Auswahl Zellen für EEL Gehäuse, Vorschläge / Tipps?

Hallo zusammen,

für ein 24V Batteriebau im EEL Gehäuse freue ich mich über Anregungen für die Komponenten und der Zellenwahl.
Direkt verfügbar wären Higee 280ah, oder mit einem Aufpreis EVE 280ah. Größere sollen nicht verbaut werden, allenfalls kleinere. Eine Heizmatte soll unter die Zellen verbaut werden. Zudem ist ein JK-B2A8S20P BMS ist geplant.

Was mich noch interessiert;
eignet sich das Gehäuse auch für ein Löschmodul, und kann man das EEL Gehäuse abseits der Farbe schwarz oder weiß in bestimmten Varianten bestellt werden?

Was kann man noch bei der Auslegung abseits der Zellen und BMS beachten?

Auf das Display kann ich gut verzichten, da die geplante Einbaulage (Display zur Wand) das ablesen verhindert und das Ablesen eh nur per APP und Bluetooth erfolgen wird.

Und was mich noch interessiert ist, kann ich ohne Messstand zuverlässig den SOC extern auswerten? "Schalte Verbraucher zwischen SOC 80 bis 20% ein" ?
Der Betrieb wird in einer reinen Inselanlage sein.

Wenn du andere Farben wie schwarz und Weiß willst, empfehle ich dir das weiße zu bestellen und es selber zu lackieren. Vorher leicht anschleifen. Ist kein hexenwerk.

Ich würde die Eve Zellen nehmen.

Wenn du einen Verbraucher im Bereich soc 20 bis 80% Einschalten willst empfehle ich dir hierfür einen Shelly.

Mittels Chat GPD kannst Du hierfür ein einfaches Skript erstellen dass dies tut. Der Shelly muss hierfür nur eine WLAN-Verbindung zu deinem Wechselrichter haben der mittel can oder rs485 mit dem jkbms verbunden ist.

Ja, mit der Farbe war fachlich nicht erst gemeint. Ich meinte damit, ob es verschieden ausgestattete EEL Gehäuse/Versionen gibt, und worauf man a b s e i t s der Modellfarbe achten sollte?
Ja EVE Zellen sind wohl höherwertiger bzw. stehen in der Aufpreisliste.

Das mit dem Shelly mag gehen, wobei ich ich da ein leicht ironisch oder sarkastischen Unterton entdecke.
Das BMS möchte ich extern im SOC auswerten, seih es im 0-10 V- Signal umgesetzt, womit ein Verbraucher (und nicht der Wechselrichter) angesteuert werden kann.

Oder geht das einfach nicht ohne Mess-Shot wie z.B. den (Victron Smart) Mess-Shunt?
Mess-Shunt

Hat der victron smart Shunt einen 0/10 v Ausgang? Eine 0/10v oder 4bis 20mA Schnittstelle für einen soc wert ist mir nicht bekannt. wo willst du den den einlesen? SPS? Bittet das Gerät keine andere Möglichkeit wie Mqtt, Modbus oder http get.

Das mit Chat GPD und co, war ernst gemeint, die tackern dir so einfache Programme super schnell zusammen,

Wenn du ein 0/10v Signal brauchst würde ich dir den Shellyplus Dimmer 0-10V empfehlen.

Hier ein automatisch generiertes Script für dein Problem.

Mit etwas Glück musst du nur noch in die ersten zwei Zeilen anpassen, z.b. auf die Werte von deinem Solar assistant…

let mqtt_topic = "home/light/brightness"; // Topic, das z.B. 0–100 sendet

let mqtt_server = "192.168.178.104"; // Dein MQTT-Broker

// Verbindung aufbauen

MQTT.setConfig({

enable: true,

server: mqtt_server,

id: "shelly-dimmer-01",

user: "mqttuser",

pass: "mqttpass"

});

MQTT.connect();

MQTT.subscribe(mqtt_topic, function (topic, message) {

try {

let value = JSON.parse(message); // Wenn JSON, sonst parseInt(message)

if (typeof value === 'object') value = value.value;  // z.B. {value: 75}

value = parseFloat(value);

if (isNaN(value)) return;

// Wert in Bereich 0–100 begrenzen

value = Math.max(0, Math.min(100, value));

// RPC-Aufruf: Lichthelligkeit setzen

Shelly.call("Light.Set", { id: 0, brightness: value });

print("Brightness set to:", value);

} catch (e) {

print("Invalid message:", message);

}

});

Moin Alex, der Standort bietet kaum Platz für besondere Technik. Der Wechselrichter befindet sich in einem maßgeschneiderten Schaltschrank. Schön wäre es, wenn das BMS insofern auslesbar ist, das darüber Verbraucher in Abhängigkeit vom SOC direkt geschaltet werden können.
Der "Wert" steht ja im BMS und muss doch von dort aus nur ein Relais ansteuern.
Sofern möglich, vermag ich lieber in ein "besseres" /- kommunikatives BMS investieren.

