Ausbau Batteriesystem

Moin zusammen

so, nun ist es vollbracht. Der schwierigste Schritt (körperlich) war die Blöcke in den Energiekeller zu bekommen. Aber mit der Hilfe von 2 Bekannten konnten wir das mittels einer Rutsche und hohem Einsatz realisieren. Nach 1 Stunde waren die Dinger unten.

Blieb dann noch der DC-Anschluss und die Integration in das Victron System. Das war dann handwerklich rasch gemacht, die Feinheiten bis alles im Victron System war dauerten dann doch etwas länger. Aber mit viel KI-Abfragen und eine wenig löten habe ich es dann geschafft, alles läuft.

Man sollte bei diesen Batterien bedenken, dass die Installationsanweisungen, sagen wir es vorsichtig, ausbaufähig sind. Ich hoffe sie lösen die schlimmsten Fehler und Falschdarstellungen, das hilft dem Kunden ungemein und würde sicher zu einer höheren Akzeptanz führen, auf Dauer.

Nach Rücksprache mit einem Fachmann habe ich mich letztendlich dann noch entschlossen, auf 50 mm² DC-Kabel umzustellen, auch das sollte bedacht werden. Wie oben richtig beschrieben, kann man mit den 35 mm² Kabel auskommen, dann darf aber nichts schiefgehen. Mir wurde das so erklärt (hier am Beispiel von meinen früheren Seplos): Im normalbetrieb teilt sich der Strom auf, im Fehlerfall addieren sich die Ströme.
Victron benötigt 200a, 1x Seplos =200A, 2x Seplos =100A, 4x Seplos=50A
Fehlerfall, 1 Seplos =200A, 2 Seplos=400A, 4x Seplos = 800A

Ich bin nicht der Fachmann, um das beurteilen zu können, gehe dann aber doch eher auf die "sichere" Seite, auch wenn es ein paar Euronen mehr kostet.

Soweit so gut. Jetzt werden wir sehen wie die knapp 100 kWh arbeiten, und was für Einstellungen im BMS gemacht werden müssen/sollten, um eine stabilen und sicheren Betrieb zu gewährleisten. Hier bin ich für gute Tipps sehr dankbar

Andere Frage:

Hast du bei deinem Container in irgendeiner Form an Entwässerung gedacht? Der Winter steht vor der Tür, kann das Wasser gut ablaufen?

Der Container ist so gebaut und eingebaut, dass es keine Wasserprobleme geben kann. Alles ist abgedichtet und der Container steht mit seinem Einstieg ganz minimal erhöht in einem reinen Sandkörper, in dem das Wasser ohne jeden Stau einfach versickert. Erfahrung aus rund 30 Jahren mit unserem Grundstück.

By the way, die ersten Erfahrungen im Betrieb sind sehr vielversprechend. Die Schwankungen der Temperatur und Luftfeuchte sind bisher im Rahmen des Betriebs (Laden und Entladen der Batterie mit Höchstleistung) eher als minimal anzusehen. Bisher alles im absoluten Wohlfühlbereich der WR und Batterypacks. Ein Online-Monitoring beider Faktoren zeigt dies, und eröffnet dann in der Ankopplung an Home Assistant gegebenenfalls auch eine Steuerung des installierten Rohrventilators, der bisher außer zum Test noch nicht laufen musste.

Also, bisher alles zur vollsten Zufriedenheit mit diesem Experiment.

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Geile Nummer. Hätte ich auch Bock drauf.

Habe auch 100kwh und die laufen seit 2 Jahren problemlos. Einstellungen im BMS habe ich wie üblich die max. Ladespannung und den max Strom begrenzt. Dann ist das auch mit den Kabeln egal. Habe aber auch 50 mm2 verwendet wegen Verlusten. Daher auch keine Trenner drin. Wüsste nicht wozu das hier immer wieder thematisiert wird. Habe die hochstromsicherungen im Lynx und die in den Batterieblöcken.Was noch ganz nett sein könnte wenn du von Ferosticker einen einbauen würdest der für schiffe und große Schaltschränke gedacht ist (70 Euro) der löscht im Brandfall automatisch.

