Hallo Community,
habe 32 CATL Zellen mit 280Ah aus China bestellt und wollte jeweils 16 davon Top-Balancen.
Verwendet wurde zuerst ein NANKADF Labornetzteil mit max.5A und anschließend wurde ein zweites 10A-fähiges parallel geschlossen, da dies angeblich ohne Probleme schneller gehen soll .
Funktionierte am Anfang auch super, bis zu einer Spannung von 3,37V (Anfang bei 3,29). Uach nach zwei Tagen änderte sich nichts mehr und der Strom war etwa bei 5A.
Der zweite 16er Pack zeigte exakt das selbe verhalten.
Kann mir jemand weiterhelfen?
weitermachen. Das dauert....
(Ladekurve anschauen)
Wenn man einfach mal annimmt, dass deine Zellen zu 50% gefüllt waren, dann müsste dein 10A Netzteil rund 230 Stunden orgeln, um an die Endspannung zu kommen.
Anders gesagt: Fast 10 Tage. Und wenn es dann mal da ist, muss man es noch eine Zeit da konstant halten (mehrere Tage).
Sowas kann man doch ausrechnen!? Und wenn das Probleme bereitet, würde ich dringend empfehlen nicht mit derart gefährlicher Technik herum zu spielen, die man nur völlig unzureichend versteht...
Danke für die Antworten.
Mir ist schon klar das es länger braucht vlt habe ich das falsch formuliert.
Die Batterien waren schon 10 Tage angeschlossen, und das mit 15A (sollte das mit 5A und 10A Netzteil parallel so funktionieren wie ich es im Internet gelesen habe).
Wollte damit sagen, dass die Spannung von Tag zu Tag, genau nach Spannungskurve nach oben ging und dann auf einmal Zwei Tage lang nichts mehr machte bzw. die zweite Nachkommastelle sogar zurückgin! Dabei sollte es doch ab ca. 3,39V sprunghaft ansteigen oder?
Du läst mit so wenig Power, dass es durchaus sein kann, dass der chemisch Prozess, der in den Akkus diese "Überladung" abbaut, stärker ist, als das, was das Netzteil nachliefert. Ich mein: Teil 10A durch 16 Zellen. Da geht weniger als 1A in jede Zelle.
Ich habe so ein Paket noch nie mit so wenig Strom geladen. Ich baller da immer Vollgas 60A rein. Zum Ende hin steht es dann eigentlich mehr oder weniger Konstant bei 0,5-1,25A (bei 3,65V).
Aber auf dem aktuellen Spannungsniveau sollte der Abbauprozess noch gar nicht einsetzen. Dafür ist die ladekurve extrem (!) flach dort.
Achso: Und das ist auch missverständlich: Du schreibst, das zieht nur noch 5A. Mit dem 5A Netzteil oder mit dem 10ner?
Wenn an dem 10ner nur noch 5 raus kommen, dann stimmt die Spannung nicht, die das Ding raus gibt. Nicht schauen was das Teil auf dem Display zeigt - nachmessen! Das ist ein Netzteil und kein Messgerät. Die Anzeige dort ist wurscht. Zumal die die Kabelverluste auch gar nicht betrachtet und womöglich nie überhaupt kalibriert wurde.
Ok Danke, werde nochmal versuchen die Zellen in kleineren Paketen zu laden.
Hab eigentlich meistens mitbekommen das "normale" Labornetzgeräte zum Top Balancen verwendet werden und dachte mir das das 10A und 5A dann reicht aber dafür eben lange dauert.
Ja wollte damit ausdrücken das der Strom wie bei CV Ladung ja üblich schon gesunken ist. War bei beiden ca. 5A.
...Auch mit Messung einer Stromzange wohlgemerkt ![]()
Sry
Es geht nicht um den Strom, sondern um die Spannung (bzgl. messen).
Lädst du parallel? Warum?
Weil man so Top-Blancing macht!? :lol:
Weil man so Top-Blancing macht!? :lol:Naja, nicht jeder"man" macht das so.
Schau doch mal da rein:
https://forum.drbacke.de/viewtopic.php?t=3471
Sorry, aber die Methode würde ich eher als Notlösung sehen. So ein Akku ist Chemie, da laufen Prozesse mit Zeitverzögerung. Deswegen fällt die Zellspannung ja auch, wenn man sie einfach stehen lässt, auch wenn am Ende trotzdem noch 99,9% Ladezustand da ist.
