreiben meiner Versicherung, daß die private Haftpflichtversicherungg auch Schäden, die durch BKW's entstehen können, abdeckt. Fotos angefügt, auch von den beiden Seilsicherungen (Hab zwei 450W Module) und per Email an Vermietung geschickt. Bekam dann einen Anruf von denen, daß die Fotos nicht ausreichen und sie sich das vor Ort anssehen müssen. Ich willigte ein. Am Termin schlugen dann zwei Frauen bei mir auf. Eine war die zuständige für meine Wohnung und die andere deutete an, für die Technik entsprechendes Wissen zu haben. Oh, sagte sie, als sie meinen Akku sah (sind eigentlich sogar zwei und auch angemeldet), wie steuern sie den denn, per App? Auch, erwiderte ich. Wie denn noch guckte sie fragend? Ich hab ein Smartmetter verbaut und der steuert den Akku. Kann ich den mal sehen, fragte sie? Ich öffnete daraufhin den Sicherungskasten. Wer hat den denn eingebaut? Den habe ich selber installiert. Das dürfen sie nicht, das ist unsere Anlage, kam von ihr. Machte einen auf unwissend....bin selber vom Fach und bei den Einbaupreisen von ca 180€. Ich verriet ihr, daß ich schon viele Anlagen und auch Smartmeter installiert habe. Oh...das hätte ich wissen sollen. Der Elektriker, der das bei uns gerade macht, will 225-250€ dafür haben. Ja, Wucher meinte ich. Sie meinte noch was von Brandschutz und das ich dann selber dafür aufkommen müßte. Das ist doch nur eine Meßeinrichtung, konnterte ich, aber okay. Sie beließ es dann dabei. Zwei Stunden später bekam ich per Email die ausführliche Genehmigung meines BKW's zugesendet. Das Smartmeter wurde mit keiner Silbe erwähnt. Uips....bissl umfangreiccher geworden, aber so kann es einem ergehen. Bei den Firmen in Berlin kann ich dir leider keinen Tip geben.
Weiß nicht mehr genau wo ich es gelesen habe - war ein Artikel über BKWs und landeseigene Gesellschaften, da hat die HoWoGe am besten abgeschnitten, sowohl was Unterstützung als auch gesamt Zahl der BKWs betrifft.
Was genau “Unterstützung” aussagt und beinhaltet, stand da aber nicht.
Ich zumindest bin gespannt wie das dann wird und wie reibungslos das geht.
Also bei uns gab es im letzten Jahr (2025) eine Aktion der Howoge das WBS Wohnungen bezuschusst wurden und Unterstützung durch eine Fachfirma für die Anbringung bekommen haben. Das haben wohl auch zwei drei Mieter in Anspruch genommen. Leider gab es für reguläre Mieter keine Möglichkeit hier im Zuge mit zu machen. Auch ohne Förderung. Man muss also selber sich auf die Suche machen da eine Selbstanbringung wohl ausgeschlossen wird.