Austausch eines defekten Warmwasserspeichers (150L) gegen eine BWWP sinnvoll?

Meine BWWP hat auch keinen Zirkulationsanschluß, führe ich einfach selber das letzte Stück mit dem Kaltwasser zusammen zu BWWP.

Du lässt die Wärmeschichtung außen vor. Die abgekühlte Luft bildet einen “Kaltluftsee” am Boden. Die Temperatur des Bodens ist höher und erwärmt die Grenzschicht. Ein Großteil der Energie ist somit Erdwärme (bei Kelleraufstellung) und muss nicht von der Heizung geliefert werden. Das kann man leicht mit einer Handvoll Temperatursensoren nachvollziehen.

Bei einem aktiv beheizten Keller gilt das natürlich nicht.

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Interessante Überlegung. OK, das kann was einbringen, zumindest wenn man die Abluft gezielt zum Boden richtet. Ich versuche eher die Abwärme der PV Technik „wegzublasen“ im Nebenraum.

Der Verteiler hat doch nix. Putzen das Ding, paar neue Papierdichtungen vielleicht, und Schnüffelstück neu. Die Anschlüsse ganz links machst dir 2 Absteller drauf und Gardena oder so dann kannst spülen.

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Hallo zusammen ,

also meine BWWP hat nur 190 Liter , somit nur 40 Liter mehr als die genannten 150 Liter . Das ist aber auch gut so , denn die eingebaute Wärmepumpe braucht ihre Zeit um das Wasser aufzuheizen . Man kann auch den eingebauten Heizstab nutzen , ab das verbraucht doch mehr Energie .
Zirkulationsleitung , das ist doch kein Problem . Den Rücklauf von der Zirkulation schließt man an ein T-Stück direkt vor den Kaltwasserzulauf an . Beim Kaltwasserzulauf und den Rücklauf baut man dann noch ein Rückschlagventil ein ( Schrägsitz ) und fertig .
Wenn der Keller soviel Energie aus der Umgebungsluft zur Verfügung stellt ist das doch auch ein Vorteil .
Leitungen gut isolieren und ggf die BWWP zusätzlich auch , hier zu hat Andreas ein Video gemacht . Im Forum gibt es dazu auch noch ein Bericht .
Mein verbautes Modell ist die Alarko FLR-HWH-190 CSC . Hat also eine zusätzliche Heizspierale wo ich die vorhandene Solaranlage angeschlossen habe . Man kann alternativ auch eine Gastherme / Ölkessel anschließen .

Gruß Eckard

Die Kaltluft sammelt sich immer unten. Leider, denn mein Inverter hätte Kühlung auch notwendig. Hier sieht man schön die Zusammenhänge. Im März/April könnte man meinen, dass die BWWP die Kellertemperatur beeinflusst, aber wenn man die Außentemperatur (gelb) drüberlegt, sieht man, dass die Zacken von der großen Tag/Nacht Differenz kommen. Einen Einfluss der BWWP (unten) auf die Kellertemperatur erkenne ich nicht. Es sind ja am Ende auch nur ein paar Eimer Wasser, die um ein paar Grad erwärmt werden, das verursacht keine Temperatursprünge in einem ausgewachsenen Keller.

Meine Daten sind ähnlich, kein Ersatz für eine Splitklima oder so im Krller, wer das braucht.

Es gibt die BWWP auch losgelöst vom Speicher. Das bedeutet, du kannst einen beliebigen Speicher verwenden, sofern der einen ausreichend großen Wärmetauscher verbaut hat. Dann noch die Option für einen Heizstab und du bist gut aufgestellt.

Heimeier. Kannste rausnehmen, entkalken und neu Fett und Dichtung rein. Gibt auch noch Ersatzteile dafür. Oder schaust Kleinanzeigen nach gebrauchten ca 10-15€ Stück

Klingt ganz interessant, besonders die Möglichkeit die alte Gasheizung mit anschließen zu können. Allerdings ist die sehr groß und wenn ich das richtig gelesen habe, wird die an der Wand montiert, was bei mir nicht möglich ist.

Aber wenn man tatsächlich die Zirkulationsleitung mit an den Kaltwasserzulauf anschließen kann, dann kämen vielleicht noch andere Hersteller in Frage und vielleicht finde ich ja darunter sogar eine 150L-Version. Was ich trotzdem nicht verstehe, warum die Zirkulationsleitung an das Kaltwasser mit angeschlossen werden kann. Denn ich habe ja ohnehin schon die ewig langen Zirkulationsleitungen quer durch das Haus. Wenn ich jetzt warmes Wasser erhitzt habe, dann schalte ich die Zirkulationspumpe an, und diese zieht mir dann das gerade erzeugte warme Wasser in die Kaltwasserleitung bzw. die unterste kalte Schicht des Boilers. Momentan geht der Zirkulationsanschluss ja zumindest mittig in den Speicher. Oder ist es egal, weil auf diese Weise ja das zuströmende kalte Wasser wärmer wird und dann weniger erhitzt werden muss? Aber wozu benötige ich dann das Rückschlagventil und wo genau soll es sitzen um was zu verhindern?

