Moin zusammen
so, nun ist es vollbracht. Der schwierigste Schritt (körperlich) war die Blöcke in den Energiekeller zu bekommen. Aber mit der Hilfe von 2 Bekannten konnten wir das mittels einer Rutsche und hohem Einsatz realisieren. Nach 1 Stunde waren die Dinger unten.
Blieb dann noch der DC-Anschluss und die Integration in das Victron System. Das war dann handwerklich rasch gemacht, die Feinheiten bis alles im Victron System war dauerten dann doch etwas länger. Aber mit viel KI-Abfragen und eine wenig löten habe ich es dann geschafft, alles läuft.
Man sollte bei diesen Batterien bedenken, dass die Installationsanweisungen, sagen wir es vorsichtig, ausbaufähig sind. Ich hoffe sie lösen die schlimmsten Fehler und Falschdarstellungen, das hilft dem Kunden ungemein und würde sicher zu einer höheren Akzeptanz führen, auf Dauer.
Nach Rücksprache mit einem Fachmann habe ich mich letztendlich dann noch entschlossen, auf 50 mm² DC-Kabel umzustellen, auch das sollte bedacht werden. Wie oben richtig beschrieben, kann man mit den 35 mm² Kabel auskommen, dann darf aber nichts schiefgehen. Mir wurde das so erklärt (hier am Beispiel von meinen früheren Seplos): Im normalbetrieb teilt sich der Strom auf, im Fehlerfall addieren sich die Ströme.
Victron benötigt 200a, 1x Seplos =200A, 2x Seplos =100A, 4x Seplos=50A
Fehlerfall, 1 Seplos =200A, 2 Seplos=400A, 4x Seplos = 800A
Ich bin nicht der Fachmann, um das beurteilen zu können, gehe dann aber doch eher auf die "sichere" Seite, auch wenn es ein paar Euronen mehr kostet.
Soweit so gut. Jetzt werden wir sehen wie die knapp 100 kWh arbeiten, und was für Einstellungen im BMS gemacht werden müssen/sollten, um eine stabilen und sicheren Betrieb zu gewährleisten. Hier bin ich für gute Tipps sehr dankbar
