Bleibt beim Thema.
Und das steht oben über dem ersten Beitrag.
Bleibt beim Thema.
Und das steht oben über dem ersten Beitrag.
Verstehe ich nicht.
Ich würde erst mal jubeln. 10 Cent bis 2032 sind weitere 7 Jahre weit über dem was man bei einer neuen Solaranlage bekommt. Hätte nicht gedacht, dass man so viel Einspeisevergütung bekommt. Ich bekomme bei meiner teuren Neuanlage nur 7,69 Cent pro kWh. Warum bekommst Du viel mehr? Nur weil Du weiter bei Volleinspeisung bleibt und nichts mehr investieren musst?
Und warum lohnt sich der Umbau auf Eigenverbrauch nicht? Wer eine neue Anlage baut, muss wesentlich mehr bezahlen. Du hast schon die Dachhaken auf dem Dach. Kannst entweder die Solarpanels weiter betreiben oder neue Panels auf das Dach packen. Bei neuen Panels, musst evtl. nur die Schienen etwas umbauen und kannst aktuelle Module auf dem Dach anbringen, Wechselrichter dazu und fertig. Behältst Du die alten Panels musst Du nur den Wechselrichter tauschen und ein Smartmeter einbauen. Einen Elektriker, der das relativ günstig macht findet man sicherlich.
Günstiger geht es kaum für eine Aufdach-Anlage. Also wieder jubeln.
Und das nachdem sich die alte Anlage nach 20 Jahren durch die hohe Einspeisevergütung mehr als bezahlt gemacht hat. Was willst Du mehr?
Ich glaube nicht an die 10ct. Die 10ct sind der gesetzliche Maximalwert. Der tatsächliche Wert ist wahrscheinlich deutlich darunter. Siehe auch hier: Auslauf Förderung - was machen mit der Anlage? - #18 von silbaer
Ich habe auch mal ins EEG geschaut:
Bei ausgeförderten Anlagen ist als anzulegender Wert für die Höhe des Anspruchs auf die Einspeisevergütung nach § 19 Absatz 1 Nummer 2 in Verbindung mit § 21 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 der Jahresmarktwert anzuwenden, der sich in entsprechender Anwendung von Anlage 1 Nummer 4 berechnet, ab dem Kalenderjahr 2023 höchstens jedoch 10 Cent pro Kilowattstunde.
Folgt man den Verweisen auf die anderen §§ kommt man auf das was ich oben geschrieben habe.
Ich habe zwei Ü20 Anlagen zum Eigenverbrauch umgerüstet. Einmal mein Vater und einmal ich.
Dazu noch je einen Batteriespeicher (1x MP5000+16s).
Mein Vater musste einen neuen Zählerschrank einbauen damit der VNB es akzeptiert hat.
Bei mir war eher die Bürokratie das Problem (anderer PV Besitzer, anderes Flurstück).
Dank Elektriker in der Verwandtschaft und Bekannter beim VNB hat es am Schluss dann doch geklappt.
Mein Vater ist schon seit Anfang des Jahres umgestellt, hat gute 4000kWh eingespart. Denke mal in 5 Jahre ist das Geld wieder drin.
Fürs Einspeisen bekommen wir jetzt übrigens ~2ct/kWh, das hätte es wohl auch gegeben wenn die Anlage als Volleinspeisung gelaufen wäre.
Ich finde, wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind, lohnt sich die Umrüstung. Wenn ich denke, was das für ein Aufwand war bei meinem Vater…
Auch hat man das Risiko, wie lange die PV Anlage nach 20 Jahren noch funktioniert.
Es vor kurzem ist ein WR kaputt gegangen, hatten zum Glück noch einen auf Reserve.
imho