Quasi per Trail and Error sich einem gemeinsamen Zustand annähren zu wollen, ist bestenfalls ein Kompromiss. Der Spannungszustand ist kein sicherer Indikator für den Ladezustand, auf kurzen Zeitfenstern betrachtet (und auch sowieso nur für Zellen einer Charge).
Um der Chemie Zeit zu geben, muss man gemeinsam das hohe Spannungsniveau eine Zeit lang halten. Das lässt sich mit diesem hin-und-her-laden nicht brauchbar realisieren.
Da ist es vielversprechender den Akku komplett hoch zu laden und dann im aktiven System über mehrere Tage hinweg immer wieder manuell Abgleichprozesse per Fremdladung oder Strom-Bypass/Senke durchzuführen.
Würde ich also nicht empfelen. Lieber alle parallel und damit auf grundsätzlich technisch/physikalischen Weg den Ausgleichprozess ablaufen lassen.
Zudem die Methode auch einfach Idiotensicher ist.
Am Ende kann sich da auch jemand die Zeit nehmen, wenn er mag. Ich würde es nicht machen. Ich kann allerdings auch mit oderntlich Strom laden und muss da nicht mit effektiv 15-35W Ladeleistung herumeiern.
Sorry, aber die Methode würde ich eher als Notlösung sehen.Interessanter Standpunkt.
So ein Akku ist Chemie, da laufen Prozesse mit Zeitverzögerung. Deswegen fällt die Zellspannung ja auch, wenn man sie einfach stehen lässt, auch wenn am Ende trotzdem noch 99,9% Ladezustand da ist.Das ist ziemlich zusammnhanglos zusammengeklaubt, aber was das mit top balancing zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
Quasi per Trail and Error sich einem gemeinsamen Zustand annähren zu wollen, ist bestenfalls ein Kompromiss.Kannst du mir sagen, was der normale balancerbetrieb anders macht?
Btw, was ich beschreibe hat mit Try and Error nichts, aber auch garnichts zu tun.
Der Spannungszustand ist kein sicherer Indikator für den Ladezustand, auf kurzen Zeitfenstern betrachtet (und auch sowieso nur für Zellen einer Charge).In dem Spannungsbereich, in dem man top balancing macht, schon. Sonst würde das ja garnicht gehen....
Um der Chemie Zeit zu geben, muss man gemeinsam das hohe Spannungsniveau eine Zeit lang halten. Das lässt sich mit diesem hin-und-her-laden nicht brauchbar realisieren.Ich frage mich ob Hersteller von Batteriepacks jeder Art, Fahrzeug, Fahrrad, Fertigakku,..... Auch die Zellen parallel laden.....
Da ist es vielversprechender den Akku komplett hoch zu laden und dann im aktiven System über mehrere Tage hinweg immer wieder manuell Abgleichprozesse per Fremdladung oder Strom-Bypass/Senke durchzuführen.Grübel..... Hast du meinen Text gelesen?
Würde ich also nicht empfelen.Musst du auch nicht. Du darfst gerne auch parallel laden. Ist einfach und idiotensicher. Nur eben extrem langsam.
Haben ich genauso auch beschrieben.
Lieber alle parallel und damit auf grundsätzlich technisch/physikalischen Weg den Ausgleichprozess ablaufen lassen.Hast du dafür irgende eine akzeptable wissenschaftliche Empfehlung oder Quelle ?
Am Ende kann sich da auch jemand die Zeit nehmen, wenn er mag. Ich würde es nicht machen. Ich kann allerdings auch mit oderntlich Strom laden und muss da nicht mit effektiv 15-35W Ladeleistung herumeiern.Sag mal, hast du das ganze überhaupt gelesen oder nur nicht verstanden?
Was soll jetzt dieser Unsinn? Nein, ich habe dein Pamphlet nicht in jedem Detail gelesen - ich habe es überflogen.
Sowas nennt man Lebenszeit-Management.
Wenn es da etws konkretes gibt, worauf du hinaus willst, steht es dir frei es heraus zu stellen. Wenn Du nur Zeit stehlen willst: Sorry, such dir wen anders.
Und du weißt nicht, was das normale Balancing anders macht? Ernsthaft? Es arbeitet permanent (in defnierten Fenstern). Es ist ein aktiver Regelprozess.
Das ist etwas völlig anderes als mit einer "Lampe" punktuell eine Last anzulegen, die Spannung einmal herunter zu ziehen um dann zu sehen wie sie bei Lastwegnahme wieder über Zeit ansteigt - Chemie, noch einmal. Selbiges bei Fremdladung.
