Auslegung RMH ´97 3,1kw

Guten Tag liebe Schwarmintelligenz,

wir haben uns in 2024 ein RMH angelacht und es war mal so, dass wir gezwungen worden sein sollten, ganz viel Geld für eine tolle Heizungsanlage in die Hand zu nehmen. Da die verbaute Gasheizung von 1997 es leider immer noch ohne Probleme tut aber aus Sicht mancher Entscheidungsträger doch nicht das Gelbe vom Ei ist, musste ich mich auch mal mit einer neuen Heizung etc. beschäftigen. So fing ich diese Jahr im Januar an und las etliches über WP. Nach 2 Angebot (28k€ und 49k€ *hehe*) war ich bedient. Nach der vereinfachten Heizlastberechnung bei Heizreport.de und der Schweizer Formel komm ich auf eine Heizlast von 3,1-3,4kw mit WW. Ich weiß, ich habe auch mehrfach drüber geschaut und hier und da aber ich finde da keinen Fehler. Ich habe allerdings auch die 150€ für die detaillierte Auswertung nicht in die Hand genommen. Der Gasverbrauch von netto 140m² war 13300 | 13000 | 13000 | 13800 | 12900 | 10600 | 9800 kwh in 2025 inklusive WW, wie gesagt, in 2024 erst übernommen. Der Energieausweis sagt 83,8 kwh/(m²*a) aus. Seit Januar habe ich die VL Temperatur auf 40-45°C stehen und es macht keinen Unterschied, außer das die Heizung öfter taktet. Bin jetzt aber schon nach den Verbrauchsdaten fast 100m³ unterhalb des letzten Jahres.

Ich lasse eigentlich alle Räume konstant auf 20°C halten bis auf den Kellerbereich, der läuft auf 18°C. Die Heizkörper sind vorwiegend Einreihig Typ 11 ausgelegt und wenn man den China Thermostaten glauben schenkt, sind die Ventilpositionen nie über 50% gekommen im letzten Winter laut Home Assistant. Die Schwachstellen sind die beiden Bäder in EG und OG, da regelt das Ventil auch immer ordentlich, kann aber auch an der kurzen Leitungslänge und den fehlenden Hydraulischen Abgleich liegen.

So, der Plan ist eigentlich ein bezahlbares upgrade zu vollziehen. Mittlerweile bin ich der Meinung, das das nicht mehr an DIY vorbei geht. Da ich in den letzten Wochen auf der Arbeit auch noch 2 Multis mit 8IG´s und Fastpipe installiert habe (außer den entscheidenden Gas-Teil) bin ich zuversichtlich, dass ich das daheim auch hin bekomme. Das soll jetzt auch nicht wie der übliche Schnellschuss rüber kommen, weil es mal Temperaturmäßig heiß geworden ist.

Nun bin ich denn dann auf Klima Geräte gekommen… R290 sollte deutlich schwieriger werden, da allseits Lichtschächte zum Kellergeschoss vorhanden sind. Der Dachboden ist im übrigen nicht ausgebaut, wäre aber irgendwie cool wenn ich den Raum dafür nutzen könnte. BWWP soll später dann auch noch dazustoßen. PV 8-10kwp Süd in Planung. Ich habe mal wieder hochtechnische Zeichnungen mithilfe von Paint angefertigt. Auf diesen könnt ihr den ersten Schuss mal begutachten. IG, AG, Leitungsführung, Heizkörper sollten ersichtlich sein. Ich habe mich nach vielen Lesen hier im Forum ebenfalls auf Daikin eingeschossen und bin zuletzt selbst gedanklich von den Multis abgekommen. Das Optimale Ziel wäre es, wenn ich die Gasheizung dadurch ersetzen könnte. Die Kühlung im Sommer sehe ich nur als sehr nützlichen Bonus an. Amortisationszeit, Kosten/Nutzen sind so Dinge, auf die ich Wert Lege. Es bedarf nicht der Günstigsten oder der Effizientesten Anlage. Südseite / Terrassenseite möchte ich eigentlich ungern bebauen, da da auch viele Schlafzimmer sind. Außerdem ist auf der vollen Breite eine Terrassenüberdachung gebaut.

