Austausch über Ölsumpfheizung bei Daikin Außengeräten - Stromverbrauch etwa 35W

Hallo.

Gestern Abend war es bei mir unter -3C° und da meine Daikin Siesta Essence ATXD25A/ARXD25A nicht in Betrieb war wunderte ich mich wieso da etwa 35W Verbrauch in der FritzDect auftauchen.

Dabei erinnerte ich mich dazu an einen Beitrag von Nutzer Goens der dies auch bemerkte.

Wenn man seine Anlage nun nicht 24/7 laufen lässt stellt sich nun die Frage, muß das sein?

Wie sind eure Erfahrungen bei welchen Geräte Kombis?

Ist dies bei euch auch ab etwa -3C° AT zu beobachten?

Wie lange läuft dies bei euch? Bei mir waren es mindest. 50Min. Muß ich aber noch weiter beobachten.

Was kann man tun? Anlage komplett stromlos schalten?

Welche Auswirkung auf das AG könnte das haben?

Ich hoffe dann mal auf eine rege Diskussion.

Gruß Uwe

ja muss sein.

Du kannst aber auch die 35 Watt sparen, dann wird das Kompressorenöl sich mit dem Kältemittel mischen, und dir der Kompressor frühzeitig verrecken.

Wieviel sind es denn bei der ATXD? Bei der ColdRegion waren es 35 W ja immer nur über eine Stunde und dann 2 Stunden nichts. Ist das bei dir auch getaktet oder dauerhaft?

Angeblich soll es bei der Perfera gar nicht sein. Das wäre merkwürdig, sollen ja angeblich die selben Außengeräte sein.

Grundsätzlich kann man sagen: Es gibt Geräte, die brauchen irgendeine Form von Heizung und welche, die brauchen das nicht. Bei meiner ATXF habe ich es noch nicht beobachten können, bei meinen MHI kann ich es definitiv ausschließen.

Es spricht nichts dagegen, Anlagen ganz vom Netz zu trennen, wenn die mehrere Tage oder Wochen nicht genutzt werden. Man sollte sie dann aber ein paar Stunden vor Inbetriebnahme wieder einschalten, damit eine mögliche Ölsumpfheizung schon heizen konnte. Ich meine, ich hab mal bei einer Anlage gelesen, dass da 7 Stunden vor Inbetriebnahme der Strom angeschaltet werden sollte.

Da es gestern das erste mal aufgetretten ist kann ich das noch nicht genau sagen. Muß ich erst beobachten. Aber vielleicht hat das hier schon jemand.

Ja hat mich auch gewundert. Aber vielleicht gibt es hier noch andere Nutzer die ihre Erfahrungen schildern können.

Mein Gedanke war wenn die Anlage über Nacht nicht läuft, sie über die FritzDect auszuschalten. Dann sagen wir mal 1h bevor sie lt. App Timer laufen soll wieder an schalten. Dann könnte sich die Anlage in aller Ruhe "einrichten" bis sie startet.

Bei der Comfora sind es 6 Stunden, die man "vorher" wieder einschalten sollte.
Edit: Bei der Perfera auch.

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Hallo.

Heute Früh lief die Heizung mal wieder, aber es draußen nicht so kalt.

Nur -1,5°C. Mehrere Stunden vorher waren es aber auch mal -3,5°C.

Ich glaube, der Zusammenhang zwischen der Außentemperatur und der Heizung ist nicht so direkt.
Wenn der Kompressor grade gelaufen ist, geht die Heizung nicht an, da er Restwärme hat.
Meine SoleWP macht sich die Heizung selbst bei 21°C an der Kompressor 1 -2 Stunden aus ist.

Hi,

ich habe eine Daikin Perfera und habe mich oft drüber gewundert, dass auf dem Außengerät oben der Schnee über dem Kompressorteil geschmolzen war, über dem Lüfterteil jedoch nicht. Für die letzten Tage habe ich einen Shelly zwischengeschaltet und so wie es aussieht, scheint die Kiste bei Minustemperaturen etwas über 35W Leistung zu ziehen. In der App ist der Verbrauch exakt null. Eine Frechheit, finde ich…

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Ich habe sie jetzt erstmal vom Netz getrennt und würde natürlich gerne wissen, ob das OK ist. Es gibt ja einen Beitrag mit der Behauptung, dass die Kiste am Netz bleiben sollte. Dann gibt es bei einigen Split-Klimas die Aussage, dass man sie trennen darf, wenn man sie sechs Stunden vor Inbetriebnahme wieder ans Netz bringt. Ich habe drei Split-Klimas, die Geschichte mit den sechs Stunden steht nur bei den anderen beiden Klimas (im Manual), die ich aktuell sowie so nicht am Netz habe.

