Ausrichtung der Solar-Panele

Hallo Gemeinde, ( Ihr Sonnejunkies :lol: :lol: )

Habe jetzt meine ersten 10 Solarmodule bekommen, nun geht es schon mal daran die Aufständerung dafür zu bauen, die Module sollen ja auf ein Flachdach, dieses Flachdach hat 8° Ouerneigung zur Südrichtung.
Für die Aufständerung hatte mein Nachbar Freundlicherweise 60 X 40 X 2 mm Alu Winkel für mich übrig. Aus diesen möchte ich jetzt Aufsänderungs-Dreiecke bauen, soweit so gut.
Jetzt die eigentliche Frage, wenn ich Unterkonstruktion montiere, kann ich die Module genau in Südrichtung ausrichten, da meine Flachdachfläche genau auf 150° verläuft, würde ich die Module um 30° zum Dachverlauf versetzen, so das die Module genau auf 180° Grad zeigen, dabei wollte ich die Aufständerung mit 30° Neigungswinkel aufständern, denke das dies so das Optimalste für den Sommer darstellt.
Jetzt hatte ich gelesen:
"Photovoltaikanlage in Ost-West-Ausrichtung bringen etwa 40 Prozent mehr Ertrag als Anlagen, die nach Süden ausgerichtet sind. ... Photovoltaikanlagen auf Flachdächern, die in Ost-West-Ausrichtung installiert werden, erzeugen auf gleicher Dachgröße etwa 40 Prozent mehr Solarstrom als nach Süden ausgerichtete Anlagen"
Mhmm, kann mir da jemand auf die Sprünge helfen, ist da was wahres dran ?? Vllt. doch die Module Flacher hinlegen ? Was wäre das beste ?

Dank im Vorraus
Uwe

Süd bringt meisten Ertrag über den Tag hinweg.
Jedoch für Eigenverbrauch ist Ost-West besser, die Ertragskurve ist flacher und breiter.
Wer braucht schon viel Strom genau Mittags?
Willst damit Akkus laden wäre Süd doch die bessere Wahl da im Winter nur über steil Süd gute Einstrahlung runter kommt, nur musst bedenken das die akkus die Ladeleistung abkönnen.

Hallo gebrauchter-Strom,

danke für die Info, ja, an der Anlage soll ein Akku dran, dieser sollte, wenn es klappt irgendwo zwischen 25-30 kwh liegen, fange erst mit 4 KW Peak Süd auf dem Dach an, später kommen da noch 4 kw Peak Süd dazu.
Habe ja noch ne Gartenhütte, eine Dachfläche Ost, die ander West ausgerichtet, die Dachflächen haben eine Neigung von 19 °, ob man diese zusätzlich für den Wnter nutzen könnte ??

MFG Uwe

Hallo,
ich habe eine Ost/Westanlage und ... und ich wäre froh, wenn ich eine Südanlage hätte.
Es geht vermutlich nicht um den höchsten Jahresertrag, wenn man einspeisen möchte. Es ist aber der Winter der einer Ost/Westanlage heftig zu schaffen macht. Das trifft zwar nur für die sonnigen Tage zu aber wenn ein größerer Speicher vorhanden ist bekommt man recht viel als Vorrat von den sonnigen Tagen gespeichert.
Die Aussage, dass ein Ost/Westdach 40% mehr Ertrag gegenüber einem Süddach bringen soll stimmt so erstmal nicht! Wenn man die identische kWp
Leistung installiert erzielt man mit dem Süddach deutlich mehr Ertrag.
Geht man aber davon aus, ich mache eine Süddach voll im Vergleich dazu ich mache ein Westdach UND ein Ostdach voll dann mag das stimmen.
Ich habe dann aber die doppelte Menge an PV installiert!
Nach meiner Erfahrung ist ein Westdach einem Ostdach vorzuziehen. Ich weis, dass die Datenlage das nicht so sieht. Es ist aber meine "Datenlage" über 2 Jahre.
Gruß Manfred

Manfred,
besten Dank, das mit den 40 % mehr hatte ich mir schon gedacht, geht bestimmt nur mit doppelt so viel PV-Module oder so.
Dann muss ich mal schaue, evtl was aufdem Westdach für´n Winter, ist ja auch erst nur ein Planungsgedanke.

Moin,
bei pvgis kann man sich auch den optimalen Neigungswinkel ausrechnen lassen. Für uns ist das ca. 30°.
Und Süd ist aufs Jahr gesehen immer besser, also reiner Ertrag. Ich glaube diese Ost West Geschichte macht man eher, um abends und morgens noch etwas mehr zu haben. Wieviel das wirklich ist, keine Ahnung.
Wo hast die Aussage denn her? Vielleicht meinen die was spezielles.