Dann zu meinem Fragenkatalog:

Aufteilung / Leistung / Platzierung der Geräte ?

Welche Geräte speziell ?

Platzierung AG Unten oder Oben (Anzahl !?) ?

Erfolgsaussichten jemanden in NRW zu finden der die Anlage in Betrieb nimmt nach Installation ?

Wann wäre der nächste gute Zeitpunkt zu kaufen, um vielleicht noch 3€ zu sparen wenn die “heiße Phase” :wink: vorbei ist ?

Realistisch die Heizung dadurch ersetzen ?

>>>Eure Meinung ???

Ich hoffe man kann die Bilder noch vergrößern………

EG:

OG:

KG:

Im Sommer siehst du doch gut, was du für Warmwasser an Gas verbrauchst. Kannst du das mal checken, damit man weiß, was du für Heizungswärme an Gas verbrauchst.

Din 3,1 - 3,4 kW kommen mir zu wenig vor.

Wie ist das Haus denn gedämmt?

EG Bild ist etwas klein geraten, kann ich nicht erkennen. Ist der große Raum das WZ?

KG: Wofür willst du dort klimatisieren? Ist der bewohnt?

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Baualtersklasse vom Gebäude?

Könntest einen Wärmemengenzähler einbauen lassen über den Winter und dann hast eine genaue Heizlast.

Bei dem teuren Angebot der beiden, hat man vermutlich die Heizkörper getauscht. Grundsätzlich würde ich DIY vorziehen, sofern Dir das zutraust, egal ob LWWP oder LLWP. Bei LWWP solltest die Typ 11 tauschen, alternativ Decken und oder Wandheizung installieren. Mit Heizkörpern kannst aber nicht kühlen.

Bei einem RMH würde ich darauf achten, dass die Außeneinheit/en besonders leise sind.

Warum so ein Wahnsinnsaufwand mit vielen Klimasplitt, wenn doch eine super funktionierende Zentralheizung vorhanden ist?

Einfach die Gastherme durch eine 3.000€ Wärmepumpe DIY ersetzten und fertig. Spart einen Haufen Geld und Arbeit.

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Im Sommer siehst du doch gut, was du für Warmwasser an Gas verbrauchst. Kannst du das mal checken, damit man weiß, was du für Heizungswärme an Gas verbrauchst.

Din 3,1 - 3,4 kW kommen mir zu wenig vor.

Wie ist das Haus denn gedämmt?

EG Bild ist etwas klein geraten, kann ich nicht erkennen. Ist der große Raum das WZ?

KG: Wofür willst du dort klimatisieren? Ist der bewohnt?

Nicht dran gedacht das ich das auch schon ablesen kann. Mai + Juni wurden 23+20m³ dann für WW verbraucht. Ich habe in der ganzen Zeit auch die Rollladen Smart gemacht und habe in dem Zuge auch die Rollladenkästen besser gedämmt mit Styrodur. Da sah ich auch den Porenbetonstein (glaub ich zumindest), 80-100 Luft/Mineralwolle und dann den Außenziegel. Bild vom EG habe ich nochmal vergrößert, in der Hoffnung, dass man es erkennen kann und ja das große ganze ist das WZ. Zur Küche hin habe ich die Türe entfernt. Das Kellergeschoss soll meiner Meinung nach nicht zu Stark auskühlen weil der Fußboden sonst nur noch kälter wird.

Baualtersklasse vom Gebäude?

Könntest einen Wärmemengenzähler einbauen lassen über den Winter und dann hast eine genaue Heizlast.

Bei dem teuren Angebot der beiden, hat man vermutlich die Heizkörper getauscht. Grundsätzlich würde ich DIY vorziehen, sofern Dir das zutraust, egal ob LWWP oder LLWP. Bei LWWP solltest die Typ 11 tauschen, alternativ Decken und oder Wandheizung installieren. Mit Heizkörpern kannst aber nicht kühlen.