Wenn Du also das BMS-balancing nachahmen willst, bist du gezwungen über einen undefinierten Zeitraum X immer und immer wieder Ausgleichsmaßnahmen zu betreiben.
Es mag ja Leute geben denen langweilig ist und sich mit sowas Stunden oder Tage beschäftigen können. Nun, dann sollen sie es machen.
Ich hingegen bevorzuge es das Pack in die Ecke zu stellen, es parallel hoch zu laden und mich dann 1 oder 2 Tage später in der Form darum zu kümmern, dass ich das Pack abklemme, noch mal nen Tag so stehen lasse und dann in den Akku einsetze. Das hat mich dann in Summe keine 20 Minuten Zeit gekostet, dieses Ding zu umsorgen.
Der Vergleich mit der Autoindustrie ist auch völliger Unsinn. Wo kaufst du denn so deine Zellen aus einem Batch mit engem Binning, so wie die Autoindustrie beliefert wird, hm? Also sollte man jetzt nicht auch noch anfangen Äpfeln mit Birnen zu vergleichen, nur weil man meint, es hilft einem als Argumentations-Nebelkerze.
Wenn dir langweilig ist, noch einmal: Dann mach das so.
Was daran nun "schneller" ist... da wäre mal zu definieren, was "schneller" überhaupt ist.
Was soll jetzt dieser Unsinn? Nein, ich habe dein Pamphlet nicht in jedem Detail gelesen - ich habe es überflogen.Die Urteile Blödsinn und Unsinn fallen dir ja ziemlich leicht aus der Feder.
Sowas nennt man Lebenszeit-Management.
Wenn es da etws konkretes gibt, worauf du hinaus willst, steht es dir frei es heraus zu stellen. Wenn Du nur Zeit stehlen willst: Sorry, such dir wen anders.
Sogar für das, was du nach eigener Aussage weder gelesen noch verstanden hast.
Der Vergleich mit der Autoindustrie ist auch völliger UNSINN.:mrgreen:
Also sollte man jetzt nicht auch noch anfangen Äpfeln mit Birnen zu vergleichen, nur weil man meint, es hilft einem als Argumentations-Nebelkerze.Ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen uns beiden.
Du weißt schon alles, ich lerne noch.... :D
Auch dieser Kommentar ist schlicht Unsinn oder nennen wir es Trollen.
Kann man machen, führt nur zu nichts. In diesem Sinne...
Es geht nicht um den Strom, sondern um die Spannung (bzgl. messen).Ah, also sollte ich die Spannung am Netzteil erhöhen, bis an den Zellen die gewünschte Spannung gemessen wird? :)
Hab nur meine 3,6V eingestellt und nachgemessen, und natürlich einen kleineren Wert an der Zelle gemessen (siehe 3,37V oben).
Davon hat er nichts gesagt.Es geht nicht um den Strom, sondern um die Spannung (bzgl. messen).Ah, also sollte ich die Spannung am Netzteil erhöhen, bis an den Zellen die gewünschte Spannung gemessen wird? :)
Hab nur meine 3,6V eingestellt und nachgemessen, und natürlich einen kleineren Wert an der Zelle gemessen (siehe 3,37V oben).Wenn du im Leerlauf nachgemessen hast, dass tatsächlich das aus dem Netzteil kommt, was Du erwartest, hast du alles korrekt gemacht.
Nicht wenige Netzteile zeigen nämlich 3,6V an, raus kommen aber nur 3,4 ... da kannst Du dann lange warten :lol:
Aber ja, dann stimmt es. Dann muss es einfach noch laufen. 5A ist halt schon arg wenig für so ein Pack....
Leute, bleibt freundlich!
Ich nutze auch aus gutem Grund bislang keinen aktiven Balancer, da meine Powerwall aus verschiedenen Zellen mit unterschiedlichen Chemie und Alter besteht. Wenn ich ständig aktiv Balancen würde, hätte der Balancer viel zu tun. Ich nutze das diyBMS von Staurt Pattaway dafür, der macht auch Top-balancing. Wenn alle Zellpacks voll sind existiert ein Drift von 10-20mV, bei einem Ladezustand von 30% liegt der Drift eher bei 50mV. Wenn die aber wieder geladen sind, ist der Drift wieder bei den vorherigen 10-20mV.
Der Zelldrift bei neuen Zellen und gerade bei LFP ist allerdings sehr gering, sodass ein aktiver balancer idR gar nicht aktiv wird. Er dient als mehr Schutz und zur Abschaltautomatik.