Hallo Andreas,

auch Dir ein Danke, wie ich lesen kann, ist rein Süd wohl die bessere Wahl. Hatte ich mir auch so vorgestelt, nur manchmal liest man was und ist dann wieder verunsichert.

Hier die Seite wo das steht : https://www.wegatech.de/ratgeber/photovoltaik/planung-und-installation/ausrichtung/
Im 3ten Absatz.

MFG Uwe

Moin Uwe,
ah ok, die haben das etwas unglücklich ausgedrückt. Es geht anscheinend darum, dass du auf Flachdächern 40% mehr Panels installieren kannst bei Ost West.
War mir auch nicht bewusst, aber kann sein. Vermutlich weil bei Süd Ausrichtung und aufständerung die Reihen sich gegenseitig verschatten. Bei Ost West kann man die als Dreiecke aufstellen und muss so keinen Abstand wahren.

Je, das denke ich auch, da stellen die die Module wie kleine Satteldächer auf, hatte ich auch schon mal gesehen.
Dann bleibe ich SÜD

Die Frage ist nicht Süd oder O/W sondern, wie bekomme ich beides.

Ich habe eine 3kWp Eigenbau Drehanlage (360° und 0°-67°) und sehe in beiden Varianten spezielle Vorteile.

Von Oktober bis März ist ein steiler Südwinkel unschlagbar.

April bis September hingegen bringt O/W den entscheidenden Vorteil, das ich bereits früh morgens die Waschmaschine und/oder Wärmepumpe anschmeißen kann. Und Abends heize ich zur Zeit mit der Wärmepumpe (Splittklima zum Heizen) nochmal fix die Bude durch.


Wenn Du also langfristig die Möglichkeit hast, bau sowohl eine Süd als auch eine O/W Anlage.
Die moderneren Module sollten auf die flachere Anlage wegen dem besseren Schwachlichtgewinn.

Hallo zusammen, ich habe auch mal eine Frage zum Thema Ausrichtung der Module bzw. Neigungswinkel. Die Module stehen Richtung Süden bei mir wenn Sie verbaut sind.

Aktuell geht es darum, dass sie auf einer Holzhütte mit Balken+Doppelstegplatten aufmontiert werden. Deren Dach hat einen Neigungswinkel von ~18°. Nun habe ich mal ein Diagramm gesehen, wonach ein relativ Flacher Winkel - 20-25° schon ganz gut wäre. Jedoch habe ich mit dem hier gefunden Tool PVGIS, wenn ich es richtig genutzt habe, gesehen, dass der optimierte Slope-Angle bei 35° bzw 37° wäre.

Nun meine Frage - was sind Eure Erfahrungen zum Thema Winkel und wenn der Winkel steiler besser ist, was kann ich tun, um ohne mit einem Dreieck aufzuständern, die Module hinten höher zu kriegen? Oder geht das nur sinnvoll mit einem Dreiecksständer?

Herzlichen Dank euch :slight_smile:

schauen ob sich der Mehraufwand aufständern eher lohnt oder ein panel mehr wenn Platz ist. Kann der unterbau die höhere Windlast von aufgeständert aufnehmen?
Fürn Winter was an die Wand der Hütte möglich?

Und was stört dich daran?

Relativ flach ist optimal für den Sommer. Hast du im Gegensatz zu steilen Dächern nämlich morgens und abends noch Sonne auf den Modulen. 18° sollte dann auch noch für die Selbstreinigung durch Regen ausreichen.

Die 37°C sind hingegen optimal für den Winter, liefern aber im Sommer nur in kurzer Zeit hohe Leistungen. Für Direktverbrauch/Eigenverbrauch im Sommer daher nicht optimal.

Wenn du etwas zum aufständern basteln willst oder suchst, dann überlege ob nicht etwas verstellbares möglich wäre (Flach für Stommer, steil für Winter). Scheint mittlerweile irgendwo sogar bezahlbare 2 achsige Tracker für BKW mit 4 Modulen zu geben. Jedenfalls erst 2 beim Autofahren gesehen ...

das mit dem Mehraufwand denke ich mir halt auch. Wie ich weiter unten gelesen habe, könnte die Neigung soweit schon passen. An die Wand der Holzhütte möchte ich rein optisch eher nichts montieren.

@pvstrom der Neigungswinkel stört mich soweit gar nicht. War nur nicht sicher, ob etwas steiler nicht mehr bringt. Dein erster Satz mit morgens und abends hat mich bzgl. dem Thema Neigung überzeugt und ich werde Sie nur auf die Doppelstegplatten aufmontieren, so wie es jetzt ist. Das mit dem aufständern mit Trackern ist spannend, aber eher für ein anderes Dach oder in der Ebene optimal finde ich.

Danke vielmals für den Input :slight_smile:

Gilt natürlich nur, wenn du keine Probleme mit Verschattung hast. (Schattenverlauf beobachten).

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