Es wurde 1996 angefangen und 1997 fertig gestellt. 2x3er Reihenhaus und jede Partei hat so ihr eigenes kleines Süppchen gekocht, von daher sind Differenzen selbst von außen zu erkennen. Wärmemengenzähler empfand ich nicht als nötig da ich so schon relativ viele Daten sammle, wäre aber eine Möglichkeit. Ich hatte erst die 120W Zirkulationspumpe DIY getauscht und dafür müsste dann die Verrohrung geändert werden. Witzerweise sind im Angebot keine HK´s aufgeführt :slight_smile:. Das Geld für HK´s kann ich auch in LLWP stecken.

Bei einem RMH würde ich darauf achten, dass die Außeneinheit/en besonders leise sind.

Ja, das sehe ich ebenfalls als eine Kernaufgabe das Möglichst Leise hin zu bekommen.

Warum so ein Wahnsinnsaufwand mit vielen Klimasplitt, wenn doch eine super funktionierende Zentralheizung vorhanden ist?

Einfach die Gastherme durch eine 3.000€ Wärmepumpe DIY ersetzten und fertig. Spart einen Haufen Geld und Arbeit.

Weil ich mit LLWP definitiv parallel arbeiten kann. Ich habe nicht geschrieben das ich Gasheizung direkt ausbauen möchte. Ich kann somit alles in Ruhe parallel und Step by Step machen. Mir ist bewusst, dass die Kombi LWWP / LLWP mit einer BWWP nicht die Effizienteste ist. Und der Aufwand eine LLWP zu installieren halte ich für echt überschaubar. Die Anlage in ein Büro einzubauen ist deutlich aufwändiger gewesen, aber optisch besser gelungen durch die Abgehangene Decke als ich es schaffen werde. 3k€ hören sich leider zu gut an. Da gehört meines Wissens nach noch ein bisschen mehr dazu.

Ja, rund 1.000€ für Kleinkram → Panasonic 5kW - selber bei mir, wie hunderte andere DIYler auch, eingebaut.

Läuft bei mir auch parallel zur alten Gasheizung, die im Kernwinter für ein paar Tage/Wochen übernehmen muß. Sind einfach nur ein paar billige Umschaltventile zwischen.

Die Splittklima im Wohnzimmer heizt fast nie mehr sondern kühlt nur im Hochsommer.

Heißt das “soll ausgebaut werden” oder kann eine WP da hin (Kaltdach?) Die schon erwähnte Panasonic vielleicht. Gibts auch als split, AG aufn Dachboden und Wärmetauscher in den Heizungskeller, ca. 5-6k€. Verbindung durch deinen dann ungenutzten Kamin. Fühlt sich schöner an als Klimas auf das Haus zu verteilen.

Der Dachboden ist halt nicht gedämmt. Plastiktüte und dann kommen schon die Ziegel. Aktuell sehe ich keinen Bedarf an weiteren Wohnraum und die Familienplanung wird wohl auch aktuell passen, von daher sind die 6x12m aktuell unbenutzt und eigentlich prädestiniert dafür.

Kommt das AG mit der fehlenden Belüftung klar oder muss für Ventilation gesorgt werden ?

Hallo,

wenn ich von 13000 kWh Gas ausgehe und nach Abzug des WW von rund 10000 kWh Gas ausgehe, spukt mit Sonet 5, medium etwa 4.0 kW Heizlast aus:

Zusammenfassung

Nach der Schweizer Formel gilt vereinfacht:

Heizlast = Nutzwärmemenge / Volllaststunden

Schritt 1 – Nutzwärmemenge ermitteln
Da die 10.000 kWh Gas laut Gaszähler der Brennstoff-Input sind, muss man die Verluste der Heizungsanlage abziehen. Bei einer modernen Gas-Brennwerttherme im realen Betrieb (nicht Prüfstandswert!) sind 80–90 % Nutzungsgrad realistisch:

  • bei 85 %: 10.000 kWh × 0,85 = 8.500 kWh Nutzwärme

Schritt 2 – Volllaststunden für den Kölner Raum
Köln liegt klimatisch ähnlich wie Düsseldorf (mildes Rheinland-Klima, Norm-Außentemperatur ca. −10 °C). Als Richtwerte gelten dort:

  • Einfamilienhaus: ~2.100 h/a
  • Mehrfamilienhaus: ~2.000 h/a

Schritt 3 – Berechnung

  • EFH: 8.500 kWh / 2.100 h ≈ 4,0 kW
  • MFH: 8.500 kWh / 2.000 h ≈ 4,3 kW

Ergebnis: rund 4–4,5 kW Heizlast

Ein paar Anmerkungen dazu:

  • Da du "rein fürs Heizen" schreibst (also Warmwasser ist schon rausgerechnet), musst du hier nicht noch die üblichen +400 h für Warmwasserbereitung aufschlagen – das wäre nur nötig, wenn im Verbrauch auch Warmwasser steckt.
  • Der angesetzte Nutzungsgrad (80–90 %) hat großen Einfluss aufs Ergebnis. Wer den genauen Wert kennt (z. B. aus dem Schornsteinfeger-Abgasbericht oder besser noch aus einer Wärmemengenzählung), sollte den nehmen statt zu schätzen.
  • Die Schweizer Formel ist explizit eine Faustformel für Sanierungsfälle/Bestandsgebäude bis 100 kW Leistungsbedarf – für Neubauten oder genaue Auslegung (z. B. Wärmepumpe) ersetzt sie keine Berechnung nach DIN EN 12831.
  • Bei Wärmepumpen-Dimensionierung nimmt man ohnehin oft nur 70–80 % dieser Heizlast an, da der Heizstab Spitzenlasten abdeckt.

Ich selber hab ja vor kurzem unsere Gasheizung rausgeworfen nachdem wir einen ersten Winter praktisch komplett mit zwei Single-Splitklima Geräten (als Leser dieses Forums natürlich Daikin Perfera :wink: ) geheizt haben und WW von der BWWP kommt, aber bin mir bei Dir nicht sicher, ob das so sinnvoll ist:

  • Heizwärmebedarf bei uns etwas unter 4000 kWh, sowohl nach den Daten der Splitklima als auch vorher dem WMZ der Gasbrennwert Therme. Möglich durch relativ gute Dämmung vor 15 Jahren (Bestandsgebäude von 1967) und eine KWL, die Lüftungsverluste minimiert
  • Den WMZ hatte ich primär einbauen lassen, um zu checken, was an Durchfluß bei uns mit erträglichen Geräuschen möglich ist, wäre eher grenzwertig
  • LWWP machen lassen war bei den Preisen und zu junger Brennwerttherme keine Option
  • Heizlast von maximal so 2.5 kW bei NAT von -10 Grad (aus Messdaten ermittelt), typisch 1 kW auch sehr fragwürdig für einen halbwegs effizienten Betrieb
  • Rohre von 1967. Lebenserwartung ?!?

Bei Dir ist der Wärmebedarf ja doch Faktor 2.5 höher und Rohrleitungen jünger, dafür Gastherme deutlich älter. Da würde ich definitiv auch sehen, daß ich selber eine LWWP installiere. Da ich das noch nie selber gemacht habe würde ich mal versuchen einen den Heizkörper selber durch einen 33er zu ersetzen. Wenn Du nicht 100% auf die LLWP setzt, brauchst Du ja auch nen Plan B, was auf eine elektrische Direktheizung rausläuft, wenn die Gastherme absehbar in paar Jahren end of life hat. Bei unserem Bedarf kein Problem (das inzwischen ungenutzte Kinderzimmer bräuchte eine Zuheizung, wenn da auch tagsüber jemand ist), bei Dir vielleicht nicht so schön. Preislich kommt mit den zahlreichen Innengeräten ja auch einiges zusammen. Bei den 3000+1000 von Uschi gehe ich auch nicht ganz mit, zumindest wenn auch ein neuer WW Speicher kommt und Du in dem Zug auch Heizkörper tauscht (was man ggf. auch erstmal verschieben kann), aber immer noch überschaubar. Außengerät auf den Dachboden halte ich für ne blöde Idee. Da muß schon viel passen, daß das Sinn macht (offener Luftzug, kein Wärmeentzug von unten durch noch kälteren Dachboden ...)