Ja, hatte ich auch schon vor Jahren mal gesucht, dann aber aufgegeben. Denn Heimeier hat ja in den Jahren viele Änderungen gemacht. Da gibt es vor 1985 und nach 1985 usw. Denn bevor ich da etwas abschraube, benötige ich ja zumindest mal ein paar Ventileinsätze als Ersatz, falls etwas schief geht. Und da wusste ich nicht welche und auch nicht wie das gesamte Bauteil aussieht, denn irgendwo muss ja die Schraube reingehen und die Ventileinsätze enden nur mit einem Stift.

Vor allem, weil ja schon mal eine Schraube aus den Drehthermostaten rausgedreht habe und da kam dann schon nach den ersten Umdrehungen eine schwarze Suppe rausgelaufen. Da habe ich die Schraube sofort wieder reingedreht.

Hallo ,

das von mir genannten Modell ist auf dem Boden zu stellen.
Eine BWWP mit 150 Litern gibt es nicht , soweit ich weiß.
Zirkulation: T-Stück an den WW-Anschluß zu deiner Zirkulationspumpe .
Beim Kaltwasser Anschluß ist der Rücklauf mit einem T-Stück anzuschließen. Dort jeweils ein Absperrventil mit Rückschlag ( Schrägsitz) zu verbauen. So kann man immer eine Zirkulation an Tanks verbauen auch wenn sie kein Anschluss vorgegeben haben .
Alles kein Hexenwerk.

Falls man unbedingt ein 150 Liter Speicher haben möchte , gibt es die Möglichkeit einer Speraten BWWP von Ochse . Aber der Preis für beide ( Tank und BWWP ) Baugruppen und der Verbindung wäre wesentlich höher . Wie der Tank.aufgebaut sein muss bitte bei Ochse erfragen.

Zur Zirkulationspumpe : Man kann diese über einer Tastenschaltung betreiben . Wie Licht in Treppenhaus .
Würde Strom für der Pumpe sparen und weniger Energieverbrauch beim WW bedeuten . Das ggf mit einer Schaltuhr Kombinieren.

Gruß Eckard

Meine EcoDesign hat zwar keine 150 aber 166 Liter (Zirkulation extern realisiert).

Ein Beitrag wurde in ein existierendes Thema verschoben: Offtopic Sammelthread

Ich brauche auch eine Lösung für das Warmwasser. Brauchwasser- WP ist im Sommer OK. Aber im Winter fehlt mir einfach die Wärmeenergie im Aufstellraum. Das wenige aus dem Erdkontakt mit der kleinen Grundfläche kann ich vergessen. Brauchwasser WP ohne Speicher an den “alten” Speicher anschließen wäre eine überlegenswerte Variante. Im Sommer. Für etwa 1,5T€ aber auch fast so teuer wie eine kompltetteBWP mit Speicher. Da müßte die große Wärmepumpe, wenn mal vorhanden, nicht täglich laufen.

Das ist tatsächlich ein häufiger Knackpunkt bei Brauchwasser-Wärmepumpen: Im Sommer funktionieren sie sehr gut, aber im Winter fehlt in kleinen Aufstellräumen oft einfach die notwendige Wärmequelle. Eine Lösung über den vorhandenen Speicher könnte im Sommer sinnvoll sein, aber preislich kommt man schnell in den Bereich einer kompletten BWWP mit Speicher. Wichtig wäre, die spätere große Wärmepumpe gleich mit einzuplanen, damit beide Systeme vernünftig zusammenspielen.

Vielleicht wäre es eine Idee, wenn man grundsätzlich eine - vollwertige - BWWP kauft, die aber zusätzlich Anschlüsse “für extern” hat. Dann könnte im Winter daran eine dann ggfs. vorhandene LWWP angeschlossen werden und den selben Boiler nutzen über den enthaltenen WT.

Ich denke es gibt sowas tw. wenn man zb. Solarthermie anschließen will.

Im Detail müsste man aber betrachten, wie groß die WT und somit dann auch der Wirkungsgrad ist wenn die Wassererwärmung über die LWWP erfolgt.

Ob sich das ganze Vorhaben dann am Ende lohnt steht aber auch in den Sternen, weil entsprechende Geräte vermutlich teurer sind und auch die Effizienz ggfs. schlechter ist.

Somit könnte dann am Ende dennoch eine “einfache” BWWP die vernünftigere Lösung darstellen…

Das Register ist dafür zu klein. Aber ergibt auch dann keinen Sinn, dann kann man direkt eine normale Wärmepumpe nutzen.