Ich nutze die Kisten zum Heizen, aber nicht, wenn es extrem kalt ist, auch weil sie mir viel zu oft abtauen…

Sicher ist das ok.

Wie lange vorher die Anlage Strom haben sollte - damit die Ölsumpfheizung den Kompressor vorheizen kann - wird von vielen Faktoren abhängen. Je kälter es ist und je länger die Anlage nicht gelaufen ist - um so länger sollte sie vorher am Strom sein. Aber 6 h erscheint mir viel. Wie lange genau, wird man aber schwer sagen können, das kann wohl nur der Hersteller beantworten.

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Bei meiner 4MXM68 sind es im normalen Standby 15W, bei kalten Außentemperaturen 50W, also eben auch 35 W Differenz.

Ich akzeptiere das jetzt einfach

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Am kuriosesten finde ich ja dass unsere ATXF keine solche Ölsumpfheizung hat, die ATXD aber schon. Schaltet ab -2,5°C ein mit 35W.

Immerhin läuft diese Heizung dann aber nur zeitweise. bei unserer uralten Comfee läuft diese Heizung ab 0°C nonstop durch. Die wird aber im Winter nicht benötigt und ist vom Strom getrennt.

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Ich hatte mal eine meiner Anlage stromlos und wollte die bei tiefen Temperaturen “starten”. Da eh alle an Shelly´s hängen also Strom drauf und gewartet. Die Kompressorheizung ist aber nicht “angesprungen” - also nach ein paar Stunden einfach eingschalten und gut. So überlebensnotwendig ist die nicht denke ich;)

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Wie ich es verstanden habe, laufen Klimaanlagen ohne Ölsumpfheizung bei kalten Temperaturen langsam(er) an um das Aufschäumen des Kältemittels im Öl zu verhindern.

Diejenigen mit Heizung können gleich durchstarten.

Gut zu sehen beim YouTube-Kanal ‘ronnie’ unter dem Titel ‘Ölschaum, was passiert im Anlauf einer Klimaanlage… ‘ und auch in den Kommentaren dort.

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Ab ca -2,5°C laut Außengerät ist es bei den Perferas Single-Split der Fall.
Zumindest bei der aktuellen Generation. Meine 2MXM-Multi, allerdings Modelljahr 2023, die hat das nicht.

Bei entsprechender Temperatur schalte ich die Anlage daher automatisiert auf 40% Bedarfssteuerung generell ein (außer Nachts im Schlafzimmer) weil Ölsumpfheizung sparen und bei 150 Watt heizen bei meiner 2KW-Perfera vermutlich mehr spart als die "gesparten" Energieverluste in der Heizpause.
Zumindest bei meiner Gebäudeenergieeffizienz in den betroffenen Räumen.
Aber in Relation zu Gesamtbetriebskosten ist auch das ja auch schon absolute Spielerei da überhaupt drauf zu reagieren.

Ob man das jetzt als Frechheit bezeichnen sollte weiß ich aber nicht. Die paar Watt fallen aufs Jahr gesehen kaum ins Gewicht und in den beiden Monaten wo ich die Anlage bei den Temperaturen nicht bewusst per Automation eingeschaltet habe ist der Stromverbrauch laut App schon in Ordnung.
Ich habe jede Anlage auch per Shelly überwacht und die App passt schon gut zur Realität.

Die Anlage im Schlafzimmer wo die Ölsumpfheizung in der Nacht oft lief hat diese Heizsaison laut der App 213,7kwh verbraucht.

Nachgemessen via Shelly sind es 205,3kwh also sogar weniger.

Bei allen anderen Anlagen ist es ähnlich.

Die Ölsumpfheizung läuft ja auch nicht 24/7
Anfang Februar wo die Anlagen wegen Urlaub komplett aus waren war der höchste Tagesverbrauch 0,47kwh (ganzer Tag Frost+Anlage aus) und da sind die 24h"5W Standby-Verbrauch auch schon mit drin.
Also im Wost-Case sind das vielleicht 300-350Wh an sehr schlechten Tagen und das auch nur wenn die Anlage aus war und gar nicht genutzt wird.
Auf den Jahresverbrauch einer Anlage die zum Heizen genutzt wird ist das echt irrelevant.

Wenn man die Anlage nicht zum heizen nutzt, dann würde ich allein ob des Standby-Verbrauchs sowieso die Sicherung aus machen.

P.S
Der Vollständigkeit halber. Anlagen die keine Ölsumpfheizung haben ist z.b meine Sarara.

Die läuft bei mir aber trotzdem direkt mit Vollgas an.
Ob das gut ist ist ein anderes Thema. Der Kompressor klingt nicht so überzeugend gut verglichen mit der baugleichen 2 Jahre neueren Anlage die direkt daneben steht.

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