Beim Kaltdach brauchst ideal nen Abluftkanal nach draussen. Ich kenn WP Anlagen die laufen recht gut mit der unterm Dach angesaugten Luft mit Abluftkanal, der wenigstens einen Teil rauslässt. Es muss halt auch ausreichend Luft ins Dach reinkommen. Wie das bei dir mit der Foile ausschaut?

Außengeräte im Dachgeschoss aufzustellen halte ich für komplex umsetzbar und wird wohl auch Effizienz kosten. Wurde hier im Forum einige Male diskutiert, kannst ja mal nach suchen.

Keller zu beheizen, nur damit der Fußboden eine Etage drüber nicht zu kühl ist, erscheint mir ziemliche Energieverschwendung. Dann besser Kellerdecke dämmen oder den Boden im EG dämmen. Oder erstmal schauen, ob das überhaupt zu einem Problem wird. Bei uns ist der Keller im tiefen Winter bei vielleicht 6-8 Grad, unangenehme Fußkälte ist mir noch nicht aufgefallen. Kellerdecke ist bei uns ungedämmt.

Wenn du wirklich alle Räume durchweg auf 20-21 Grad halten willst, würde ich auch über LWWP nachdenken. Viele haben sich sowas selbst eingebaut, das sollte nicht komplexer sein, als LLWP einzubauen.

Wer hingegen stark bedarfsweise heizen will, um nochmal einiges an Energie zu sparen, der fährt mit LLWP besser.

Und es gibt natürlich noch das Thema Kühlung im Sommer.

Ich würde erstmal in einem Hauptraum ein Gerät einbauen und Erfahrungen über einen Winter sammeln. Ist nämlich auch die Frage, ob die ganze Familie mit dieser Art zu heizen klar kommt und damit "warm wird". Danach kann man dann entscheiden, wie es weiter geht.

Das Bild EG kann ich immr noch nicht deuten. Ich sehe ein IG im Bereich der Diele. Warum dort? Und dann so was schräg über der Tür zu WZ? Da kommt es sehr drauf an, wie das WZ eingerichtet ist und wo es dann hinbläst. Man will ja nicht angeblasen werden.

Was überall auch fehlt, sind die m² Flächen der Räume.

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@jensdecker

die Angaben sind schon mit Warmwasser. Ich glaube auch nicht an die 3,1kw Heizlast aber ich merke schon den geringen Verbrauch. NAT ist hier -8°C. Wieso sollte der Wärmebedarf Faktor 2,5 höher sein ? Die Gasheizung (nicht Therme) funktioniert und soll dann in Zukunft, wenn der Umbau stabil läuft, zurück gebaut werden. Das Thema zu “AG auf dem Dachboden” fand ich auch sehr interessant und die Threads hier habe ich auch gelesen aber ich habe keine riesige Lust Mega Umbauten am Dach dafür vorzunehmen, weshalb das auch raus fällt. Ich dachte jetzt kommt noch etwas, was ich übersehen habe.

@win

Warum ist es nicht Sinnvoll den Keller zu heizen ? Dieser ist hier fast als Wohnraum ausgebaut mit Waschküche, Werkstatt und Partykeller. Und da zumindest überwiegend 18°C zu halten fand ich als akzeptabel.

Und das Bild bekomme ich irgendwie nicht größer. Die Forumssoftware reduziert dies anscheinend wieder sofort. Aber hier mal die Raumgrößen, die ich irgendwie voll vergessen habe:

