Was mir an dem ELL Blechgehäuse gefällt ist, das das Gehäuse für den Batteriebau zertifiziert ist, und wenn eine Zelle auslaufen sollte, das der Elektrolyt im Gehäuse verbleibt.
Den Vorteil der Siebdruckplatte finde ich im Thermomanagement in Verbindung mit einer Heizfolie, das bei geschlossem Batteriegehäuse aus Holz die Dämmwirkung besser sein wird, wie bei einem Blechkasten.
Die Siebdruckplatte wird aber wohl auch halbwegs "Wasser"-und Luftdicht verbaut werden können, wobei dann dort wohl ein Überdruckventil für den Fall der Fälle eingebaut werden sollte.
Kurz, ich bin an abwägen und Infos reinholen.
8 x 280 EVE Zellen im EEL Gehäuse kann ich für 1300 Euro fertig gebaut bekommen.
Den Batteriewagen für rund 500 - 650 Euro je nach 280iger Zellen müsste ich selbst zusammenstricken.
Unter dem Strich;
mangels Werkstatt und Erfahrung beim Batteriebau (auch wenn's eigentlich nicht wirklich schwer ist) wird daher wohl ein EEL Gehäuse im Auftrag verbaut werden.
Zum BMS und die Anforderungen;
Betrieben wird ein Offenstall mit den Verbrauchern derzeit; eine Wasserpumpe, ein Wasserkocher, ne Kaffeemaschine/Kühlschrank, Licht, ein Holzspalter, was man halt so benötigt und nötigenfalls ein kleiner Heizlüfter, je nachdem was die Batterie in der kalten Zeit mal hergibt. Bei anstehender Sonne geht im Direktverbrauch immer mehr. Das ganze läuft nach wie vor gut dank viel PV-Leistung (2 x sehr steile Modulaufstellung für die Wintersonne und bei Schnee bleiben die frei) sowie 4 x recht flach montierte Module). Strom kommt damit praktisch immer nach.
Wlan/EDV gibts nicht, ein Mobilfunknetz mit 5G Netz ist aber vorhanden.
Automatisiert werden kann die Wasserpumpe für den Sprengerbetrieb im Sommer, aber auch eine 230V- 2,x kW Ladestation macht künftig Sinn, wenn wirklich ein 7 kWh Akku reinkommt und im Sommer zusätzlich auch noch 10 kWh pro Tag produziert werden, damit die Leistung auch (möglichst geregelt) einem Abnehmer zugeführt wird.
Ansonsten ist der Mehrwert des großen Akkus äußerst gering, bis auf das ich den derzeitigen Akku auf kurz oder lang eh ersetzen muss.
Daher kann ich besser jetzt planen, wie im Fall der Fälle wenn mit der Batterie nix mehr geht ein Schnellschuss machen zu müssen.
Die Ruckzuckvariante wäre mit klarem Preis/Leistung Vorteil eine fertige 0815 "Powerqueen" 24/100, wäre aber leistungstechnisch sowie in der Kapazität nach wie vor am Limit.
(Wasserpumpe 900 W + Wasserkocher 2000 oder dazu nochmal Licht mit 150 W) ...
Die größere 24/200 ah Powerqueen gibts nicht mit Heizung und geht dann preislich bereits in die Richtung, wo die EEL Batterie mit deutlich mehr Kapazität daherkommt.
Das ganze muss nicht heute oder morgen umgesetzt werden. Lieber "finde" ich das bestmöglich "passende" BMS oder eine einfache Lösung mit einem Mess-Shunt, mit dem ich mir dann spätere Möglichkeiten zur Verbrauchersteuerung offen halte.
So eine Batterie soll dann die nächsten 20+ Jahre ja halten, die Zügeln werden dort eh unterirdisch gering sein 