Ich Plane mein XL-Balkonkraftwerk mit Akku. Dachte ich hätte alles soweit zusammen aber dann bin ich auf die Info gestoßen das ein Hoymiles mit 24V Akku stark die Leistung begrenzt.
Ich habe die Möglichkeit zwei 570W Panels Richtung Süden und ein 430W Panel Richtung Westen anzubringen.
Meine Planung war ein 24V Akku mit 8 x 280Ah zu bauen. Dies war für mich wenn ich mit PV sol simuliere ein guter Kompromiss.
Hat jemand Ideen was man machen könnte? Ich bin etwas frustriert.
Bei Plan A anstelle des Hoymiles ein GTN-1000W-24V-220V-L
Nachteile:
Nur halbe Leistung
Lüfter
Esp-Soyosource-Controller anstelle von OpenDTU-OnBattery
Der Akku ist in der 1ten als auch in der 2ten Variante viel zu groß. Welchen Verbrauch hast du denn am Tag? LiFePo4 sollen regelmäßig auf 100% geladen werden (Top Balancing). Ich plane sowas (ähnlich viel PV) mit 8x120Ah (2,8kWh) - das reicht für ne Wohnung locker!
Diese Lösungen mit den Hoymiles an der Batterie gefallen mir alle nicht. Ich will was, das bedarfsgerecht einspeist.
Im Winter wird das ehr selten der Fall, auch mit einem kleinen Akku. Eine Intelligente Lade Regelung müsste es doch hinbekommen wenn eine Zelle Voll ist erstmal das Laden zu Pausieren und die Zelle runter zu Balancen damit es keine Überspannungsabschaltung gibt.
Pro Jahr etwa 2000kWh also am Tag so 5,5kWh
Das geht doch mit OpenDTU-OnBattery. Oder habe ich dich da Falsch verstanden?
Ich vermute das es wegen den ganzen Balkonkraftwerken bald Spezielle Wechselrichter gibt die einen Batterie Anschluss haben. Oder was mein Ihr? Ist es Sinnvoll auf so etwas zu warten?
Ich hatte mit PV Sol rumgespielt und bin auf diese Werte gekommen. Der Preis der Zellen spielt bei einem Selbstbau Akku nicht so eine große Rolle da kann man sich etwas mehr leisten. Ich habe die Zellen Preise von NKON genommen.
Akku
280Ah 24V
105Ah 48V
105Ah 24V
105Ah 12V
Amortisation Dauer (Jahre)
8
8,7
8,4
13
Solar Anteil (%)
50
41
35
28
Solar Eigenverbrauch %
78
72
67
52
Eine Sinnvolle alternative zum Hoymiles scheint für ein 24V System nicht zu geben. Werde dann entweder warten oder Plan B mit 16 x 105Ah umsetzten.
Akku kann niemals zu groß sein Kommt drauf an, was das Ziel ist. Mit 7kWh überlebt man bei 5kWh Verbrauch 1 Regentag. Mit 15kWh sogar 2-3. Der muß ja nich jeden Abend ganz voll werden, nur immer mal wieder.
Wenn du die beiden 530W Module in Reihe schaltest, kannst du auch einen 48V Akku laden. Dann funktioniert dein ursprüngliches Konzept. Das einzelne 430W Modul müsste allerdings wegfallen. Oder du findest doch den Platz für 2 Module auf West, um da auch mit der Spannung hochzukommen
Das erste Konzept hat am wenigsten Bauteile, den geringsten Regelungsaufwand, du nutzt immer 100% der Sonne bis der Akku voll ist.
Wechselrichterleistung: du brauchst die hohe Spitzenleistung nicht. 250W rund um die Uhr sind auch 6 kWh, und viel mehr Ertrag hast du eh nicht. Der 24h-Igel gewinnt das Rennen gegenüber dem schnellen 2h-Hasen.
Warum wählst du wenig Leistung bei den Modulen? Platzmangel?