Das System mit den neuen Batterien läuft ja, wie beschrieben schon recht gut.

Jetzt sieht man im Betrieb aber auch ein paar Aspekte in der Regelung des Victron-Systems, die es früher sicher auch gegeben hat (fielen vielleicht nicht so auf wegen Kapazitätsbegrenzungen), die aber doch irgendwie verbesserunsgwürdig erscheinen. Hier ein Bild von gestern, so oder so ähnlich werden das hier viele kennen

Schön sieht man den Tagesverlauf mit halbwegs vernünftiger PV-Produktion (für die Jahreszeit), wie dieses am Tag für direkten Verbrauch bzw. das Laden der Batterien verwendet wird. Und genauso dann die Entnahem bei Dunkelheit, also alles eigentlich wie es soll.

Was aber stört sind die Einspeisungen über den Tag, und die liegen vermutlich nur an den Regelungen innerhalb des Victron-Systems. Denn wenn man (einige) Verbraucher hat, die von jetzt auf gleich an und ausgehen und das bei nicht unerheblichen Leistungen, dann sieht man im Lifebild regelmäßig wie um diesen Schaltvorgang herum ins Netz eingespeißt wird. Und das summiert sich über den Tag doch erheblich.

an diesem Tag waren es immerhin 7,3 kWh, die ich prima in der Batterie hätte gebrauchen können, wie gesagt, jetzt habe ich da ja keine Kapazitätsprobleme mehr.

Wodurch wird dies ganz genau bewirkt und gäbe es Möglichkeiten das zu verhindern, z.B. duch gezielte Veränderungen in den Einstellungen innerhalb des Victron-Systems

Wiedermal Danke für Eure Expertise

Hallo, du hast drei Multiplus 5000, die können maximal 70A Ladeleistung auf der DC Seite, bei 50V rund 3500 Watt mal drei Multiplus sind 10.5kW Ladeleistung aus der AC Seite. Dazu addiert sich dann die Ladeleistung von den MPPTs. Wenn dann deine Akkus voll werden, SOC 90% plus, dann reduziert das BMS auch den Ladestrom. Ergo geben die MP dann den Überschuss ins Netz ab.

Mit was für einem Gridmeter wird gemessen? Shelly, EM450 ? Auch hier gibt es Regelverluste, wenn nur einmal pro Sekunde gemessen wird.

ok, alles richtig, aber gerade gestern war ich mit all diesen und richtig benannten Beschränkungen innerhalb des Systems nun wirklich weit ab, dass ich diese Begrenzugen erreicht habe

die Batterien waren allenfalls im 60-70% SOC Bereich, da hätten diese paar kWh noch nicht mal gereicht um in die Nähe von 90% zu kommen

die Ladeleistung des Systems wurde noch nicht mal im Ansatz erreicht (dazu reicht meine aktuelle PV-Produktion der Anlagen für EV dann doch nicht aus)

Ich messe das Grid mit dem EM24

Der EM24 muss ja ersteinmal eine Einspeisung messen und die Wechselrichter brauchen auch ein paar Millisekunden zum nachregeln. Dann gibt es bei netzparallelem Betrieb auch noch eine fest eingestellte Rampe von 400W/s , sodass gerade bei größeren Lastsprüngen beim Einschalten etwas Netzbezug und beim Ausschalten Einspeisung erfolgt.
Deswegen hast Du auch im Optimalfall jeden Tag ein paar Kilowattstunden an Einspeisung UND Bezug.
Je nachdem, ob Du mehr Einspeisung oder Bezug akzeptieren möchtest, könntest Du noch mit dem Gridsetpoint experimentieren.