Alternativ zum EEL Gehäuse finde ich auch diesen Batteriewagen sehr schick. Der vorhandene Victron passt da gut drauf, das ganze möglichst mit EVE Zellen.

Mir persönlich gefallen die geschlossenen Blech Gehäuse besser. Der Aufbau im von dir verlinken Video nutz aber auch ein JK BMS?

Wenn du die Daten aus jk-bms direkt im WLAN haben möchtest ohne auf den Wechselrichter zuzugreifen, dafür gibt es auch fertige Lösungen.

Z.b. smartbms.it

Wenn du nicht selber löten und eine fertige Firmware aufspielen willst, gibt es das auch schon fertige bei eBay zu kaufen. Ist aber echt keine Zauberei, wenn man sich vorher die Zeit nimmt die Anleitung mal durchzulesen.

Was mir an dem ELL Blechgehäuse gefällt ist, das das Gehäuse für den Batteriebau zertifiziert ist, und wenn eine Zelle auslaufen sollte, das der Elektrolyt im Gehäuse verbleibt.

Den Vorteil der Siebdruckplatte finde ich im Thermomanagement in Verbindung mit einer Heizfolie, das bei geschlossem Batteriegehäuse aus Holz die Dämmwirkung besser sein wird, wie bei einem Blechkasten.
Die Siebdruckplatte wird aber wohl auch halbwegs "Wasser"-und Luftdicht verbaut werden können, wobei dann dort wohl ein Überdruckventil für den Fall der Fälle eingebaut werden sollte.

Kurz, ich bin an abwägen und Infos reinholen.

8 x 280 EVE Zellen im EEL Gehäuse kann ich für 1300 Euro fertig gebaut bekommen.

Den Batteriewagen für rund 500 - 650 Euro je nach 280iger Zellen müsste ich selbst zusammenstricken.

Unter dem Strich;

mangels Werkstatt und Erfahrung beim Batteriebau (auch wenn's eigentlich nicht wirklich schwer ist) wird daher wohl ein EEL Gehäuse im Auftrag verbaut werden.

Zum BMS und die Anforderungen;
Betrieben wird ein Offenstall mit den Verbrauchern derzeit; eine Wasserpumpe, ein Wasserkocher, ne Kaffeemaschine/Kühlschrank, Licht, ein Holzspalter, was man halt so benötigt und nötigenfalls ein kleiner Heizlüfter, je nachdem was die Batterie in der kalten Zeit mal hergibt. Bei anstehender Sonne geht im Direktverbrauch immer mehr. Das ganze läuft nach wie vor gut dank viel PV-Leistung (2 x sehr steile Modulaufstellung für die Wintersonne und bei Schnee bleiben die frei) sowie 4 x recht flach montierte Module). Strom kommt damit praktisch immer nach.
Wlan/EDV gibts nicht, ein Mobilfunknetz mit 5G Netz ist aber vorhanden.

Automatisiert werden kann die Wasserpumpe für den Sprengerbetrieb im Sommer, aber auch eine 230V- 2,x kW Ladestation macht künftig Sinn, wenn wirklich ein 7 kWh Akku reinkommt und im Sommer zusätzlich auch noch 10 kWh pro Tag produziert werden, damit die Leistung auch (möglichst geregelt) einem Abnehmer zugeführt wird.

Ansonsten ist der Mehrwert des großen Akkus äußerst gering, bis auf das ich den derzeitigen Akku auf kurz oder lang eh ersetzen muss.
Daher kann ich besser jetzt planen, wie im Fall der Fälle wenn mit der Batterie nix mehr geht ein Schnellschuss machen zu müssen.
Die Ruckzuckvariante wäre mit klarem Preis/Leistung Vorteil eine fertige 0815 "Powerqueen" 24/100, wäre aber leistungstechnisch sowie in der Kapazität nach wie vor am Limit.
(Wasserpumpe 900 W + Wasserkocher 2000 oder dazu nochmal Licht mit 150 W) ...
Die größere 24/200 ah Powerqueen gibts nicht mit Heizung und geht dann preislich bereits in die Richtung, wo die EEL Batterie mit deutlich mehr Kapazität daherkommt.

Das ganze muss nicht heute oder morgen umgesetzt werden. Lieber "finde" ich das bestmöglich "passende" BMS oder eine einfache Lösung mit einem Mess-Shunt, mit dem ich mir dann spätere Möglichkeiten zur Verbrauchersteuerung offen halte.

So eine Batterie soll dann die nächsten 20+ Jahre ja halten, die Zügeln werden dort eh unterirdisch gering sein :woozy_face:

Eine Frage hab ich noch zum EEL Gehäuse;

in der 24 V Ausführung gibt es wohl kein intern verbaute DC Sicherung bzw. kein DC Laststrennschalter.

Ist das so richtig, oder habe ich den übersehen?

...
genauer geschaut; in der 24 V Ausführung ist im Gehäuse eine Class-t Schmelzsicherung verbaut.

Warum wird denn in der 24 V auf eine Schmelzsicherung gesetzt, und bei 48 V auf DC-Automaten?