An deiner Stelle würde ich über zwei Punkte nachdenken:
Module parallel oder in Serie schalten --> spart MPPTs
48V Batterie nehmen. Damit sind höhere Leistungen möglich. z.b. 16x130Ah
Dein Plan ist vom PV Aufbau jedenfalls ähnlich zu meiner Umsetzung, auch wenn bei mir aktuell noch die Verknüpfung zu Zähler fehlt (gedulteter Ferris-Zähler)
Ist leider ein Baum in der Nähe so das je nach Sonnenstand etwas Schatten auf ein Modul fallen kann.
Ist leider kein Platz für.
Auch ne interessante Überlegung. Meinst das dann die Beschränkung vom hoymiles gar nicht so schlimm ist? Die Grund last ist beim mir sehr klein. 30W oder so dann noch der Kühlschrank. Und wenn der Computer an ist noch etwas mehr. Das Warmwasser wir per 22kw Durchlauferhizer gemacht da sind aber auch 2kW Wechselrichterleistung fast egal. Aber der Preis unterscheidet zwischen dem 600 und 2000 ist mit 100€ jetzt auch nicht so groß.
Bei uns ist die Grundlast leider deutlich höher, weil alleine die Ölheizung schon zwischen 90 und 200W braucht. Dann noch drei Kühlschränke (2 Wohnungen hängen am Zähler). Daher kann ich bei mir im Schildkrötenstyle einspeisen und die Peaks sorglos weglassen. Und der Akku wird trotzdem regelmäßig leer. Wenn deine Grundlast so enorm niedrig ist, lässt sich aber der Schildkrötenstyle vielleicht doch nicht auf deinen Fall übertragen.
Hast du die Last über den Tag schon genau angeschaut? Den Shelly oder einen IR-Lesekopf brauchst du ja eh, d.h. du kannst den ja schon vorab und ohne Solaranlage zum Laufen bringen, und wenn du dann schöne Verbrauchsgrafiken hast, fällt die Entscheidung hierhin oder dorthin sicher leichter.
Zu 24V und Hoymiles kann ich nichts sagen. Ich hätte nur gesagt, geh auf 48V, denn wenn du angefangen hast, wirst du süchtig und willst mehr. Aber wenn der Platz das definitiv nie zulassen wird, ist dem Suchtfaktor ja ein Riegel vorgeschoben.
Problem ist mir bekannt, darum steht "meine" Anlage auch so weit weg. Da ist nämlich Platz für mehr Module.
Bezüglich der Verschattung könntest du überlegen die Module Parallel zu schalten. Vielleicht klappt das.
Bisher brauche ich die DPM8624 um die Einspeisung zu regeln. Das Projekt startete bevor ich von der Option mit der OpenDTU wusste. Dazu kann ich die DPM8624 per Kabel steuern, an den HM komme ich nicht mit Kabel dran.
Im Moment läuft die Anlage so und als nächstes sollen erst noch die 2 430W Module dazu, möglichst noch im Frühjahr.
Aktuell bin ich auch gescheitert die OpenDTU zu verbinen. In meinem Thread steht ja, dass ich nur alle 2-3 Monate vor Ort bin. Beim ersten mal kam ich nicht mehr auf die DTU und musste neu flashen. Als Ergebnis ging das Display nicht mehr und ich musste sie wieder mitnehmen und mit dem Support eine Lösung suchen. Nun geht die DTU zwar theoretisch, aber beim letzten mal konnte sie sich nicht mit dem HM verbinden. Für solche Probleme sind 1-2 Tage meist zu wenig.
Aber ich habe den Umbau noch im Auge, speziell wenn der Zähler getauscht wird und ich den Verbrauch auslesen kann.
Das Problem mit der hohen Grundlast kann ich für meinen Fall auch bestätigen. Sowas kommt vor. Meine Anlage kann locker konstant mit 100W einspeisen ohne dass davon was ins Netz geht.