Raum
Heizungsraum 5,96 m² 14,90 m³
Waschküche 12,01 m² 30,02 m³
Werkstatt 4,91 m² 12,27 m³
Partykeller 29,21 m² 73,02 m³
Abstellkammer Keller 2,83 m² 7,07 m³
Treppenhaus Keller-UG 3,01 m² 7,53 m³
Flur UG 5,70 m² 14,24 m³
Küche 6,85 m² 17,14 m³
Wohnzimmer 40,80 m² 102,01 m³
Bag UG 3,46 m² 8,64 m³
Treppenhaus UG-OG 3,01 m² 7,53 m³
Bag OG 6,09 m² 15,22 m³
Schlafzimmer 17,85 m² 44,63 m³
Kinderzimmer 1 8,90 m² 22,25 m³
Kinderzimmer 2 16,67 m² 41,67 m³
Abstellkammer OG 1,86 m² 4,64 m³
Flur OG 4,85 m² 12,13 m³

Ich dachte eigentlich daran voll auf LLWP zu gehen. Redundanz zu schaffen, indem ich die Duo´s mit verschiedenen Stockwerken kombiniere. Nach dem vielen lesen hoffe ich, das eine 3,5er im WZ gerade noch so ausreichend sein dürfte. Die Anlage darf dann ja auch längere Zeit arbeiten und muss nicht nach 1h die Zieltemperatur erreicht haben. Das Bad im EG ist derart klein und die Luftfeuchte steigt dort durch das Duschen schon schnell an weshalb ich da auch keine Klima ausprobieren würde. Das ist der Grund weshalb das Gerät gedanklich in den Flur gewandert ist. OG hatte ich auch erst eine 3,5er Anlage angedacht aber da ich mehr und mehr gelesen habe, das die Luft nicht durch die Türe möchte, bin ich umgeschwenkt auf mehrere kleine.

Faktor 2.5 zwischen Eurem RMH und unserem. OK, wenn Du dann auch komplett switchen willst, ist das was anderes. Sind halt deutlich mehr Innengeräte bei Dir als bei mir. Und ne BWWP oder ne andere Lösung fürs WW brauchst Du dann auch noch. Aber die Entscheidung zwischen LLWP und LWWP müßt Ihr treffen. Da es nicht jeder mag mit den Splitklimas ggf. wie schon von anderen empfohlen vielleicht erstmal mit einem Gerät anfangen.

Waschküche (na ja, halt die Waschmaschine da unten, aufgehängt wird sie oben) und Werkstatt hab ich auch, ohne Heizung (bzw. dort nie genutzt). Wie oft nutzt Ihr den Partykeller? Kellerwände und Boden gedämmt? Sonst ist das in meinen Augen auch ne unnötige Energieverschwendung, aber ist natürlich Eure Sache.

Das gehts um die Frage, für was? Kostet ja alles Energie und damit Geld. Wenn ihr im Winter dort Party machen wollt, völlig nachvollziehbar, dort zu heizen. Brauchts für 2 Partys im Winter eine Split-Klima dort? Nein, dann besser einen Heizlüfter verwenden.

Macht es Sinn, den ganzen Winter den Keller auf 18 Grad zu halten, damit man obendrüber wärmere Füße hat? Erscheint mir sehr zweifelhaft und ist zumindest viel Energie für wenig Nutzeffekt. Dann besser Kellerdecke dämmen.

Auch wenn du den Keller nur auf 18 Grad hälst, du verballerst eine Menge Energie.

Achte da vor allem darauf, dass die möglichst immer zur gleichen Zeit laufen. Und denke daran, dass im Winter Abtaugeräusche nicht zu unterschätzen sind. Wenn du dann einen Raum die Nacht durchheizen willst und das andere ausgeschaltete IG in einm Schlafzimmer hängt, hat man ein Problem, weil die Geräusche dann auch dort sind.

Ja, wenn du durchheizt, könnte eine 3,5 kW ausreichen. Wärmeverteilung ist noch so eine Sache bei 40m². Sowas erkennt man oft nur experimentell.

Im WZ könnte eine 3-4kW Nepura Sinn machen. Die hat deutlich mehr Reserven, als ein Standard-Gerät.

Da würde ich erstmal abwarten und vielleicht später nachrüsten. Wenn man im Bad über das WZ (und Wand zum Nachbarn) eine Grundtemperatur von vielleicht 18 Grad halten kann, dann kann es einfacher und billiger sein, das Bad nur kurz mit Schnellheizer auf 23 Grad hochzuheizen, wenn man mal duscht.

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